
Die angespannten US-Iran-Beziehungen veranlassten die Lufthansa Group am 15. Januar, alle Tochtergesellschaften – darunter auch Swiss International Air Lines – anzuweisen, den iranischen und irakischen Luftraum „bis auf Weiteres“ zu meiden. Diese Anordnung folgte auf die plötzliche fünfstündige Schließung des iranischen Luftraums am Vorabend und die anschließende Wiedereröffnung, die viele Fluggesellschaften als unsicher bewerteten. (bssnews.net)
Operativ hat SWISS die Strecken Zürich–Bangkok, Zürich–Singapur und Genf–Dubai über Saudi-Arabien und den Kaukasus umgeleitet, was eine Verlängerung der Flugzeit um bis zu 75 Minuten bedeutet und neue Berechnungen für Zwischenlandungen und Dienstzeiten der Crew erforderlich macht. Auch Frachtflüge mit Präzisionsinstrumenten nach Asien wurden umgeleitet, was einige Versender dazu veranlasst hat, auf Schienen-See-Alternativen umzusteigen, um Just-in-Time-Lieferfenster einzuhalten.
Firmenreisende sollten bis zum Wochenende mit weiteren Planungsunsicherheiten rechnen. Lufthansa kündigt an, dass Flüge nach Tel Aviv und Amman nur noch tagsüber durchgeführt werden, damit die Crews außerhalb der Region übernachten können, und dass kurzfristige Flugstreichungen möglich sind. Reisenden mit engen Anschlussverbindungen in Zürich wird empfohlen, zusätzliche Pufferzeiten einzuplanen; die SWISS-App hat automatische Umbuchungen und Kulanzcodes für Tickets aktiviert, die vor dem 14. Januar ausgestellt wurden.
Versicherungsmakler berichten, dass mehrere Schweizer Großunternehmen ihre Kriegsrisikoversicherung für Mitarbeiter aufgestockt haben, die den Nahen Osten durchqueren. In den meisten Policen werden Unterkunftskosten bei Umleitungen nur erstattet, wenn die Fluggesellschaft den Flug offiziell storniert – daher benötigen Mitarbeiter klare Anweisungen zu den Kostenregelungen.
Während die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) noch keine verbindliche Warnung herausgegeben hat, hat die deutsche Luftfahrtbehörde Fluggesellschaften offiziell davor gewarnt, den iranischen Luftraum zu befliegen. Branchenanalysten weisen darauf hin, dass die Umwege den Treibstoffverbrauch und die CO2-Emissionen erhöhen und die Lufthansa Group möglicherweise näher an ihr jährliches ETS-Kontingent bringen. Sollte die Pattsituation anhalten, könnten Airlines den Verkehr auf neue Nonstop-Routen über Zentralasien verlagern, die unter der Taliban-Herrschaft gemieden wurden, was die Wettbewerbslandschaft für Schweizer Fracht- und Passagierflüge verändern würde.
Operativ hat SWISS die Strecken Zürich–Bangkok, Zürich–Singapur und Genf–Dubai über Saudi-Arabien und den Kaukasus umgeleitet, was eine Verlängerung der Flugzeit um bis zu 75 Minuten bedeutet und neue Berechnungen für Zwischenlandungen und Dienstzeiten der Crew erforderlich macht. Auch Frachtflüge mit Präzisionsinstrumenten nach Asien wurden umgeleitet, was einige Versender dazu veranlasst hat, auf Schienen-See-Alternativen umzusteigen, um Just-in-Time-Lieferfenster einzuhalten.
Firmenreisende sollten bis zum Wochenende mit weiteren Planungsunsicherheiten rechnen. Lufthansa kündigt an, dass Flüge nach Tel Aviv und Amman nur noch tagsüber durchgeführt werden, damit die Crews außerhalb der Region übernachten können, und dass kurzfristige Flugstreichungen möglich sind. Reisenden mit engen Anschlussverbindungen in Zürich wird empfohlen, zusätzliche Pufferzeiten einzuplanen; die SWISS-App hat automatische Umbuchungen und Kulanzcodes für Tickets aktiviert, die vor dem 14. Januar ausgestellt wurden.
Versicherungsmakler berichten, dass mehrere Schweizer Großunternehmen ihre Kriegsrisikoversicherung für Mitarbeiter aufgestockt haben, die den Nahen Osten durchqueren. In den meisten Policen werden Unterkunftskosten bei Umleitungen nur erstattet, wenn die Fluggesellschaft den Flug offiziell storniert – daher benötigen Mitarbeiter klare Anweisungen zu den Kostenregelungen.
Während die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) noch keine verbindliche Warnung herausgegeben hat, hat die deutsche Luftfahrtbehörde Fluggesellschaften offiziell davor gewarnt, den iranischen Luftraum zu befliegen. Branchenanalysten weisen darauf hin, dass die Umwege den Treibstoffverbrauch und die CO2-Emissionen erhöhen und die Lufthansa Group möglicherweise näher an ihr jährliches ETS-Kontingent bringen. Sollte die Pattsituation anhalten, könnten Airlines den Verkehr auf neue Nonstop-Routen über Zentralasien verlagern, die unter der Taliban-Herrschaft gemieden wurden, was die Wettbewerbslandschaft für Schweizer Fracht- und Passagierflüge verändern würde.
Quelle: BSS/AFP via Lufthansa statement