
Nur sechs Wochen nachdem das Parlament das „Decreto Flussi“ für 2026–2028 in Gesetz umgewandelt hat, veröffentlichte das Arbeitsministerium am 16. Januar eine nächtliche Rundverfügung, die die diesjährige Quote für Saisonarbeitskräfte auf die 20 italienischen Regionen und die wichtigsten Arbeitgeberverbände verteilt. Die am 18. Januar veröffentlichten Details bestätigen 40.075 Einreiseplätze für 2026 – die erste Tranche eines Rekordkontingents von 497.550 ausländischen Arbeitskräften, die in den nächsten drei Jahren aufgenommen werden sollen.
Die Landwirtschaft dominiert die Verteilung mit 27.000 Visa, gefolgt vom Tourismus und Gastgewerbe mit 13.000 sowie kleineren Kontingenten für den Straßentransport und die Fischerei. Die Zahlen spiegeln den anhaltenden Arbeitskräftemangel in Italiens Agrar- und Lebensmittelversorgungskette sowie in der Küstenresort-Branche wider, die seit der Pandemie Schwierigkeiten haben, ihre Spitzenzeiten zu besetzen. Der erste Online-„Click-Day“ begann am 12. Januar um 9:00 Uhr, und die Behörden erwarten, dass die Agrarquote innerhalb von Minuten ausgeschöpft sein wird – ähnlich dem Rekordverkauf in nur 20 Minuten im Vorjahr.
Für globale Mobilitätsmanager ist Geschwindigkeit die größte Herausforderung. Arbeitgeber müssen Verträge, Wohnungsnachweise und INPS-Bescheinigungen vorab vorbereiten und sich genau zum Öffnungszeitpunkt im ALI-Portal des Innenministeriums anmelden – idealerweise über Glasfaserverbindungen, um Zeitüberschreitungen zu vermeiden. Visa-Berater berichten, dass einige Unternehmen am Wochenende Trockenläufe durchgeführt haben, um Sekunden bei der Einreichung zu sparen. Abgelehnte Anträge landen auf einer Warteliste, die nur dann vorankommt, wenn andere Bewerber zurückziehen – daher ist eine fehlerfreie Erstanmeldung entscheidend.
Über die diesjährige Ernte hinaus bietet das Dekret eine mittelfristige Talentpipeline. Saisonarbeitsgenehmigungen können nach zwei Verlängerungen in mehrjährige Verträge umgewandelt werden, was Agrarbetrieben und Resorts eine Möglichkeit gibt, erfahrene Arbeitskräfte zu halten. HR-Teams müssen jedoch Sprachkurse, arbeitsmedizinische Untersuchungen und Integrationsprogramme einplanen, um Bindung und Produktivität zu maximieren. Unternehmen mit Standorten in mehreren EU-Staaten prüfen zudem, ob Italiens größere Kontingente und vergleichsweise niedrige Mindestlöhne einen Verlagerungseffekt von Spanien oder Griechenland rechtfertigen.
Der nächste wichtige Termin ist der 9. Februar, wenn Tourismusunternehmen um ihre 13.000 Plätze kämpfen. Mit den Olympischen Winterspielen 2026 vor der Tür wird die Nachfrage voraussichtlich das Angebot übersteigen. Unternehmen, die leer ausgehen, sollten ihre Anträge vorläufig aktiv halten – das Ministerium deutete an, dass ungenutzte Kontingente möglicherweise Mitte des Jahres neu verteilt werden, was eine zweite Chance bietet.
Die Landwirtschaft dominiert die Verteilung mit 27.000 Visa, gefolgt vom Tourismus und Gastgewerbe mit 13.000 sowie kleineren Kontingenten für den Straßentransport und die Fischerei. Die Zahlen spiegeln den anhaltenden Arbeitskräftemangel in Italiens Agrar- und Lebensmittelversorgungskette sowie in der Küstenresort-Branche wider, die seit der Pandemie Schwierigkeiten haben, ihre Spitzenzeiten zu besetzen. Der erste Online-„Click-Day“ begann am 12. Januar um 9:00 Uhr, und die Behörden erwarten, dass die Agrarquote innerhalb von Minuten ausgeschöpft sein wird – ähnlich dem Rekordverkauf in nur 20 Minuten im Vorjahr.
Für globale Mobilitätsmanager ist Geschwindigkeit die größte Herausforderung. Arbeitgeber müssen Verträge, Wohnungsnachweise und INPS-Bescheinigungen vorab vorbereiten und sich genau zum Öffnungszeitpunkt im ALI-Portal des Innenministeriums anmelden – idealerweise über Glasfaserverbindungen, um Zeitüberschreitungen zu vermeiden. Visa-Berater berichten, dass einige Unternehmen am Wochenende Trockenläufe durchgeführt haben, um Sekunden bei der Einreichung zu sparen. Abgelehnte Anträge landen auf einer Warteliste, die nur dann vorankommt, wenn andere Bewerber zurückziehen – daher ist eine fehlerfreie Erstanmeldung entscheidend.
Über die diesjährige Ernte hinaus bietet das Dekret eine mittelfristige Talentpipeline. Saisonarbeitsgenehmigungen können nach zwei Verlängerungen in mehrjährige Verträge umgewandelt werden, was Agrarbetrieben und Resorts eine Möglichkeit gibt, erfahrene Arbeitskräfte zu halten. HR-Teams müssen jedoch Sprachkurse, arbeitsmedizinische Untersuchungen und Integrationsprogramme einplanen, um Bindung und Produktivität zu maximieren. Unternehmen mit Standorten in mehreren EU-Staaten prüfen zudem, ob Italiens größere Kontingente und vergleichsweise niedrige Mindestlöhne einen Verlagerungseffekt von Spanien oder Griechenland rechtfertigen.
Der nächste wichtige Termin ist der 9. Februar, wenn Tourismusunternehmen um ihre 13.000 Plätze kämpfen. Mit den Olympischen Winterspielen 2026 vor der Tür wird die Nachfrage voraussichtlich das Angebot übersteigen. Unternehmen, die leer ausgehen, sollten ihre Anträge vorläufig aktiv halten – das Ministerium deutete an, dass ungenutzte Kontingente möglicherweise Mitte des Jahres neu verteilt werden, was eine zweite Chance bietet.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News