
Italiens Arbeitsministerium hat das Rundschreiben Nr. 64 vom 12. Januar 2026 veröffentlicht, den ersten Durchführungsakt für den dreijährigen Einwanderungskontingentplan („Decreto Flussi 2026-2028“). Das Rundschreiben verteilt 40.075 Einreisevisa für saisonale landwirtschaftliche Arbeit auf die 20 Regionen Italiens sowie die zwei autonomen Provinzen. Lombardei, Venetien und Emilia-Romagna – deren agroindustrielle Sektoren stark auf ausländische Erntehelfer angewiesen sind – erhalten die größten Kontingente, während kleinere Zuteilungen an das Aostatal und Molise gehen. Die Quoten sind für Nicht-EU-Bürger aus 35 Partnerländern reserviert, die im Dekret aufgeführt sind, vor allem aus Nordafrika, dem Balkan und Südasien.
Das Ministerium bestätigt, dass Arbeitgeber ab Montag, dem 12. Januar, 09:00 Uhr, Anträge über das einheitliche „ALI“-Portal einreichen können. Ein virtuelles „Click-Day“-System vergibt die Plätze nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. Unternehmen müssen Nachweise über angemessene Unterkünfte sowie eine Verpflichtung zur Rückreisekostenübernahme vorlegen, falls Verträge vorzeitig enden – eine Reaktion auf den Druck der EU, Arbeitsausbeutung zu reduzieren.
Obwohl die Gesamtzahl im Vergleich zu 2025 weitgehend gleich bleibt, vermerken Fachleute zwei Neuerungen: Erstens werden nach 50 Tagen nicht genutzte regionale Kontingente neu verteilt, sodass Provinzen mit Arbeitskräftemangel zusätzliche Visa anfordern können. Zweitens veröffentlicht das Ministerium ein Dashboard zur Zwischensaison-Nutzung, das Arbeitgebern frühzeitig Einblick in verbleibende Plätze gibt.
Für globale Mobilitätsmanager setzt das Rundschreiben strikte Fristen: Anträge, die nicht innerhalb von sechs Monaten abgeschlossen sind, werden automatisch archiviert, und die Grenzpolizei verweigert die Einreise von Arbeitern, die ohne das digitale „Nulla-Osta“ im Visumsticker ankommen. Multinationale Agrarunternehmen müssen daher eng mit italienischen Tochtergesellschaften und Arbeitsberatern zusammenarbeiten, um Termine bei Konsulaten in Herkunftsländern zu sichern, deren biometrische Kapazitäten oft ausgelastet sind.
Auf politischer Ebene signalisiert die Maßnahme den Willen der Regierung, Migration über legale Kanäle zu steuern und gleichzeitig gegen illegale Beschäftigung vorzugehen. Beobachter erwarten ähnliche regionale Aufteilungen für Tourismus- und Mehrjahresgenehmigungen, wenn diese Kontingente im Februar geöffnet werden – ein Schritt weg von der zentralisierten Verwaltung in Rom hin zu einem nachfrageorientierten Modell, das auf lokalen Arbeitsmarktdaten basiert.
Das Ministerium bestätigt, dass Arbeitgeber ab Montag, dem 12. Januar, 09:00 Uhr, Anträge über das einheitliche „ALI“-Portal einreichen können. Ein virtuelles „Click-Day“-System vergibt die Plätze nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. Unternehmen müssen Nachweise über angemessene Unterkünfte sowie eine Verpflichtung zur Rückreisekostenübernahme vorlegen, falls Verträge vorzeitig enden – eine Reaktion auf den Druck der EU, Arbeitsausbeutung zu reduzieren.
Obwohl die Gesamtzahl im Vergleich zu 2025 weitgehend gleich bleibt, vermerken Fachleute zwei Neuerungen: Erstens werden nach 50 Tagen nicht genutzte regionale Kontingente neu verteilt, sodass Provinzen mit Arbeitskräftemangel zusätzliche Visa anfordern können. Zweitens veröffentlicht das Ministerium ein Dashboard zur Zwischensaison-Nutzung, das Arbeitgebern frühzeitig Einblick in verbleibende Plätze gibt.
Für globale Mobilitätsmanager setzt das Rundschreiben strikte Fristen: Anträge, die nicht innerhalb von sechs Monaten abgeschlossen sind, werden automatisch archiviert, und die Grenzpolizei verweigert die Einreise von Arbeitern, die ohne das digitale „Nulla-Osta“ im Visumsticker ankommen. Multinationale Agrarunternehmen müssen daher eng mit italienischen Tochtergesellschaften und Arbeitsberatern zusammenarbeiten, um Termine bei Konsulaten in Herkunftsländern zu sichern, deren biometrische Kapazitäten oft ausgelastet sind.
Auf politischer Ebene signalisiert die Maßnahme den Willen der Regierung, Migration über legale Kanäle zu steuern und gleichzeitig gegen illegale Beschäftigung vorzugehen. Beobachter erwarten ähnliche regionale Aufteilungen für Tourismus- und Mehrjahresgenehmigungen, wenn diese Kontingente im Februar geöffnet werden – ein Schritt weg von der zentralisierten Verwaltung in Rom hin zu einem nachfrageorientierten Modell, das auf lokalen Arbeitsmarktdaten basiert.