
China und Kanada scheinen sich einer Lockerung der zwischenmenschlichen Austauschprogramme zu nähern. Nach Gesprächen am 16. Januar in Peking zwischen Präsident Xi Jinping und dem kanadischen Premierminister Mark Carney informierten beide Seiten die Presse, dass eine einseitige 30-tägige Visafreiheit für Inhaber gewöhnlicher kanadischer Reisepässe „aktiv geprüft“ werde. Am 17. Januar bekräftigten Sprecher des chinesischen Außenministeriums diese Absicht, doch die Nationale Einwanderungsbehörde (NIA) hat bislang noch keine Durchführungsverordnung veröffentlicht – der rechtliche Schritt, der die diplomatische Absicht in eine tatsächliche Grenzkontrollregelung umsetzt.
Bis zur offiziellen Bekanntmachung müssen kanadische Reisende weiterhin ein Visum beantragen, außer sie nutzen die Transitregelungen ohne Visum für 24/72/144 Stunden oder die seit langem bestehende visafreie Einreise auf die Insel Hainan. Fluggesellschaften haben ihre Check-in-Mitarbeiter angewiesen, Kanadiern ohne Visum die Bordkarte zu verweigern; Mobilitätsmanager sollten daher weiterhin Konsulatstermine einplanen und mindestens 4-5 Arbeitstage für die Bearbeitung einrechnen.
Für Unternehmen könnte die mögliche Visafreiheit jährlich mehrere hundert Dollar an Mehrfacheinreisegebühren pro Führungskraft einsparen und den administrativen Aufwand bei kurzfristigen Dienstreisen deutlich reduzieren. Kanada ist Chinas drittgrößter Lieferant von Agrar- und Lebensmitteln sowie ein wichtiger Anbieter kritischer Mineralien; Standortbesuche und Partnerprüfungen sind häufig. Personalabteilungen sollten dennoch aktualisierte Richtlinien erstellen, die Aufenthaltsdauer, verbotene Tätigkeiten (Beschäftigung, Studium, Journalismus) und Nachweise zur finanziellen Absicherung klar regeln, sobald die neue Regelung in Kraft tritt.
Diplomatisch ist der Schritt Pekings ein Zeichen der Entspannung nach Jahren bilateraler Spannungen, ausgelöst durch die Festnahme der Huawei-Finanzchefin Meng Wanzhou 2018 und die darauf folgenden Sicherheitsbeschränkungen Ottawas für chinesische Telekommunikationsausrüstung. Sollte die Visafreiheit bestätigt werden, würde Kanada zu den über 45 Ländern gehören, denen China im Rahmen seiner Strategie zur Wiedereröffnung nach der Pandemie bereits eine 15- bis 30-tägige visafreie Einreise gewährt hat. Beobachter in Ottawa weisen jedoch darauf hin, dass Kanada kurzfristig keine Gegenseitigkeit anbieten wird, da das Land ein universelles elektronisches Reisegenehmigungssystem (eTA) nutzt.
Die wichtigste Botschaft für globale Mobilitätsteams lautet: Auf die offizielle Bekanntmachung der NIA achten, bis dahin weiterhin Visumanträge stellen und sich auf einen Anstieg kurzfristiger Dienstreisen von Führungskräften einstellen, sobald die Visafreiheit offiziell gilt.
Bis zur offiziellen Bekanntmachung müssen kanadische Reisende weiterhin ein Visum beantragen, außer sie nutzen die Transitregelungen ohne Visum für 24/72/144 Stunden oder die seit langem bestehende visafreie Einreise auf die Insel Hainan. Fluggesellschaften haben ihre Check-in-Mitarbeiter angewiesen, Kanadiern ohne Visum die Bordkarte zu verweigern; Mobilitätsmanager sollten daher weiterhin Konsulatstermine einplanen und mindestens 4-5 Arbeitstage für die Bearbeitung einrechnen.
Für Unternehmen könnte die mögliche Visafreiheit jährlich mehrere hundert Dollar an Mehrfacheinreisegebühren pro Führungskraft einsparen und den administrativen Aufwand bei kurzfristigen Dienstreisen deutlich reduzieren. Kanada ist Chinas drittgrößter Lieferant von Agrar- und Lebensmitteln sowie ein wichtiger Anbieter kritischer Mineralien; Standortbesuche und Partnerprüfungen sind häufig. Personalabteilungen sollten dennoch aktualisierte Richtlinien erstellen, die Aufenthaltsdauer, verbotene Tätigkeiten (Beschäftigung, Studium, Journalismus) und Nachweise zur finanziellen Absicherung klar regeln, sobald die neue Regelung in Kraft tritt.
Diplomatisch ist der Schritt Pekings ein Zeichen der Entspannung nach Jahren bilateraler Spannungen, ausgelöst durch die Festnahme der Huawei-Finanzchefin Meng Wanzhou 2018 und die darauf folgenden Sicherheitsbeschränkungen Ottawas für chinesische Telekommunikationsausrüstung. Sollte die Visafreiheit bestätigt werden, würde Kanada zu den über 45 Ländern gehören, denen China im Rahmen seiner Strategie zur Wiedereröffnung nach der Pandemie bereits eine 15- bis 30-tägige visafreie Einreise gewährt hat. Beobachter in Ottawa weisen jedoch darauf hin, dass Kanada kurzfristig keine Gegenseitigkeit anbieten wird, da das Land ein universelles elektronisches Reisegenehmigungssystem (eTA) nutzt.
Die wichtigste Botschaft für globale Mobilitätsteams lautet: Auf die offizielle Bekanntmachung der NIA achten, bis dahin weiterhin Visumanträge stellen und sich auf einen Anstieg kurzfristiger Dienstreisen von Führungskräften einstellen, sobald die Visafreiheit offiziell gilt.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
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