
Das italienische Arbeitsministerium hat die Aufteilung der 40.075 Quotenplätze für Saisonarbeitskräfte im Rahmen des Decreto Flussi 2026 veröffentlicht – dem mehrjährigen Einwanderungsprogramm, das im kommenden Jahr fast 165.000 Nicht-EU-Bürger nach Italien bringen wird. Das Rundschreiben, unterzeichnet am 16. Januar 2026 von der Generaldirektorin für Sozialpolitik und Migration, Stefania Congia, legt fest, wie die Saisonarbeitsquote unter Arbeitgeberverbänden, Regionen und autorisierten Vermittlern aufgeteilt wird.
Hintergrund: Das dreijährige Decreto Flussi (2026–28) wurde im Oktober 2025 genehmigt und sieht für 2026 eine jährliche Obergrenze von 164.850 Einreisen vor, mit leicht steigenden Zahlen für 2027 und 2028. Saisonarbeit – vor allem in Landwirtschaft und Tourismus – macht mehr als die Hälfte aller Plätze aus. Arbeitgeber hatten vom 23. Oktober bis 7. Dezember 2025 Zeit, Anträge auf dem ALI-Portal vorzubereiten; die offiziellen „Click-Days“ für die Einreichung begannen am 12. Januar 2026 für die Landwirtschaft und laufen bis zum 18. Februar für andere Kategorien.
Neuigkeiten: Die diese Woche bekanntgegebenen 40.075 Saisonarbeitsplätze klären: (1) wie viele Visa jeder Dachverband (z. B. Coldiretti, Confagricoltura, Federalberghi) vergeben darf; (2) den Anteil, der Arbeitgebern vorbehalten ist, die Anti-Ausbeutungsprotokolle unterzeichnet haben; und (3) eine kleine Reserve von 1.500 Plätzen für Staatsangehörige von Ländern, die kürzlich bilaterale Migrationsabkommen mit Italien geschlossen haben, darunter Côte d’Ivoire und die Philippinen. Die Anträge werden chronologisch bearbeitet, das Ministerium verspricht jedoch, alle 30 Tage ungenutzte Quoten neu zu verteilen, um Engpässe zu vermeiden.
Auswirkungen für Unternehmen: Agrarbetriebe und Hotelketten, die auf Saisonarbeitskräfte angewiesen sind, erhalten nun Rechtssicherheit für die endgültige Personalplanung. Da frühere Quoten innerhalb von Minuten ausgeschöpft waren, wird den Personalabteilungen empfohlen, PEC-E-Mail-Zugangsdaten, SPID-Logins und digitale Signaturen rechtzeitig vor dem jeweiligen Click-Day zu testen. Arbeitgeber, die den Zeitraum verpassen, müssen möglicherweise auf kurzfristige lokale Verträge oder Zeitarbeitsfirmen zurückgreifen – was höhere Kosten bedeutet – bis die Quoten für 2027 geöffnet werden.
Praktische Tipps: • Bereiten Sie vollständige Mitarbeiterakten vor, inklusive gescannter Reisepässe und Unterkunftsnachweisen, komprimiert unter der 2-MB-Upload-Grenze. • Planen Sie mindestens 60 Tage für die Ausstellung der Nulla-Osta-Genehmigung und weitere 30 Tage für die konsularische Visastempelung ein. • Erwägen Sie Zusatzversicherungen, die biometrische Termine abdecken, die bei Ankunft nun verpflichtend sind.
Ausblick: Die Regierung hat angedeutet, für 2027 ein Pilotprojekt mit elektronischer Quoten-Lotterie einzuführen, falls die Click-Day-Staus anhalten. Unternehmen mit dauerhaftem Personalbedarf sollten die parlamentarische Debatte zu dieser Reform aufmerksam verfolgen.
Hintergrund: Das dreijährige Decreto Flussi (2026–28) wurde im Oktober 2025 genehmigt und sieht für 2026 eine jährliche Obergrenze von 164.850 Einreisen vor, mit leicht steigenden Zahlen für 2027 und 2028. Saisonarbeit – vor allem in Landwirtschaft und Tourismus – macht mehr als die Hälfte aller Plätze aus. Arbeitgeber hatten vom 23. Oktober bis 7. Dezember 2025 Zeit, Anträge auf dem ALI-Portal vorzubereiten; die offiziellen „Click-Days“ für die Einreichung begannen am 12. Januar 2026 für die Landwirtschaft und laufen bis zum 18. Februar für andere Kategorien.
Neuigkeiten: Die diese Woche bekanntgegebenen 40.075 Saisonarbeitsplätze klären: (1) wie viele Visa jeder Dachverband (z. B. Coldiretti, Confagricoltura, Federalberghi) vergeben darf; (2) den Anteil, der Arbeitgebern vorbehalten ist, die Anti-Ausbeutungsprotokolle unterzeichnet haben; und (3) eine kleine Reserve von 1.500 Plätzen für Staatsangehörige von Ländern, die kürzlich bilaterale Migrationsabkommen mit Italien geschlossen haben, darunter Côte d’Ivoire und die Philippinen. Die Anträge werden chronologisch bearbeitet, das Ministerium verspricht jedoch, alle 30 Tage ungenutzte Quoten neu zu verteilen, um Engpässe zu vermeiden.
Auswirkungen für Unternehmen: Agrarbetriebe und Hotelketten, die auf Saisonarbeitskräfte angewiesen sind, erhalten nun Rechtssicherheit für die endgültige Personalplanung. Da frühere Quoten innerhalb von Minuten ausgeschöpft waren, wird den Personalabteilungen empfohlen, PEC-E-Mail-Zugangsdaten, SPID-Logins und digitale Signaturen rechtzeitig vor dem jeweiligen Click-Day zu testen. Arbeitgeber, die den Zeitraum verpassen, müssen möglicherweise auf kurzfristige lokale Verträge oder Zeitarbeitsfirmen zurückgreifen – was höhere Kosten bedeutet – bis die Quoten für 2027 geöffnet werden.
Praktische Tipps: • Bereiten Sie vollständige Mitarbeiterakten vor, inklusive gescannter Reisepässe und Unterkunftsnachweisen, komprimiert unter der 2-MB-Upload-Grenze. • Planen Sie mindestens 60 Tage für die Ausstellung der Nulla-Osta-Genehmigung und weitere 30 Tage für die konsularische Visastempelung ein. • Erwägen Sie Zusatzversicherungen, die biometrische Termine abdecken, die bei Ankunft nun verpflichtend sind.
Ausblick: Die Regierung hat angedeutet, für 2027 ein Pilotprojekt mit elektronischer Quoten-Lotterie einzuführen, falls die Click-Day-Staus anhalten. Unternehmen mit dauerhaftem Personalbedarf sollten die parlamentarische Debatte zu dieser Reform aufmerksam verfolgen.
Quelle: La Repubblica