
Arbeitgeber, die tschechische Arbeitserlaubnis-Anträge über Dresden abwickeln, erlebten einen unangenehmen Neujahrs-Schock. Am 2. Januar verhängte das tschechische Konsulat stillschweigend eine „Null-Quote“ für Standardanträge auf Arbeitnehmerkarten und langfristige Geschäftsvisa; nur Bewerbungen im Rahmen tschechischer Talentprogramme oder von bevorzugten Nationalitäten (wie USA und Kanada) werden noch angenommen. Die Ankündigung, ohne großes Aufsehen auf der Website der Vertretung veröffentlicht, ließ die HR-Kalender in ganz Sachsen leer zurück.
Laut Außenministerium wurden Mitarbeiter umgeschichtet, um den Anstieg von Familienzusammenführungs- und Schutzfällen zu bewältigen, nachdem Deutschland im vergangenen Herbst Rekordzahlen bei Asylanträgen verzeichnete. Migrationsberater sehen auch eine strategische Komponente: Berlin ist zum Sprungbrett für IT-Freiberufler aus Nicht-EU-Staaten geworden, die mit deutschen Besuchervisa in den Schengen-Raum einreisen und wöchentlich zu Kunden in Prag oder Brünn pendeln, um so tschechische Arbeitsmarktprüfungen zu umgehen.
Der Stopp zwingt Unternehmen, Anträge nach Wien, Bratislava oder Warschau umzuleiten – Standorte mit kleineren tschechischen Kontingenten und längeren Bearbeitungszeiten. Projekte mit geplanten Startterminen im März müssen möglicherweise auf Remote-Onboarding, angepasste Dienstverträge oder eine Umwandlung der Arbeitnehmerkarte vor Ort für bereits im Schengen-Raum befindliche Mitarbeiter setzen. Visa-Experten empfehlen, alle Visapoint- oder MFA-Portal-Termine zu prüfen; Termine nach dem 2. Januar gelten als ungültig, sofern keine Ausnahme vorliegt.
Auch die Kosten steigen. Umwege verursachen zusätzliche Reise- und Übersetzungskosten, während Beglaubigungen nun über andere Behörden laufen müssen. Insider warnen, dass die Sperre bis zur Aufhebung der deutschen vorübergehenden Grenzkontrollen zu Tschechien, die diese Woche bis zum 15. März verlängert wurden, andauern könnte.
Handlungsempfehlungen für Mobility-Teams: 1) Mindestens acht zusätzliche Wochen in Projektpläne einrechnen; 2) Kontingentwarnungen im tschechischen Konsulatssystem beobachten; 3) Geschäftsleitung über höhere Umzugskosten informieren; 4) Remote-Arbeitsoptionen für Schlüsselpersonal prüfen, bis die Terminvergabe sich normalisiert.
Laut Außenministerium wurden Mitarbeiter umgeschichtet, um den Anstieg von Familienzusammenführungs- und Schutzfällen zu bewältigen, nachdem Deutschland im vergangenen Herbst Rekordzahlen bei Asylanträgen verzeichnete. Migrationsberater sehen auch eine strategische Komponente: Berlin ist zum Sprungbrett für IT-Freiberufler aus Nicht-EU-Staaten geworden, die mit deutschen Besuchervisa in den Schengen-Raum einreisen und wöchentlich zu Kunden in Prag oder Brünn pendeln, um so tschechische Arbeitsmarktprüfungen zu umgehen.
Der Stopp zwingt Unternehmen, Anträge nach Wien, Bratislava oder Warschau umzuleiten – Standorte mit kleineren tschechischen Kontingenten und längeren Bearbeitungszeiten. Projekte mit geplanten Startterminen im März müssen möglicherweise auf Remote-Onboarding, angepasste Dienstverträge oder eine Umwandlung der Arbeitnehmerkarte vor Ort für bereits im Schengen-Raum befindliche Mitarbeiter setzen. Visa-Experten empfehlen, alle Visapoint- oder MFA-Portal-Termine zu prüfen; Termine nach dem 2. Januar gelten als ungültig, sofern keine Ausnahme vorliegt.
Auch die Kosten steigen. Umwege verursachen zusätzliche Reise- und Übersetzungskosten, während Beglaubigungen nun über andere Behörden laufen müssen. Insider warnen, dass die Sperre bis zur Aufhebung der deutschen vorübergehenden Grenzkontrollen zu Tschechien, die diese Woche bis zum 15. März verlängert wurden, andauern könnte.
Handlungsempfehlungen für Mobility-Teams: 1) Mindestens acht zusätzliche Wochen in Projektpläne einrechnen; 2) Kontingentwarnungen im tschechischen Konsulatssystem beobachten; 3) Geschäftsleitung über höhere Umzugskosten informieren; 4) Remote-Arbeitsoptionen für Schlüsselpersonal prüfen, bis die Terminvergabe sich normalisiert.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News