
Die Kanarischen Inseln Spaniens – traditionell der wichtigste maritim Zugangspunkt für afrikanische Migranten auf dem Weg nach Europa – verzeichneten im vergangenen Jahr einen drastischen Rückgang der irregulären Ankünfte um 62 %, wie am 11. Januar 2026 vom regionalen öffentlich-rechtlichen Sender RTVC bekanntgegeben wurde. Die Behörden zählten 2025 insgesamt 17.788 Menschen, die den Archipel erreichten, im Vergleich zu über 47.000 im rekordverdächtigen Anstieg des Jahres 2024.
Das Innenministerium führt den Rückgang auf eine Kombination aus verstärkten gemeinsamen Patrouillen mit Sicherheitskräften aus Senegal, Mauretanien und Marokko, erweiterter Luftüberwachung durch die spanische Guardia Civil sowie neuen beschleunigten Rückführungsabkommen für Migranten ohne Anspruch auf internationalen Schutz zurück. Madrid verweist zudem auf die Eröffnung eines von der EU finanzierten Koordinationszentrums in Las Palmas, das Echtzeit-Daten von maritimen Radarsystemen mit Satellitenbildern und Informationen von FRONTEX verknüpft.
Für Manager der Unternehmensmobilität bedeutet die Entspannung bei den Bootsankünften eine geringere Wahrscheinlichkeit groß angelegter humanitärer Lufttransporte, die den kommerziellen Flugverkehr an den Flughäfen der Kanaren – wichtige Knotenpunkte für Wintertourismus und Frachtverkehre zwischen Europa, Westafrika und Lateinamerika – stören könnten. Kreuzfahrtrouten, die während der Krise 2024 El Hierro und La Gomera umgingen, sollen in der Hochsaison 2026 wieder normal verlaufen und damit Landgänge für internationale Crewwechsel in spanischen Häfen ermöglichen.
Beobachter von NGOs warnen jedoch, dass die geringeren Zahlen eher eine Verlagerung als eine Lösung der Migrationsproblematik widerspiegeln könnten. Salvamento Marítimo meldet steigende Abfangzahlen auf längeren, riskanteren Atlantikrouten in Richtung Azoren und Madeira, und humanitäre Organisationen warnen, dass verschärfte Grenzkontrollen auf den Kanaren verzweifelte Migranten in den Mittelmeer-Korridor zum spanischen Festland drängen könnten. Sie fordern von Madrid und Brüssel, die Kontrollen mit erweiterten legalen Zugangswegen zu verbinden, wie dem geplanten spanischen Fachkräfte-Visum und dem EU-Talentpool-Pilotprojekt, das noch in diesem Jahr starten soll.
Für die Zukunft sollten Compliance-Teams im Bereich Mobilität zwei praktische Entwicklungen im Auge behalten: Erstens die für 2026 geplante spanische Quote für kollektive Rekrutierungen in Herkunftsländern, die die Zuteilung saisonaler Arbeitskräfte für die Hotel- und Landwirtschaftsbranche auf den Kanaren regelt; zweitens die Einführung eines neuen digitalen Terminsystems für Asylsuchende in Spanien, das Wartezeiten in den Einwanderungsbehörden von Las Palmas und Teneriffa reduzieren soll. Unternehmen, die Mitarbeiter auf die Inseln entsenden, sollten mögliche Anlaufschwierigkeiten während der Umstellung einkalkulieren und zusätzliche Vorlaufzeiten in ihre Einsatzpläne einbauen.
Das Innenministerium führt den Rückgang auf eine Kombination aus verstärkten gemeinsamen Patrouillen mit Sicherheitskräften aus Senegal, Mauretanien und Marokko, erweiterter Luftüberwachung durch die spanische Guardia Civil sowie neuen beschleunigten Rückführungsabkommen für Migranten ohne Anspruch auf internationalen Schutz zurück. Madrid verweist zudem auf die Eröffnung eines von der EU finanzierten Koordinationszentrums in Las Palmas, das Echtzeit-Daten von maritimen Radarsystemen mit Satellitenbildern und Informationen von FRONTEX verknüpft.
Für Manager der Unternehmensmobilität bedeutet die Entspannung bei den Bootsankünften eine geringere Wahrscheinlichkeit groß angelegter humanitärer Lufttransporte, die den kommerziellen Flugverkehr an den Flughäfen der Kanaren – wichtige Knotenpunkte für Wintertourismus und Frachtverkehre zwischen Europa, Westafrika und Lateinamerika – stören könnten. Kreuzfahrtrouten, die während der Krise 2024 El Hierro und La Gomera umgingen, sollen in der Hochsaison 2026 wieder normal verlaufen und damit Landgänge für internationale Crewwechsel in spanischen Häfen ermöglichen.
Beobachter von NGOs warnen jedoch, dass die geringeren Zahlen eher eine Verlagerung als eine Lösung der Migrationsproblematik widerspiegeln könnten. Salvamento Marítimo meldet steigende Abfangzahlen auf längeren, riskanteren Atlantikrouten in Richtung Azoren und Madeira, und humanitäre Organisationen warnen, dass verschärfte Grenzkontrollen auf den Kanaren verzweifelte Migranten in den Mittelmeer-Korridor zum spanischen Festland drängen könnten. Sie fordern von Madrid und Brüssel, die Kontrollen mit erweiterten legalen Zugangswegen zu verbinden, wie dem geplanten spanischen Fachkräfte-Visum und dem EU-Talentpool-Pilotprojekt, das noch in diesem Jahr starten soll.
Für die Zukunft sollten Compliance-Teams im Bereich Mobilität zwei praktische Entwicklungen im Auge behalten: Erstens die für 2026 geplante spanische Quote für kollektive Rekrutierungen in Herkunftsländern, die die Zuteilung saisonaler Arbeitskräfte für die Hotel- und Landwirtschaftsbranche auf den Kanaren regelt; zweitens die Einführung eines neuen digitalen Terminsystems für Asylsuchende in Spanien, das Wartezeiten in den Einwanderungsbehörden von Las Palmas und Teneriffa reduzieren soll. Unternehmen, die Mitarbeiter auf die Inseln entsenden, sollten mögliche Anlaufschwierigkeiten während der Umstellung einkalkulieren und zusätzliche Vorlaufzeiten in ihre Einsatzpläne einbauen.
Quelle: RTVC (Radio Televisión Canaria)