
Eine Umfrage des Economic & Social Research Institute (ESRI), veröffentlicht am 15. Januar, zeigt, dass der durchschnittliche irische Erwachsene glaubt, 28 % der Bevölkerung seien im Ausland geboren – sechs Prozentpunkte mehr als die offizielle Zahl von 22 %. Die Befragten schätzten zudem, dass doppelt so viele Migranten in Sozialwohnungen und Gefängnissen leben, als die Daten tatsächlich zeigen, und unterschätzten die Bildungs- und Beschäftigungsquoten von Migranten. (irishtimes.com)
Die Studie, finanziert vom Justizministerium, verbindet diese Fehleinschätzungen mit negativen Einstellungen: Personen mit den größten Diskrepanzen zwischen Wahrnehmung und Realität nannten Immigration dreimal so häufig als „ernsthaftestes Problem“ Irlands. Die Forscher warnen, dass diese Fehlinformationen einen fruchtbaren Boden für Falschmeldungen schaffen, insbesondere angesichts der aktuellen Debatten über neue Asylgesetze und der Wohnungsnot im Land.
Aus Sicht der Unternehmensmobilität können übertriebene Wahrnehmungen politischen Druck für strengere Arbeitserlaubnisquoten oder lokalen Widerstand gegen Wohnprojekte für Expatriates bedeuten. Arbeitgeber, die Mitarbeiter ins Ausland entsenden, sollten daher in Programme zur Einbindung der Gemeinschaft investieren, die den wirtschaftlichen Beitrag von Migranten hervorheben und mit faktenbasierten Informationen Mythen entkräften.
Das ESRI empfiehlt eine koordinierte staatliche Kommunikationskampagne sowie die Integration grundlegender Migrationsstatistiken in den Lehrplan der Sekundarschulen. Zudem sollten Medien Asylzahlen im Kontext von Arbeits- und Studentenmigration darstellen, um eine verzerrte öffentliche Debatte zu vermeiden.
Personalverantwortliche können den Bericht in Diversity-Schulungen und Informationsmaterialien für entsandte Mitarbeiter nutzen, um ihnen die komplexe Einstellungslage, in die sie eintreten, besser verständlich zu machen.
Die Studie, finanziert vom Justizministerium, verbindet diese Fehleinschätzungen mit negativen Einstellungen: Personen mit den größten Diskrepanzen zwischen Wahrnehmung und Realität nannten Immigration dreimal so häufig als „ernsthaftestes Problem“ Irlands. Die Forscher warnen, dass diese Fehlinformationen einen fruchtbaren Boden für Falschmeldungen schaffen, insbesondere angesichts der aktuellen Debatten über neue Asylgesetze und der Wohnungsnot im Land.
Aus Sicht der Unternehmensmobilität können übertriebene Wahrnehmungen politischen Druck für strengere Arbeitserlaubnisquoten oder lokalen Widerstand gegen Wohnprojekte für Expatriates bedeuten. Arbeitgeber, die Mitarbeiter ins Ausland entsenden, sollten daher in Programme zur Einbindung der Gemeinschaft investieren, die den wirtschaftlichen Beitrag von Migranten hervorheben und mit faktenbasierten Informationen Mythen entkräften.
Das ESRI empfiehlt eine koordinierte staatliche Kommunikationskampagne sowie die Integration grundlegender Migrationsstatistiken in den Lehrplan der Sekundarschulen. Zudem sollten Medien Asylzahlen im Kontext von Arbeits- und Studentenmigration darstellen, um eine verzerrte öffentliche Debatte zu vermeiden.
Personalverantwortliche können den Bericht in Diversity-Schulungen und Informationsmaterialien für entsandte Mitarbeiter nutzen, um ihnen die komplexe Einstellungslage, in die sie eintreten, besser verständlich zu machen.
Quelle: The Irish Times
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