
Ein kräftiger arktischer Frontdurchzug fegte in den frühen Morgenstunden des 5. Januar über das Vereinigte Königreich hinweg, brachte bis zu 34 cm Schnee in die schottischen Highlands und legte große Teile Englands, Wales und Nordirlands unter eine Eisschicht. Der Met Office gab für Teile Schottlands eine orangefarbene Warnung und für den Großteil des restlichen Landes gelbe Warnungen heraus. Es wurde gewarnt, dass ländliche Gemeinden von der Außenwelt abgeschnitten werden könnten und die Straßenverhältnisse mindestens 48 Stunden lang gefährlich bleiben würden.
Besonders stark betroffen war der Luftverkehr. Bereits am Vormittag hatte die schottische Fluggesellschaft Loganair vorsorglich über 40 Flüge zu und von regionalen Drehkreuzen wie Aberdeen, Inverness und Kirkwall gestrichen und betroffenen Passagieren eine kostenlose Umbuchung angeboten. Landesweit zeigten Echtzeitdaten von AirHelp 139 Flugausfälle und 1.531 Verspätungen an großen Flughäfen wie Heathrow, Manchester, Bristol und Edinburgh – Tausende Geschäfts- und Freizeitreisende blieben gestrandet, Unternehmen mussten kurzfristig auf Homeoffice-Lösungen umstellen.
Auch der Bahnverkehr blieb nicht verschont: Network Rail Scotland setzte mehrere Strecken außer Betrieb, bis Räumteams entlegene Abschnitte erreichen konnten. Eurostar riet Kunden, Reisen nach Amsterdam zu verschieben, da die niederländische Infrastruktur über Nacht eingefroren war. Arbeitgeber mit zeitkritischen grenzüberschreitenden Projekten wurden aufgefordert, „Force-Majeure“-Klauseln in Mobilitätspolicen zu aktivieren und Mitarbeiter daran zu erinnern, dass Fluggesellschaften nach der EU-Verordnung EC 261 gesetzlich verpflichtet sind, Betreuung, Umbuchungen oder Erstattungen anzubieten.
Für die kommenden Tage sollten Mobilitätsmanager mit einem Ketteneffekt rechnen: Verdrängte Passagiere werden die begrenzten Kapazitäten nach Wiederaufnahme des Betriebs überlasten, Hotelzimmer an Flughafendrehkreuzen sind bereits fast ausgebucht, und europäische Fluggesellschaften warnen vor weiteren Auswirkungen auf die Crew-Planung bis Ende der Woche. Unternehmen mit entsandten Mitarbeitern sollten Reise-Risikoanalysen aktualisieren und sicherstellen, dass Mitarbeiter bei unvermeidbaren Fahrten mit dem Auto Winterausrüstung dabei haben. Innerhalb des Vereinigten Königreichs geplante Umzüge in dieser Woche könnten verschoben werden müssen, insbesondere in die Highlands und Inseln Schottlands, wo auch die Fährverbindungen wetterabhängig sind.
Dieses Ereignis ist eine deutliche Erinnerung daran, dass klimatische Unbeständigkeit – sei es durch Hitzewellen oder Schneestürme – sorgfältig geplante Einsätze erheblich stören kann. Unternehmen sollten ihre Business-Continuity-Pläne überprüfen, sicherstellen, dass Notfallkontakte in den Global Mobility Management (GMM)-Systemen aktuell sind, und für wichtige Reisen in den Wintermonaten flexible oder vollständig erstattungsfähige Tickets in Betracht ziehen.
Besonders stark betroffen war der Luftverkehr. Bereits am Vormittag hatte die schottische Fluggesellschaft Loganair vorsorglich über 40 Flüge zu und von regionalen Drehkreuzen wie Aberdeen, Inverness und Kirkwall gestrichen und betroffenen Passagieren eine kostenlose Umbuchung angeboten. Landesweit zeigten Echtzeitdaten von AirHelp 139 Flugausfälle und 1.531 Verspätungen an großen Flughäfen wie Heathrow, Manchester, Bristol und Edinburgh – Tausende Geschäfts- und Freizeitreisende blieben gestrandet, Unternehmen mussten kurzfristig auf Homeoffice-Lösungen umstellen.
Auch der Bahnverkehr blieb nicht verschont: Network Rail Scotland setzte mehrere Strecken außer Betrieb, bis Räumteams entlegene Abschnitte erreichen konnten. Eurostar riet Kunden, Reisen nach Amsterdam zu verschieben, da die niederländische Infrastruktur über Nacht eingefroren war. Arbeitgeber mit zeitkritischen grenzüberschreitenden Projekten wurden aufgefordert, „Force-Majeure“-Klauseln in Mobilitätspolicen zu aktivieren und Mitarbeiter daran zu erinnern, dass Fluggesellschaften nach der EU-Verordnung EC 261 gesetzlich verpflichtet sind, Betreuung, Umbuchungen oder Erstattungen anzubieten.
Für die kommenden Tage sollten Mobilitätsmanager mit einem Ketteneffekt rechnen: Verdrängte Passagiere werden die begrenzten Kapazitäten nach Wiederaufnahme des Betriebs überlasten, Hotelzimmer an Flughafendrehkreuzen sind bereits fast ausgebucht, und europäische Fluggesellschaften warnen vor weiteren Auswirkungen auf die Crew-Planung bis Ende der Woche. Unternehmen mit entsandten Mitarbeitern sollten Reise-Risikoanalysen aktualisieren und sicherstellen, dass Mitarbeiter bei unvermeidbaren Fahrten mit dem Auto Winterausrüstung dabei haben. Innerhalb des Vereinigten Königreichs geplante Umzüge in dieser Woche könnten verschoben werden müssen, insbesondere in die Highlands und Inseln Schottlands, wo auch die Fährverbindungen wetterabhängig sind.
Dieses Ereignis ist eine deutliche Erinnerung daran, dass klimatische Unbeständigkeit – sei es durch Hitzewellen oder Schneestürme – sorgfältig geplante Einsätze erheblich stören kann. Unternehmen sollten ihre Business-Continuity-Pläne überprüfen, sicherstellen, dass Notfallkontakte in den Global Mobility Management (GMM)-Systemen aktuell sind, und für wichtige Reisen in den Wintermonaten flexible oder vollständig erstattungsfähige Tickets in Betracht ziehen.
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Großbritannien.Mehr von Großbritannien
Alle anzeigen
Über 1.600 Flüge an britischen Flughäfen gestört: Wetter und Personalmangel sorgen für Dominoeffekt
„Keine Erlaubnis, keine Reise“: Großbritannien warnt endgültig vor ETA-Pflicht ab Februar 2026