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„Keine Erlaubnis, keine Reise“: Großbritannien warnt eindringlich vor Inkrafttreten der ETA-Regelung am 25. Februar

Jan. 7, 2026
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„Keine Erlaubnis, keine Reise“: Großbritannien warnt eindringlich vor Inkrafttreten der ETA-Regelung am 25. Februar
Weniger als acht Wochen vor dem Start des neuen elektronischen Reisegenehmigungssystems (ETA) im Vereinigten Königreich hat das Innenministerium eine breit angelegte Informationskampagne gestartet, die sich an Fluggesellschaften, Fährunternehmen, Bahnverkehr und potenzielle Besucher richtet. Ab dem 25. Februar 2026 müssen Staatsangehörige aus 85 visumfreien Ländern – darunter die USA, Kanada, Australien, Japan und alle EU-Mitgliedstaaten – eine genehmigte ETA (oder ein elektronisches Visum) vorweisen, um an Bord von Transportmitteln mit Ziel Großbritannien gehen zu dürfen. Britische und irische Staatsbürger bleiben weiterhin ausgenommen, ebenso Reisende, die bereits ein anderes UK-Visum oder ein e-Visum besitzen, das mit ihrem Reisepass verknüpft ist.

Die Beförderer sind gesetzlich verpflichtet, den ETA-Status jedes Passagiers über eine Regierungs-API zu überprüfen, ähnlich wie derzeit die Passdaten kontrolliert werden. Unterlassen sie dies, drohen Bußgelder von bis zu 50.000 Pfund pro Flug oder Überfahrt. Brancheninsider berichten, dass die enge Frist einige Anbieter zwingt, IT-Integrationen vorzuziehen, die ursprünglich erst später im Jahr geplant waren, während kleinere Fährlinien eilig Drittanbieter suchen, die eine Anbindung an das Grenzübertrittssystem des Innenministeriums ermöglichen.

„Keine Erlaubnis, keine Reise“: Großbritannien warnt eindringlich vor Inkrafttreten der ETA-Regelung am 25. Februar


Die ETA ist kein Visum, sondern eine digitale Vorabgenehmigung, die 16 Pfund kostet und zwei Jahre lang gültig ist (oder bis zum Ablauf des Reisepasses). Die meisten Anträge werden automatisch innerhalb weniger Minuten bearbeitet, doch die Behörden empfehlen, bis zu drei Werktage einzuplanen, falls eine manuelle Prüfung nötig wird. Kinder benötigen eine eigene ETA, und bei Passerneuerung muss die ETA neu beantragt werden.

Aus Sicht der Unternehmensmobilität liegt die größte operative Veränderung im Haftungsmodell der Beförderer. Multinationale Unternehmen, die Gruppenreisen buchen oder auf Selbstbuchungstools setzen, müssen sicherstellen, dass Reisende ihre ETA rechtzeitig vor Abreise erhalten, um Boarding-Verweigerungen und teure Last-Minute-Umbuchungen zu vermeiden. Reiseverantwortliche passen ihre Genehmigungsprozesse vor der Reise an, um ETA-Prüfungen einzubeziehen, und erinnern doppelte britische Staatsbürger daran, mit einem gültigen UK-Pass zu reisen, um unnötige Kosten zu vermeiden.

Langfristig sieht die Regierung das System als Grundpfeiler einer „kontaktlosen Grenz“-Strategie, die es künftig ermöglichen soll, dass biometrische Gates Reisende bereits vor der Passkontrolle erkennen. Kurzfristig sollten Unternehmen jedoch mit einer Lernphase rechnen und ihre Mitarbeiter sowie Entsandte frühzeitig zur Antragstellung anhalten, um Störungen zu vermeiden.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News

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