
Die brasilianische Bundespolizei hat bestätigt, dass Fluggesellschaften ab dem 31. Januar 2026 verpflichtet sind, den QR-Code zur Identitätsprüfung aller abreisenden Passagiere auf der gov.br-Plattform zu validieren, bevor eine Bordkarte ausgestellt wird. Diese Regelung gilt sowohl für brasilianische Staatsbürger als auch für ausländische Einwohner und folgt Pilotversuchen am Flughafen São Paulo/Guarulhos, bei denen die Scan-Zeiten im Durchschnitt 25 Sekunden betrugen – weniger als die Hälfte der manuellen Passkontrolle.
Die Fluggesellschaften begrüßen die Effizienzsteigerung, rechnen jedoch mit Anfangsschwierigkeiten. Geschäftsreisemanager versenden derzeit „Aktivierungspakete“ an Vielflieger, während die Airlines in den ersten zwei Wochen zusätzliches Personal an den Business-Class-Schaltern einsetzen wollen. Die Polizei gewährt eine Übergangsfrist bis zum 15. Februar; danach drohen den Fluggesellschaften Bußgelder, wenn Passagiere keinen gültigen QR-Code vorweisen können.
Für Teams im Bereich globale Mobilität ergeben sich zwei dringende Konsequenzen: Erstens müssen Expats mit alten RNM-Aufenthaltskarten ihre Identifikationsdaten in die gov.br-App übertragen, um eine sekundäre Kontrolle zu vermeiden. Zweitens erfordern Gruppenabflüge nach externen Veranstaltungen nun eine Vorabprüfung, um sicherzustellen, dass alle Passagiere einen Offline-QR-Code vorzeigen können – besonders wichtig an Regionalflughäfen mit schlechtem Mobilfunkempfang.
Diese Maßnahme ist Teil einer umfassenderen Digitalisierungsoffensive, die langfristig Visa-, Steuer- und Gesundheitsdaten in einem Single-Sign-On-System zusammenführen soll. Experten sehen Brasilien als regionalen Vorreiter bei nahtloser Grenztechnologie, warnen jedoch, dass Datenschutzmaßnahmen und Notfallpläne für den Fall eines Systemausfalls bislang unzureichend dokumentiert sind.
Reisemanagern wird empfohlen, Schritt-für-Schritt-Anleitungen zur Aktivierung auf gov.br zu verbreiten, „ID-Check-Tage“ für Entsandte zu organisieren und die QR-Codes vor Ankunft am Flughafen in mobilen Wallets zu speichern.
Die Fluggesellschaften begrüßen die Effizienzsteigerung, rechnen jedoch mit Anfangsschwierigkeiten. Geschäftsreisemanager versenden derzeit „Aktivierungspakete“ an Vielflieger, während die Airlines in den ersten zwei Wochen zusätzliches Personal an den Business-Class-Schaltern einsetzen wollen. Die Polizei gewährt eine Übergangsfrist bis zum 15. Februar; danach drohen den Fluggesellschaften Bußgelder, wenn Passagiere keinen gültigen QR-Code vorweisen können.
Für Teams im Bereich globale Mobilität ergeben sich zwei dringende Konsequenzen: Erstens müssen Expats mit alten RNM-Aufenthaltskarten ihre Identifikationsdaten in die gov.br-App übertragen, um eine sekundäre Kontrolle zu vermeiden. Zweitens erfordern Gruppenabflüge nach externen Veranstaltungen nun eine Vorabprüfung, um sicherzustellen, dass alle Passagiere einen Offline-QR-Code vorzeigen können – besonders wichtig an Regionalflughäfen mit schlechtem Mobilfunkempfang.
Diese Maßnahme ist Teil einer umfassenderen Digitalisierungsoffensive, die langfristig Visa-, Steuer- und Gesundheitsdaten in einem Single-Sign-On-System zusammenführen soll. Experten sehen Brasilien als regionalen Vorreiter bei nahtloser Grenztechnologie, warnen jedoch, dass Datenschutzmaßnahmen und Notfallpläne für den Fall eines Systemausfalls bislang unzureichend dokumentiert sind.
Reisemanagern wird empfohlen, Schritt-für-Schritt-Anleitungen zur Aktivierung auf gov.br zu verbreiten, „ID-Check-Tage“ für Entsandte zu organisieren und die QR-Codes vor Ankunft am Flughafen in mobilen Wallets zu speichern.
Quelle: VisaHQ
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