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„Keine Erlaubnis, keine Reise“: Großbritannien warnt endgültig vor ETA-Pflicht ab Februar 2026

Jan. 6, 2026
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„Keine Erlaubnis, keine Reise“: Großbritannien warnt endgültig vor ETA-Pflicht ab Februar 2026
Weniger als acht Wochen vor Inkrafttreten wird das Motto des Innenministeriums – „Keine Erlaubnis, keine Reise“ – immer lauter. Ab dem 25. Februar 2026 müssen Bürger aus 85 visumfreien Ländern eine elektronische Reisegenehmigung (ETA) oder ein elektronisches Visum (e-Visa) vorweisen, bevor sie ein Flugzeug, eine Fähre oder den Eurostar in Richtung Großbritannien besteigen dürfen.

Die ETA ist kein Visum, sondern eine digitale Vorabgenehmigung, die zwei Jahre lang (oder bis zum Ablauf des Reisepasses) gültig ist und 16 Pfund kostet. Fluggesellschaften, Fährunternehmen und Bahnbetreiber sind gesetzlich verpflichtet, den Status der Reisenden genauso zu überprüfen wie die Pässe. Bei Verstößen drohen zivilrechtliche Strafen, weshalb die Anbieter eilig daran arbeiten, die Regierungs-APIs in ihre Abflugkontrollsysteme zu integrieren.

„Keine Erlaubnis, keine Reise“: Großbritannien warnt endgültig vor ETA-Pflicht ab Februar 2026


Seit dem Soft-Launch im Jahr 2023 wurden bereits über 13 Millionen Genehmigungen erteilt, doch Branchenverbände warnen, dass Millionen Gelegenheitsreisende die bevorstehende Frist noch nicht kennen. Der Reiseverband ABTA fordert Arbeitgeber auf, ausländische Kunden und Entsandte jetzt zu informieren und betont, dass eine fehlende ETA zur Verweigerung des Boardings führt – eine nachträgliche Lösung bei Ankunft gibt es nicht.

Für Global-Mobility-Teams bedeutet die ETA eine neue Compliance-Hürde. Britische und irische Staatsbürger sind zwar ausgenommen, doch Doppelstaatsbürger, die mit einem ausländischen Pass reisen, müssen die Genehmigung dennoch einholen. Kurzfristige Geschäftsreisende aus der EU, den USA, Kanada, Australien und Japan – die bisher auch Last-Minute-Reisen buchen konnten – müssen künftig einen Puffer von drei Tagen einplanen, falls eine manuelle Prüfung erforderlich wird.

Praktisch sollten Unternehmen Einladungsschreiben und Veranstaltungswebsites anpassen, um auf die neue Regel hinzuweisen, Buchungstools so konfigurieren, dass die ETA für berechtigte Nationalitäten angezeigt wird, und Stichproben durchführen, um sicherzustellen, dass Vielreisende die Genehmigung beantragt haben. Wer die Regel ignoriert, riskiert, dass wichtige Referenten oder Techniker am Abflugort stranden – mit entsprechenden Verzögerungen und Kosten für Projekte.
Quelle: TheCityIsOurs

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