
Das italienische Arbeitsministerium hat das neue dreijährige Einwanderungsprogramm (Decreto Flussi 2026-28) von der politischen Absicht in die tägliche Praxis umgesetzt. Ein am 16. Januar spät unterzeichneter Rundbrief verteilt 40.075 Saisonarbeitsvisa für 2026 auf alle 20 Regionen und die wichtigsten Arbeitgeberverbände (Coldiretti, Confagricoltura, Federalberghi und weitere). Die Aufteilung gibt den einzelnen Präfekturen und Unternehmen genaue Zahlen vor, nur wenige Tage vor dem ersten „Click-Day“ am 12. Januar, an dem landwirtschaftliche Arbeitgeber online über das ALI-Portal des Innenministeriums ihre Anträge einreichen.
Hintergrund: Das Parlament hat das Decreto Flussi im Dezember 2025 in Gesetzesform gegossen und genehmigt damit rekordverdächtige 497.550 Einreisen von ausländischen Arbeitskräften zwischen 2026 und 2028. Saisonarbeit dominiert das Programm (267.000 Plätze über drei Jahre), da Landwirtschaft, Weinbau und Küstenresorts seit der Pandemie Schwierigkeiten haben, ausreichend Personal zu finden. Für 2026 sind 40.075 Visa für die saisonale Landwirtschaft, 13.000 für Tourismus und Gastgewerbe sowie kleinere Kontingente für Straßentransport und Fischerei vorgesehen, während hochqualifizierte Kategorien eigene Quoten erhalten.
Praktische Auswirkungen für Arbeitgeber: Personalabteilungen müssen die Antragsformulare vorab ausfüllen und SPID/CIE-Digital-IDs rechtzeitig vor dem Start um 9 Uhr bereitstellen. Im Jahr 2025 war das gesamte Agrarkontingent in weniger als 20 Minuten ausgeschöpft; Einwanderungsanwälte raten daher, Vertragsentwürfe, Unterkunftsnachweise und INPS-Bescheinigungen im Voraus vorzubereiten und sich über eine Glasfaserverbindung einzuloggen, um Zeitüberschreitungen zu vermeiden. Abgelehnte Anträge werden auf eine Warteliste gesetzt, die sich nur bewegt, wenn andere Unternehmen ihre Anträge zurückziehen.
Auswirkungen für Global Mobility Manager: Multinationale Unternehmen mit Agrar- und Lebensmittelbetrieben in Italien sollten mögliche Verzögerungen beim Arbeitsbeginn in ihre Produktionsplanung einbeziehen und Ankünfte staffeln, um Engpässe bei Unterkunft und Einarbeitung zu vermeiden. Da Saisonarbeitsgenehmigungen nach zwei Verlängerungen in mehrjährige Genehmigungen umgewandelt werden können, könnte die Aufnahme 2026 eine Pipeline für langfristige Personalplanung darstellen. Unternehmen müssen jedoch in Sprachkurse und Integrationsprogramme investieren.
Ausblick: Der zweite Click-Day am 9. Februar (Tourismus) wird voraussichtlich ebenso umkämpft sein, angesichts der Rekordbuchungen für die Olympischen Winterspiele 2026. Die Regierung hat angedeutet, dass ungenutzte Kontingente Mitte des Jahres neu vergeben werden könnten, weshalb Arbeitgeber, die diese Woche leer ausgehen, ihre Entwürfe im System aktiv halten sollten.
Hintergrund: Das Parlament hat das Decreto Flussi im Dezember 2025 in Gesetzesform gegossen und genehmigt damit rekordverdächtige 497.550 Einreisen von ausländischen Arbeitskräften zwischen 2026 und 2028. Saisonarbeit dominiert das Programm (267.000 Plätze über drei Jahre), da Landwirtschaft, Weinbau und Küstenresorts seit der Pandemie Schwierigkeiten haben, ausreichend Personal zu finden. Für 2026 sind 40.075 Visa für die saisonale Landwirtschaft, 13.000 für Tourismus und Gastgewerbe sowie kleinere Kontingente für Straßentransport und Fischerei vorgesehen, während hochqualifizierte Kategorien eigene Quoten erhalten.
Praktische Auswirkungen für Arbeitgeber: Personalabteilungen müssen die Antragsformulare vorab ausfüllen und SPID/CIE-Digital-IDs rechtzeitig vor dem Start um 9 Uhr bereitstellen. Im Jahr 2025 war das gesamte Agrarkontingent in weniger als 20 Minuten ausgeschöpft; Einwanderungsanwälte raten daher, Vertragsentwürfe, Unterkunftsnachweise und INPS-Bescheinigungen im Voraus vorzubereiten und sich über eine Glasfaserverbindung einzuloggen, um Zeitüberschreitungen zu vermeiden. Abgelehnte Anträge werden auf eine Warteliste gesetzt, die sich nur bewegt, wenn andere Unternehmen ihre Anträge zurückziehen.
Auswirkungen für Global Mobility Manager: Multinationale Unternehmen mit Agrar- und Lebensmittelbetrieben in Italien sollten mögliche Verzögerungen beim Arbeitsbeginn in ihre Produktionsplanung einbeziehen und Ankünfte staffeln, um Engpässe bei Unterkunft und Einarbeitung zu vermeiden. Da Saisonarbeitsgenehmigungen nach zwei Verlängerungen in mehrjährige Genehmigungen umgewandelt werden können, könnte die Aufnahme 2026 eine Pipeline für langfristige Personalplanung darstellen. Unternehmen müssen jedoch in Sprachkurse und Integrationsprogramme investieren.
Ausblick: Der zweite Click-Day am 9. Februar (Tourismus) wird voraussichtlich ebenso umkämpft sein, angesichts der Rekordbuchungen für die Olympischen Winterspiele 2026. Die Regierung hat angedeutet, dass ungenutzte Kontingente Mitte des Jahres neu vergeben werden könnten, weshalb Arbeitgeber, die diese Woche leer ausgehen, ihre Entwürfe im System aktiv halten sollten.
Quelle: VisaHQ