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Davos 2026: Rekordverdächtige Sicherheitsoperation mit 5.000 Einsatzkräften und Luftraumsperrungen angekündigt

Jan. 17, 2026
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Davos 2026: Rekordverdächtige Sicherheitsoperation mit 5.000 Einsatzkräften und Luftraumsperrungen angekündigt
Die Polizei Graubündens bestätigte am 16. Januar, dass ein beispielloses Aufgebot von 123 Staats- und Regierungschefs sowie 400 weiteren VIPs am 56. Weltwirtschaftsforum teilnehmen wird. Zum Schutz der Gäste werden rekordverdächtige 5.000 Soldaten der Schweizer Armee die kantonalen Kräfte verstärken, während die Luftwaffe vom 18. bis 24. Januar eine 46 Seemeilen große Sperrzone (LS-R9) rund um Davos einrichtet.

Hubschraubertransfers von Zürich und St. Gallen-Altenrhein sind auf 1.600 Plätze begrenzt, Drohnen sind komplett verboten. Der Straßenverkehr auf der A28 zwischen Landquart und Klosters kann bei der Durchfahrt von Hochrisiko-Konvois zeitweise bis zu 30 Minuten gesperrt werden. Die Rhätische Bahn warnt vor kurzfristigen Störungen auf der Vereina-Linie und empfiehlt WEF-Mitarbeitern, Sitzplätze frühzeitig zu reservieren.

Davos 2026: Rekordverdächtige Sicherheitsoperation mit 5.000 Einsatzkräften und Luftraumsperrungen angekündigt


Firmen-Mobilitätsteams sollten für Ankünfte am 19. und 20. Januar Pufferzeiten einplanen und in Erwägung ziehen, Führungskräfte direkt nach Samedan (St. Moritz) oder Friedrichshafen fliegen zu lassen, um Staus in Zürich zu umgehen. Unterkunftsanbieter in Davos verlangen 48 Stunden vor Anreise Passkopien, um die Sicherheitsüberprüfungen zu beschleunigen.

Die Behörden geben an, dass die erweiterte Sicherheitszone – unter anderem wegen der Teilnahme von US-Präsident Donald Trump – Kosten von 28 Millionen CHF verursacht, von denen 40 Prozent vom Bundeshaushalt getragen werden. Kritiker bemängeln, dass die umfangreichen Schutzmaßnahmen die Ressourcen der Landespolizei stark belasten, gerade in der Hochsaison der Skiferien.
Quelle: watson.ch

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