
Das aktualisierte Register der Europäischen Kommission zur „Vorübergehenden Wiedereinführung der Grenzkontrollen“, veröffentlicht am 13. Januar, bestätigt, dass Österreich die Passkontrollen an den Grenzen zu Slowakei, Tschechien, Ungarn und Slowenien bis zum 15. Juni 2026 fortsetzen wird. Wien hatte die Kontrollen erstmals im Oktober 2025 gemäß Artikel 25a des Schengener Grenzkodex wieder eingeführt und begründet dies mit irregulärer Migration entlang der Westbalkan-Route sowie terroristischen Gefahren durch die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten.
Innenminister Gerhard Karner betont, dass die Kontrollen risikobasiert und zunehmend mobil statt stationär durchgeführt werden. Dennoch berichten Logistikunternehmen von Wartezeiten von bis zu 45 Minuten zu Stoßzeiten in Nickelsdorf (HU) und Spielfeld (SI). Auch stichprobenartige Ausweiskontrollen auf grenzüberschreitenden Zügen zwischen Wien, Bratislava und Prag haben zugenommen.
Für Unternehmen bedeutet die sechsmonatige Verlängerung weiterhin Pufferzeiten bei der Planung von Buscharterfahrten, Pendler-Shuttles und Just-in-Time-Lieferungen. Mobilitätsmanager sollten Fahrer anweisen, auch auf innergemeinschaftlichen Strecken Reisepässe, Aufenthaltstitel und Frachtpapiere mitzuführen, und Expat-Mitarbeiter daran erinnern, dass Kontrollen auch weit im österreichischen Staatsgebiet möglich sind.
Branchenverbände kritisieren, dass die verlängerten Kontrollen den Binnenmarkt schwächen, und fordern digitale Vorabkontrollen sowie zusätzliches Personal zur Minimierung von Verzögerungen. Die Regierung entgegnet, dass Deutschland, Dänemark und andere Länder ähnliche Maßnahmen ergreifen, wodurch Österreichs Vorgehen verhältnismäßig sei.
Innenminister Gerhard Karner betont, dass die Kontrollen risikobasiert und zunehmend mobil statt stationär durchgeführt werden. Dennoch berichten Logistikunternehmen von Wartezeiten von bis zu 45 Minuten zu Stoßzeiten in Nickelsdorf (HU) und Spielfeld (SI). Auch stichprobenartige Ausweiskontrollen auf grenzüberschreitenden Zügen zwischen Wien, Bratislava und Prag haben zugenommen.
Für Unternehmen bedeutet die sechsmonatige Verlängerung weiterhin Pufferzeiten bei der Planung von Buscharterfahrten, Pendler-Shuttles und Just-in-Time-Lieferungen. Mobilitätsmanager sollten Fahrer anweisen, auch auf innergemeinschaftlichen Strecken Reisepässe, Aufenthaltstitel und Frachtpapiere mitzuführen, und Expat-Mitarbeiter daran erinnern, dass Kontrollen auch weit im österreichischen Staatsgebiet möglich sind.
Branchenverbände kritisieren, dass die verlängerten Kontrollen den Binnenmarkt schwächen, und fordern digitale Vorabkontrollen sowie zusätzliches Personal zur Minimierung von Verzögerungen. Die Regierung entgegnet, dass Deutschland, Dänemark und andere Länder ähnliche Maßnahmen ergreifen, wodurch Österreichs Vorgehen verhältnismäßig sei.
Quelle: VisaHQ – Global Mobility News