
Kaum ein Jahr nachdem Peking die visafreie Einreise für südkoreanische Staatsbürger auf 15 Tage verlängert hat, erholt sich der bilaterale Reiseverkehr schneller als vor der Pandemie erwartet. Das südkoreanische Justizministerium verzeichnete in den ersten elf Monaten des Jahres 2025 insgesamt 7,28 Millionen grenzüberschreitende Reisen – ein Anstieg von 24,7 Prozent im Jahresvergleich. Der Fokus liegt dabei auf drei- bis fünftägigen Aufenthalten in Shanghai, Peking und Chengdu.
Berichte aus der Praxis deuten auf eine Wiederbelebung des direkten Austauschs hin. Koreanische Influencer wie Jang Su-seok haben bereits dutzende Reisen nach China unternommen und streamen Food-Touren und Fabrikbesichtigungen, die Millionen von Followern in der Heimat erreichen. Auch die Fluggesellschaften profitieren: Korean Air meldet für das vierte Quartal 2025 Auslastungen von über 88 Prozent auf den Strecken Seoul–Shanghai und Seoul–Qingdao, was zur Wiederaufnahme der Frequenzen vor Covid bis Februar führte.
Wissenschaftler sehen in dem Anstieg der kurzzeitigen, visafreien Reisen einen stabilisierenden Faktor für die ansonsten fragile politische Beziehung, da auf individueller Ebene wirtschaftliche Verflechtungen entstehen. Der Korea-China Business Council schätzt, dass jeder Tourist von beiden Seiten inzwischen durchschnittlich 1.120 US-Dollar pro Reise ausgibt – ein Plus von 17 Prozent gegenüber 2019.
Für die Mobilitätsteams in Unternehmen vereinfacht der Trend Projektbesuche und Lieferantenaudits in beide Richtungen. Südkoreanische Zulieferer können chinesische Partner ohne langwierige Formalitäten treffen, während chinesische Techniker, die nach Korea reisen, von der gegenseitigen Befreiung von der C-3-2-Visagebühr profitieren, die kürzlich bis Juni 2026 verlängert wurde.
Personalberater warnen jedoch, dass visafreie Einreisen nicht in eine Arbeitserlaubnis umgewandelt werden können. Unternehmen, die temporäre Einsätze von mehr als 15 Tagen planen, müssen weiterhin rechtzeitig die entsprechenden Z- oder E-Visen beantragen.
Berichte aus der Praxis deuten auf eine Wiederbelebung des direkten Austauschs hin. Koreanische Influencer wie Jang Su-seok haben bereits dutzende Reisen nach China unternommen und streamen Food-Touren und Fabrikbesichtigungen, die Millionen von Followern in der Heimat erreichen. Auch die Fluggesellschaften profitieren: Korean Air meldet für das vierte Quartal 2025 Auslastungen von über 88 Prozent auf den Strecken Seoul–Shanghai und Seoul–Qingdao, was zur Wiederaufnahme der Frequenzen vor Covid bis Februar führte.
Wissenschaftler sehen in dem Anstieg der kurzzeitigen, visafreien Reisen einen stabilisierenden Faktor für die ansonsten fragile politische Beziehung, da auf individueller Ebene wirtschaftliche Verflechtungen entstehen. Der Korea-China Business Council schätzt, dass jeder Tourist von beiden Seiten inzwischen durchschnittlich 1.120 US-Dollar pro Reise ausgibt – ein Plus von 17 Prozent gegenüber 2019.
Für die Mobilitätsteams in Unternehmen vereinfacht der Trend Projektbesuche und Lieferantenaudits in beide Richtungen. Südkoreanische Zulieferer können chinesische Partner ohne langwierige Formalitäten treffen, während chinesische Techniker, die nach Korea reisen, von der gegenseitigen Befreiung von der C-3-2-Visagebühr profitieren, die kürzlich bis Juni 2026 verlängert wurde.
Personalberater warnen jedoch, dass visafreie Einreisen nicht in eine Arbeitserlaubnis umgewandelt werden können. Unternehmen, die temporäre Einsätze von mehr als 15 Tagen planen, müssen weiterhin rechtzeitig die entsprechenden Z- oder E-Visen beantragen.
Quelle: Xinhua via People’s Daily Online
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