
Die Kantonspolizei Bern sperrte am Nachmittag des 17. Januar den Bundesplatz und die umliegenden Straßen ab, nachdem linksgerichtete und pro-palästinensische Gruppen eine nicht genehmigte Demonstration unter dem Motto „Gemeinsam gegen das Treffen der Mörder“ veranstaltet hatten – eine Anspielung auf das kommende Weltwirtschaftsforum in Davos. Rund 500 Demonstranten versammelten sich in der Nähe des Hauptbahnhofs; Polizisten in Einsatzkleidung beschlagnahmten Gesichtsbedeckungen, Schilde und Feuerwerkskörper und warnten, dass jeder Marsch aufgelöst werde.
Obwohl die Versammlung größtenteils friedlich blieb, zwangen vereinzelte Auseinandersetzungen die Behörden, die Tramlinien 6, 7 und 9 umzuleiten und vorübergehende Absperrungen rund um die Bundesgasse zu errichten. Bahnreisende aus Zürich und Basel wurden durch einen einzigen Ausgang am Bahnhof geleitet, was die Fußgängerströme um 15 Minuten verzögerte. Mehrere diplomatische Vertretungen warnten ihre Mitarbeiter, den Bereich der Altstadt zu meiden.
Für Verkehrsplaner ist der Vorfall ein frühes Zeichen dafür, dass sich die WEF-bezogene Aktivität nicht auf Davos und Graubünden beschränken wird. Arbeitgeber sollten Reisende auf mögliche spontane Proteste in den großen Schweizer Städten bis zum 24. Januar vorbereiten und die Stornierungsbedingungen der Hotels in Bern, Zürich und Genf überprüfen. Unternehmen, die Shuttlebusse nach Davos betreiben, müssen ebenfalls mit Routenänderungen rechnen, falls sich Demonstrationen ausweiten.
Die Polizei kündigte an, während der WEF-Zeit in Bern mit erhöhter Präsenz vor Ort zu bleiben und hat sich mit den Bundesbehörden abgestimmt, um bei Bedarf schnell in andere Kantone ausrücken zu können.
Obwohl die Versammlung größtenteils friedlich blieb, zwangen vereinzelte Auseinandersetzungen die Behörden, die Tramlinien 6, 7 und 9 umzuleiten und vorübergehende Absperrungen rund um die Bundesgasse zu errichten. Bahnreisende aus Zürich und Basel wurden durch einen einzigen Ausgang am Bahnhof geleitet, was die Fußgängerströme um 15 Minuten verzögerte. Mehrere diplomatische Vertretungen warnten ihre Mitarbeiter, den Bereich der Altstadt zu meiden.
Für Verkehrsplaner ist der Vorfall ein frühes Zeichen dafür, dass sich die WEF-bezogene Aktivität nicht auf Davos und Graubünden beschränken wird. Arbeitgeber sollten Reisende auf mögliche spontane Proteste in den großen Schweizer Städten bis zum 24. Januar vorbereiten und die Stornierungsbedingungen der Hotels in Bern, Zürich und Genf überprüfen. Unternehmen, die Shuttlebusse nach Davos betreiben, müssen ebenfalls mit Routenänderungen rechnen, falls sich Demonstrationen ausweiten.
Die Polizei kündigte an, während der WEF-Zeit in Bern mit erhöhter Präsenz vor Ort zu bleiben und hat sich mit den Bundesbehörden abgestimmt, um bei Bedarf schnell in andere Kantone ausrücken zu können.
Quelle: Radio Lac / Keystone-ATS
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