
Nach mehr als zwei Jahren öffentlicher Sicherheitsanhörungen und nationaler Sicherheitsprüfungen hat das britische Ministerium für „Levelling Up“, Wohnen und Gemeinden den Plan Pekings genehmigt, das ehemalige Gelände der Royal Mint im Osten Londons in den größten chinesischen Botschaftskomplex Europas umzuwandeln. Wohnungsminister Steve Reed gab am 20. Januar 2026 grünes Licht für das Projekt, nachdem die britischen Geheimdienste eine Reihe von Sicherheitsauflagen durchgesetzt hatten, darunter Beschränkungen für Antennenanlagen auf dem Dach und eine verpflichtende 24/7-Überwachungskamera-Datenweitergabe an die Metropolitan Police.
Die Entscheidung hat unmittelbare Auswirkungen auf die Mobilität. Die Visastelle der chinesischen Botschaft, die derzeit auf mehrere angemietete Gebäude verteilt ist, wird in eine speziell errichtete Einrichtung zusammengeführt, die bis zu 16.000 Anträge pro Tag bearbeiten kann – das Dreifache der bisherigen Kapazität. Konsularbeamte betonen, dass dies eine Expressbearbeitung am selben Tag für Geschäftsreisende ermöglicht und die Passverlängerung für die rund 200.000 in Großbritannien lebenden chinesischen Staatsbürger erleichtert.
Sicherheitsbedenken bleiben bestehen. Abgeordnete des Auswärtigen Ausschusses des Parlaments hatten gewarnt, dass das 4,5 Hektar große Gelände mit angeblich „208 geheimen Räumen“ für die Sammlung von Signalsignalen genutzt werden könnte. Ein weiteres Anliegen für Mobilitätsexperten ist der Datenschutz: Die Botschaft wird das Amt für Auslandschinesische Angelegenheiten beherbergen, das die umstrittenen „Auslandspolizeistationen“ verwaltet, die mehrere europäische Regierungen zur Schließung aufgefordert haben. Die Londoner Genehmigung verbietet ausdrücklich jegliche polizeiliche Aktivitäten vor Ort ohne Zustimmung des Vereinigten Königreichs, doch Berater für Geschäftsimmigration werden die Einhaltung der Auflagen genau beobachten.
Für Unternehmen bringt die Entscheidung logistische Vorteile. Visa-Dienstleister berichten, dass die Termine in den bestehenden Zentren in Manchester und Edinburgh bis März ausgebucht sind; das neue Zentrum in London, das Ende 2027 eröffnet werden soll, dürfte die regionalen Rückstände verringern. Chinesische Multinationale mit Sitz in der City erwarten zudem schnellere Legalisierungs- und Notardienste. Auf britischer Seite hofft man, dass die Genehmigung den Weg für Fortschritte beim Wiederaufbau der britischen Botschaft in Peking ebnet, deren Neubau seit 2019 ins Stocken geraten ist.
Bis der neue Komplex in Betrieb ist, sollten Antragsteller weiterhin ihre Anträge in Portland Place und im Chinese Visa Application Centre in Queensway einreichen. Die Übergangspläne sehen jedoch vor, dass die Fingerabdruckgeräte bereits ab dem zweiten Quartal 2026 schrittweise verlagert werden, weshalb Personalabteilungen die Mitteilungen der Botschaft zu Standortänderungen aufmerksam verfolgen sollten.
Die Entscheidung hat unmittelbare Auswirkungen auf die Mobilität. Die Visastelle der chinesischen Botschaft, die derzeit auf mehrere angemietete Gebäude verteilt ist, wird in eine speziell errichtete Einrichtung zusammengeführt, die bis zu 16.000 Anträge pro Tag bearbeiten kann – das Dreifache der bisherigen Kapazität. Konsularbeamte betonen, dass dies eine Expressbearbeitung am selben Tag für Geschäftsreisende ermöglicht und die Passverlängerung für die rund 200.000 in Großbritannien lebenden chinesischen Staatsbürger erleichtert.
Sicherheitsbedenken bleiben bestehen. Abgeordnete des Auswärtigen Ausschusses des Parlaments hatten gewarnt, dass das 4,5 Hektar große Gelände mit angeblich „208 geheimen Räumen“ für die Sammlung von Signalsignalen genutzt werden könnte. Ein weiteres Anliegen für Mobilitätsexperten ist der Datenschutz: Die Botschaft wird das Amt für Auslandschinesische Angelegenheiten beherbergen, das die umstrittenen „Auslandspolizeistationen“ verwaltet, die mehrere europäische Regierungen zur Schließung aufgefordert haben. Die Londoner Genehmigung verbietet ausdrücklich jegliche polizeiliche Aktivitäten vor Ort ohne Zustimmung des Vereinigten Königreichs, doch Berater für Geschäftsimmigration werden die Einhaltung der Auflagen genau beobachten.
Für Unternehmen bringt die Entscheidung logistische Vorteile. Visa-Dienstleister berichten, dass die Termine in den bestehenden Zentren in Manchester und Edinburgh bis März ausgebucht sind; das neue Zentrum in London, das Ende 2027 eröffnet werden soll, dürfte die regionalen Rückstände verringern. Chinesische Multinationale mit Sitz in der City erwarten zudem schnellere Legalisierungs- und Notardienste. Auf britischer Seite hofft man, dass die Genehmigung den Weg für Fortschritte beim Wiederaufbau der britischen Botschaft in Peking ebnet, deren Neubau seit 2019 ins Stocken geraten ist.
Bis der neue Komplex in Betrieb ist, sollten Antragsteller weiterhin ihre Anträge in Portland Place und im Chinese Visa Application Centre in Queensway einreichen. Die Übergangspläne sehen jedoch vor, dass die Fingerabdruckgeräte bereits ab dem zweiten Quartal 2026 schrittweise verlagert werden, weshalb Personalabteilungen die Mitteilungen der Botschaft zu Standortänderungen aufmerksam verfolgen sollten.
Quelle: Financial Times
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