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Starttermin für ETIAS auf Ende 2026 verschoben – was Reisende aus Großbritannien und anderen visumfreien Ländern für Italien jetzt wissen müssen

Jan. 20, 2026
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Starttermin für ETIAS auf Ende 2026 verschoben – was Reisende aus Großbritannien und anderen visumfreien Ländern für Italien jetzt wissen müssen
Die Europäische Kommission hat stillschweigend bestätigt, dass das European Travel Information and Authorisation System (ETIAS) erst im letzten Quartal 2026 verpflichtend wird – mehr als zwei Jahre später als ursprünglich angekündigt. Diese Klarstellung, die am 19. Januar von The Portugal News berichtet und von Brüsseler Beamten bestätigt wurde, bedeutet, dass Geschäfts- und Freizeitreisende aus dem Vereinigten Königreich, den USA, Kanada und über 50 weiteren visumfreien Ländern auch im Jahr 2025 und den Großteil von 2026 weiterhin ohne Voranmeldung nach Italien einreisen können.

Mit ETIAS müssen Reisende, die sich bis zu 90 Tage innerhalb eines 180-Tage-Zeitraums aufhalten, einen Online-Antrag ausfüllen und eine Gebühr von 20 € zahlen; die Genehmigung ist drei Jahre lang oder bis zum Ablauf des Reisepasses gültig. Die Behörden kündigen eine schrittweise „freiwillige Einführungsphase“ an, um den Druck an Flughäfen und Fährterminals zu verringern, bevor die Regelung verbindlich wird.

Starttermin für ETIAS auf Ende 2026 verschoben – was Reisende aus Großbritannien und anderen visumfreien Ländern für Italien jetzt wissen müssen


Für Teams im Bereich Unternehmensmobilität bietet die Verzögerung wertvolle Zeit, um Buchungsabläufe, Reisenden-Tracking und Fürsorgepflicht-Briefings anzupassen. Besonders wichtige italienische Herkunftsmärkte – vor allem britische Auftragnehmer aus den Bereichen Finanzen und Energie – haben nun mehr Spielraum, ETIAS-Prüfungen in HR- und Reisemanagementsysteme zu integrieren.

Dennoch bleibt eine frühzeitige Planung unerlässlich. Fluggesellschaften sind verpflichtet, ETIAS-Genehmigungen beim Check-in zu überprüfen, sobald das System in Kraft tritt; bei Nichtvorlage droht die Verweigerung des Boardings, was nach EU261-Regeln oft Arbeitgebern Kosten verursacht. Reiseverantwortliche sollten zudem die höhere Gebühr von 20 € – dreimal so hoch wie die ursprünglich angekündigten 7 € – bei der Kalkulation von Reisekosten ab 2027 berücksichtigen.

Die italienische Grenzpolizei bestätigt, dass weder ETIAS noch das separate Ein- und Ausreisesystem Inhabern italienischer Aufenthaltstitel oder nationaler Arbeitsvisa betreffen. Sie empfiehlt jedoch, dass Familien mit gemischtem Aufenthaltsstatus (z. B. ein Ehepartner mit Aufenthaltstitel, der andere visumfrei) während der Übergangszeit einen Ausdruck ihres Status mitführen, um Missverständnisse zu vermeiden.
Quelle: The Portugal News

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