„Keine Erlaubnis, keine Reise“: Großbritannien warnt eindringlich vor Inkrafttreten der ETA-Regelung am 25. Februar
Schnee und Personalmangel führen zu über 1.600 Flugausfällen an britischen Flughäfen
Das Innenministerium legt Veröffentlichung der Visastatistiken für Januar 2026 auf den 12. Februar fest
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„Keine Erlaubnis, keine Reise“: Großbritannien warnt endgültig vor ETA-Pflicht ab Februar 2026
Ab dem 25. Februar 2026 wird eine landesweite elektronische Reisegenehmigung (Electronic Travel Authorisation, ETA) im Vereinigten Königreich für Besucher aus 85 visumfreien Ländern verpflichtend. Die digitale Genehmigung kostet 16 Pfund und muss vor der Abreise eingeholt werden. Fluggesellschaften drohen Bußgelder, wenn sie Passagiere ohne gültige ETA an Bord lassen. Verantwortliche für globale Mobilität und Reisemanagement sollten ihre Abläufe umgehend anpassen, um kurzfristige Probleme für Mitarbeiter und Kunden zu vermeiden.
Blizzard legt Flüge lahm, stoppt Zugverbindungen und bringt Eurostar zum Stillstand – Großbritannien steht vor dem ersten großen Winterreisechaos
Starker Schneefall am 5. Januar führte zur Schließung von Schulen, zur Annullierung von Hunderten Flügen und zur Aussetzung wichtiger Bahnverbindungen – darunter auch Teile des Eurostar – im gesamten Vereinigten Königreich. Fluggesellschaften wie Loganair strichen zahlreiche Flüge, während AirHelp landesweit über 1.600 Flugstörungen registrierte. Geschäftsreisende sehen sich mit Kettenreaktionen von Verspätungen und knappem Hotelangebot konfrontiert, was die Bedeutung solider Winterwetter-Notfallpläne unterstreicht.
Grenzsicherheitsgesetz tritt in Kraft: Beamte beginnen mit der Beschlagnahme von Handys bei Ankünften am Kanal
Nach neuen Bestimmungen des Border Security, Asylum and Immigration Act dürfen britische Beamte nun Handys und SIM-Karten von Migranten im Ärmelkanal beschlagnahmen, ohne eine Festnahme vorzunehmen. Ziel ist es, Daten über Schleuserbanden zu sammeln. Menschenrechtsorganisationen kritisieren die Maßnahme als Eingriff in die Privatsphäre und warnen vor einer erneuten Traumatisierung der ohnehin verletzlichen Personen. Unternehmen, die Asylverfahren unterstützen, sollten ihre Datenschutzrichtlinien umgehend anpassen.
Häftlinge in Harmondsworth beklagen „entwürdigende Behandlung“ und fordern UN-Untersuchung des britischen Rückführungsprogramms „ein rein, ein raus“
Asylsuchende in Harmondsworth klagen über mangelhafte medizinische Versorgung und psychische Belastungen durch das britisch-französische „One-in, One-out“-Rückführungsabkommen. Ihr Aufruf zu einer UN-Untersuchung fällt mit neuen Durchsetzungsbefugnissen und bevorstehenden Abschiebeflügen zusammen und richtet den Fokus erneut auf die Migrationsstrategie der Regierung.
Über 1.600 Flüge an britischen Flughäfen gestört: Wetter und Personalmangel sorgen für Dominoeffekt
AirHelp verzeichnete am 5. Januar über 1.600 Flugstörungen im Vereinigten Königreich, was zeigt, wie stark schlechtes Wetter und Personalmangel das Luftverkehrssystem beeinträchtigen können. Unternehmen sollten sich mit den Ansprüchen nach der EU-Verordnung 261 vertraut machen und in der Winterzeit Pufferzeiten bei Projektbeginn einplanen.
Innenministerium aktualisiert Richtlinien zu „Beschränktem Aufenthalt“ und verschärft Bedingungen nach Inkrafttreten des Grenzsicherheitsgesetzes
UKVI hat seine Richtlinien zum „Eingeschränkten Aufenthalt“ überarbeitet und dabei neue Befugnisse aus dem Border Security Act integriert, die strengere Ausgangssperren und härtere Strafen bei Verstößen ermöglichen. Auch wenn die Änderungen nur einen kleinen Bereich betreffen, markieren sie eine härtere Gangart gegenüber Migranten, die nicht abgeschoben werden können. Arbeitgeber und Berater sind daher angehalten, alle betroffenen Fälle ihrer Mitarbeiter sorgfältig zu prüfen.