
Präsident Lee Jae-myung traf am 4. Januar in Peking zu einem viertägigen Staatsbesuch ein, der darauf abzielt, die wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen neu zu beleben. Seine 200-köpfige Wirtschaftsdelegation – darunter die Chefs von Samsung, SK Group und Hyundai – wird voraussichtlich über vereinfachte Reisekorridore, Pilotprojekte für digitale Visa und eine koordinierte Förderung von eingehenden Reisegruppen mit chinesischen Partnern sprechen.
Chinesische Beamte sehen im Tourismus ein leicht zu erschließendes Potenzial zur Wiederbelebung des Wachstums nach der Pandemie: Südkoreaner waren 2019 die zweitgrößte Besuchergruppe Chinas, doch die Zahlen liegen derzeit nur bei etwa 65 Prozent des Vorkrisenniveaus. Die Verhandlungen zielen daher auf eine gegenseitige Ausweitung der Flugkapazitäten, eine vereinfachte Einführung von E-Zahlungen für Touristen und gemeinsames Marketing für das Kulturjahr Peking-Seoul 2026 ab.
Für multinationale Unternehmen hat die Symbolik große Bedeutung. Schnellere Visa-Verfahren und zusätzliche Flugverbindungen würden die Vorlaufzeiten für Ingenieure und Führungskräfte, die zwischen den beiden Produktionszentren pendeln, verkürzen. Supply-Chain-Manager aus Branchen von Batterien bis Biopharma drängen beide Regierungen, sogenannte „Green-Lane“-Arbeitserlaubnisse einzuführen, die technische Fachkräfte bis zu 90 Tage im Land bleiben lassen.
Geopolitische Gegenwinde bleiben bestehen, nicht zuletzt durch den jüngsten Raketenstart Nordkoreas wenige Stunden vor Lees Abflug. Analysten sehen jedoch in konkreten Mobilitätsvereinbarungen einen ersten Beleg dafür, dass Peking und Seoul Geschäftliches von sicherheitspolitischen Spannungen trennen können.
Nach dem Treffen Lees mit Präsident Xi Jinping am 6. Januar wird eine gemeinsame Erklärung zu Reiseerleichterungen erwartet. Mobilitätsteams sollten auf Formulierungen zu gegenseitigen Visa-Gebührenbefreiungen, Mehrfacheinreise-Visa für Geschäftsreisende oder die Ausweitung des 15-tägigen visafreien Aufenthalts auf individuelle (nicht gruppenbezogene) Reisende achten.
Chinesische Beamte sehen im Tourismus ein leicht zu erschließendes Potenzial zur Wiederbelebung des Wachstums nach der Pandemie: Südkoreaner waren 2019 die zweitgrößte Besuchergruppe Chinas, doch die Zahlen liegen derzeit nur bei etwa 65 Prozent des Vorkrisenniveaus. Die Verhandlungen zielen daher auf eine gegenseitige Ausweitung der Flugkapazitäten, eine vereinfachte Einführung von E-Zahlungen für Touristen und gemeinsames Marketing für das Kulturjahr Peking-Seoul 2026 ab.
Für multinationale Unternehmen hat die Symbolik große Bedeutung. Schnellere Visa-Verfahren und zusätzliche Flugverbindungen würden die Vorlaufzeiten für Ingenieure und Führungskräfte, die zwischen den beiden Produktionszentren pendeln, verkürzen. Supply-Chain-Manager aus Branchen von Batterien bis Biopharma drängen beide Regierungen, sogenannte „Green-Lane“-Arbeitserlaubnisse einzuführen, die technische Fachkräfte bis zu 90 Tage im Land bleiben lassen.
Geopolitische Gegenwinde bleiben bestehen, nicht zuletzt durch den jüngsten Raketenstart Nordkoreas wenige Stunden vor Lees Abflug. Analysten sehen jedoch in konkreten Mobilitätsvereinbarungen einen ersten Beleg dafür, dass Peking und Seoul Geschäftliches von sicherheitspolitischen Spannungen trennen können.
Nach dem Treffen Lees mit Präsident Xi Jinping am 6. Januar wird eine gemeinsame Erklärung zu Reiseerleichterungen erwartet. Mobilitätsteams sollten auf Formulierungen zu gegenseitigen Visa-Gebührenbefreiungen, Mehrfacheinreise-Visa für Geschäftsreisende oder die Ausweitung des 15-tägigen visafreien Aufenthalts auf individuelle (nicht gruppenbezogene) Reisende achten.
Quelle: Reuters
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