
Die Türkei hat offiziell die Visapflicht für chinesische Staatsbürger mit regulärem Reisepass abgeschafft, gültig ab dem 2. Januar 2026. Laut dem im Amtsblatt veröffentlichten Präsidialdekret dürfen chinesische Besucher für touristische oder Transitzwecke bis zu 90 Tage innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen visafrei einreisen.
Die Entscheidung fällt strategisch zum 55. Jahrestag der diplomatischen Beziehungen und soll die aufgestaute Nachfrage chinesischer Reisender nach Fernreisen nutzen. Die türkischen Tourismusbehörden erwarten, dass die Ankünfte aus China bis Ende 2026 den Vor-Pandemie-Rekord von 565.000 übersteigen und zusätzliche Einnahmen von 800 Millionen US-Dollar generieren.
Für chinesische Unternehmen erleichtert die 90-Tage-Regelung längere Projekteinsätze, Baustelleninspektionen und After-Sales-Service-Reisen, die zuvor mehrere E-Visumanträge erforderten. Mobilitätsteams sollten jedoch beachten, dass Arbeits-, Studien- und Presseaufenthalte weiterhin die entsprechenden türkischen Genehmigungen benötigen.
Fluggesellschaften passen bereits ihre Kapazitäten an: China Southern plant, die Guangzhou–Istanbul-Verbindung auf tägliche A350-Flüge zu erhöhen, während Turkish Airlines Direktverbindungen nach Xi’an und Chengdu prüft. Chinesische Technologielieferanten sehen die neue Regelung als Sprungbrett für eine intensivere Integration in die Belt-and-Road-Logistik über die wachsenden türkischen Schienengüterverkehrsknotenpunkte.
Reisemanagement-Experten sollten ihre Zielprofil-Informationen aktualisieren: Trotz visafreier Einreise müssen Reisende bei Bedarf Hotelbuchungen oder Weiterreisetickets vorlegen und einen Nachweis über eine Krankenversicherung für den Aufenthalt mitführen.
Die Entscheidung fällt strategisch zum 55. Jahrestag der diplomatischen Beziehungen und soll die aufgestaute Nachfrage chinesischer Reisender nach Fernreisen nutzen. Die türkischen Tourismusbehörden erwarten, dass die Ankünfte aus China bis Ende 2026 den Vor-Pandemie-Rekord von 565.000 übersteigen und zusätzliche Einnahmen von 800 Millionen US-Dollar generieren.
Für chinesische Unternehmen erleichtert die 90-Tage-Regelung längere Projekteinsätze, Baustelleninspektionen und After-Sales-Service-Reisen, die zuvor mehrere E-Visumanträge erforderten. Mobilitätsteams sollten jedoch beachten, dass Arbeits-, Studien- und Presseaufenthalte weiterhin die entsprechenden türkischen Genehmigungen benötigen.
Fluggesellschaften passen bereits ihre Kapazitäten an: China Southern plant, die Guangzhou–Istanbul-Verbindung auf tägliche A350-Flüge zu erhöhen, während Turkish Airlines Direktverbindungen nach Xi’an und Chengdu prüft. Chinesische Technologielieferanten sehen die neue Regelung als Sprungbrett für eine intensivere Integration in die Belt-and-Road-Logistik über die wachsenden türkischen Schienengüterverkehrsknotenpunkte.
Reisemanagement-Experten sollten ihre Zielprofil-Informationen aktualisieren: Trotz visafreier Einreise müssen Reisende bei Bedarf Hotelbuchungen oder Weiterreisetickets vorlegen und einen Nachweis über eine Krankenversicherung für den Aufenthalt mitführen.
Quelle: Xinhua
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