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Neujahr bringt umfassende Änderungen bei den kanadischen Einwanderungsbestimmungen

Jan. 9, 2026
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Neujahr bringt umfassende Änderungen bei den kanadischen Einwanderungsbestimmungen
Mehrere bundesstaatliche und provinziellen Reformen, die am 1. Januar 2026 in Kraft getreten sind, wirken sich nun auf internationale Studierende, Unternehmer und Fachkräfte aus.

1. Erleichterungen bei Studiengenehmigungen für Graduierte – Master- und Doktoranden an öffentlichen anerkannten Bildungseinrichtungen werden nicht mehr auf das nationale Kontingent für Studiengenehmigungen angerechnet und sind von der Pflicht befreit, ein provinzielles oder territoriales Bestätigungsschreiben vorzulegen. Doktoranden profitieren zudem von einer zweiwöchigen beschleunigten Bearbeitung, was die akademische Rekrutierung für Universitäten und forschungsintensive Arbeitgeber erleichtert.

2. Einstellung des bundesstaatlichen Start-Up-Visums – IRCC nimmt keine neuen Anträge mehr im Rahmen des Start-Up-Visum-Programms an, aufgrund jahrelanger Rückstände. Ausländische Gründer mit Verpflichtungsbescheinigungen aus dem Jahr 2025 können noch bis zum 30. Juni 2026 Anträge stellen, doch die meisten Tech-Start-ups müssen auf provinziell geförderte Unternehmerprogramme ausweichen, bis später im Jahr ein neues bundesweites Pilotprogramm angekündigt wird.

Neujahr bringt umfassende Änderungen bei den kanadischen Einwanderungsbestimmungen


3. Ontarios Reformen zur Arbeitsmobilität und Stellenanzeigen – Ontario erkennt nun berufliche Lizenzen aus anderen Provinzen innerhalb von 10 Arbeitstagen an und hat die Anforderung „kanadische Berufserfahrung“ in Stellenanzeigen verboten, was die Einstellung von Fachkräften aus anderen Provinzen oder dem Ausland erleichtert.

4. Verschärfung des Alberta Rural Renewal Streams – Antragsteller müssen gültige Arbeitserlaubnisse besitzen (Status „maintained“ wird nicht mehr akzeptiert), während Gemeindeempfehlungen begrenzt und nur ein Jahr gültig sind. Ländliche Arbeitgeber sollten längere Vorlaufzeiten und strengere Eignungsprüfungen einplanen.

Insgesamt zielen die Maßnahmen darauf ab, wirtschaftliches Wachstum mit Kosteneffizienz zu verbinden, indem Neuankömmlinge gezielt in Sektoren und Regionen gelenkt werden, die sie am dringendsten benötigen, während ineffiziente Programme eingeschränkt werden.
Quelle: The Economic Times

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