
Arbeitgeber, die tschechische Arbeitserlaubnis-Anträge über das Konsulat in Dresden abwickeln, erlebten diese Woche eine unangenehme Überraschung. Am 2. Januar verhängte das tschechische Konsulat stillschweigend eine „Null-Quote“ für reguläre Anträge auf Arbeitnehmerkarten und langfristige Geschäftsvisa; nur Bewerbungen im Rahmen staatlicher Talentprogramme oder von einer kurzen Liste bevorzugter Nationalitäten (wie USA und Kanada) werden noch angenommen. Die Mitteilung erschien erst am 9. Januar spät auf der Website der Vertretung und traf viele Personalabteilungen unvorbereitet.
Tschechische Diplomaten führen den Stopp auf eine Umverteilung des Personals zurück, um den Anstieg von Familienzusammenführungs- und Schutzfällen zu bewältigen, nachdem Deutschland im vergangenen Herbst Rekordzahlen bei Asylanträgen verzeichnete. Konsularische Insider berichten, dass vor dem Stopp wöchentlich mehr als 120 tschechische Arbeitsvisa bearbeitet wurden; diese Kapazität ist nun auf weniger als zwanzig gesunken, die ausschließlich für spezielle Programme reserviert sind.
Die unmittelbaren Folgen sind logistischer Natur. Exporteure aus Sachsen, die bisher eine 45-minütige Fahrt nach Dresden gewohnt waren, müssen ihre Mitarbeiter nun nach Berlin, München oder sogar Wien schicken, was zusätzliche Reise-, Hotel- und Übersetzungskosten verursacht. Umzugsberater schätzen, dass sich Projektzeitpläne um mindestens acht Wochen verlängern, mit Auswirkungen auf die Kundenlieferung und EU-Meldungen für entsandte Arbeitnehmer.
Die Aussetzung fällt zudem mit der Entscheidung Deutschlands zusammen, die temporären Grenzkontrollen an der tschechischen Grenze bis zum 15. März 2026 zu verlängern, was das Risiko zusätzlicher Identitätskontrollen für Pendler erhöht. Einige Arbeitgeber prüfen kurzfristige Homeoffice-Lösungen, bis wieder Termine verfügbar sind.
Empfehlungen für Mobility-Teams: 1) Alle Fälle im Dresdner Verfahren prüfen und biometrische Termine anderweitig neu buchen; 2) Budgets an höhere Reise- und Legalisierungskosten anpassen; 3) Die Website des Konsulats täglich auf Quoten-Updates überwachen; 4) Personalverantwortliche informieren, dass tschechische Arbeitsbeginn-Termine sich bis ins zweite Quartal verzögern können.
Tschechische Diplomaten führen den Stopp auf eine Umverteilung des Personals zurück, um den Anstieg von Familienzusammenführungs- und Schutzfällen zu bewältigen, nachdem Deutschland im vergangenen Herbst Rekordzahlen bei Asylanträgen verzeichnete. Konsularische Insider berichten, dass vor dem Stopp wöchentlich mehr als 120 tschechische Arbeitsvisa bearbeitet wurden; diese Kapazität ist nun auf weniger als zwanzig gesunken, die ausschließlich für spezielle Programme reserviert sind.
Die unmittelbaren Folgen sind logistischer Natur. Exporteure aus Sachsen, die bisher eine 45-minütige Fahrt nach Dresden gewohnt waren, müssen ihre Mitarbeiter nun nach Berlin, München oder sogar Wien schicken, was zusätzliche Reise-, Hotel- und Übersetzungskosten verursacht. Umzugsberater schätzen, dass sich Projektzeitpläne um mindestens acht Wochen verlängern, mit Auswirkungen auf die Kundenlieferung und EU-Meldungen für entsandte Arbeitnehmer.
Die Aussetzung fällt zudem mit der Entscheidung Deutschlands zusammen, die temporären Grenzkontrollen an der tschechischen Grenze bis zum 15. März 2026 zu verlängern, was das Risiko zusätzlicher Identitätskontrollen für Pendler erhöht. Einige Arbeitgeber prüfen kurzfristige Homeoffice-Lösungen, bis wieder Termine verfügbar sind.
Empfehlungen für Mobility-Teams: 1) Alle Fälle im Dresdner Verfahren prüfen und biometrische Termine anderweitig neu buchen; 2) Budgets an höhere Reise- und Legalisierungskosten anpassen; 3) Die Website des Konsulats täglich auf Quoten-Updates überwachen; 4) Personalverantwortliche informieren, dass tschechische Arbeitsbeginn-Termine sich bis ins zweite Quartal verzögern können.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News