
Das thailändische Tourismusministerium hat bestätigt, dass Schweizer Staatsbürger nun das neue Destination Thailand Visum (DTV) beantragen können – eine lang erwartete Erlaubnis, die sich an Remote-Arbeiter, Freelancer und sogenannte Workcationer richtet. Das speziell für Schweizer eingerichtete Portal ging am 27. Januar 2026 online. Die Gebühr beträgt 350 CHF, das Visum erlaubt mehrfache Einreisen über eine Gültigkeitsdauer von fünf Jahren mit Aufenthalten von bis zu 180 Tagen pro Besuch (einmal verlängerbar pro Einreise).
Um sich zu qualifizieren, müssen Antragsteller in den letzten drei Monaten über mindestens 500.000 THB (ca. 12.400 CHF) liquide Mittel nachweisen, Einkünfte aus dem Ausland belegen und dokumentieren, dass ihre wirtschaftliche Tätigkeit vollständig außerhalb Thailands und des weiteren ASEAN-Marktes ausgeübt wird. Ehepartner und Kinder unter 20 Jahren können den Status des Hauptantragstellers mitnutzen, sofern sie ähnliche finanzielle Voraussetzungen erfüllen und eine Verwandtschaft nachweisen.
Das DTV ergänzt das bestehende Long-Term Resident (LTR)-Programm Thailands, richtet sich jedoch an eine jüngere, mobile Zielgruppe. Für die Schweiz – deren Staatsbürger 2025 über 120.000 Ankünfte in Thailand verzeichneten – bietet das Visum einen legalen Weg für längere Aufenthalte, ohne auf aufeinanderfolgende Touristenvisa oder Visa-Run-Flüge angewiesen zu sein. Es erscheint zudem nur wenige Monate vor der Einführung der verpflichtenden ETIAS-Reisegenehmigung für thailändische Besucher in Europa, was eine beidseitige Verschärfung der Mobilitätsformalitäten unterstreicht.
Experten für globale Mobilität sehen in dem Programm eine mögliche Verschiebung der Nachfrage nach Winter-Remote-Arbeit: Bangkok und Chiang Mai zählen bereits zu den beliebtesten Zielen für Schweizer digitale Nomaden, dank verlässlicher Coworking-Spaces, günstiger Zeitzonenüberschneidung mit Europa und wettbewerbsfähigen Lebenshaltungskosten. Arbeitgeber, die „Work from anywhere“-Modelle erlauben, müssen sicherstellen, dass DTV-Inhaber weiterhin auf Schweizer Gehaltslisten stehen, um eine thailändische Steueransässigkeit zu vermeiden, die nach 180 Tagen im Kalenderjahr greift, sofern keine Ausnahmen durch Doppelbesteuerungsabkommen vorliegen.
Schweizer Reiseversicherer passen ihre Policen an die längeren erlaubten Aufenthalte des DTV an, und Banken bieten vermehrt Mehrwährungskonten speziell für digitale Nomaden an. Die thailändische Botschaft in Bern teilte mit, dass Termine für biometrische Erfassungen derzeit innerhalb von zwei Wochen verfügbar sind, jedoch vor der Songkran-Feiertagssaison mit einem Ansturm gerechnet wird. Antragsteller werden geraten, zunächst online zu beantragen und erst nach Erhalt eines Genehmigungscodes persönlich mit den Originaldokumenten zu erscheinen.
Um sich zu qualifizieren, müssen Antragsteller in den letzten drei Monaten über mindestens 500.000 THB (ca. 12.400 CHF) liquide Mittel nachweisen, Einkünfte aus dem Ausland belegen und dokumentieren, dass ihre wirtschaftliche Tätigkeit vollständig außerhalb Thailands und des weiteren ASEAN-Marktes ausgeübt wird. Ehepartner und Kinder unter 20 Jahren können den Status des Hauptantragstellers mitnutzen, sofern sie ähnliche finanzielle Voraussetzungen erfüllen und eine Verwandtschaft nachweisen.
Das DTV ergänzt das bestehende Long-Term Resident (LTR)-Programm Thailands, richtet sich jedoch an eine jüngere, mobile Zielgruppe. Für die Schweiz – deren Staatsbürger 2025 über 120.000 Ankünfte in Thailand verzeichneten – bietet das Visum einen legalen Weg für längere Aufenthalte, ohne auf aufeinanderfolgende Touristenvisa oder Visa-Run-Flüge angewiesen zu sein. Es erscheint zudem nur wenige Monate vor der Einführung der verpflichtenden ETIAS-Reisegenehmigung für thailändische Besucher in Europa, was eine beidseitige Verschärfung der Mobilitätsformalitäten unterstreicht.
Experten für globale Mobilität sehen in dem Programm eine mögliche Verschiebung der Nachfrage nach Winter-Remote-Arbeit: Bangkok und Chiang Mai zählen bereits zu den beliebtesten Zielen für Schweizer digitale Nomaden, dank verlässlicher Coworking-Spaces, günstiger Zeitzonenüberschneidung mit Europa und wettbewerbsfähigen Lebenshaltungskosten. Arbeitgeber, die „Work from anywhere“-Modelle erlauben, müssen sicherstellen, dass DTV-Inhaber weiterhin auf Schweizer Gehaltslisten stehen, um eine thailändische Steueransässigkeit zu vermeiden, die nach 180 Tagen im Kalenderjahr greift, sofern keine Ausnahmen durch Doppelbesteuerungsabkommen vorliegen.
Schweizer Reiseversicherer passen ihre Policen an die längeren erlaubten Aufenthalte des DTV an, und Banken bieten vermehrt Mehrwährungskonten speziell für digitale Nomaden an. Die thailändische Botschaft in Bern teilte mit, dass Termine für biometrische Erfassungen derzeit innerhalb von zwei Wochen verfügbar sind, jedoch vor der Songkran-Feiertagssaison mit einem Ansturm gerechnet wird. Antragsteller werden geraten, zunächst online zu beantragen und erst nach Erhalt eines Genehmigungscodes persönlich mit den Originaldokumenten zu erscheinen.
Quelle: DTV portal (dtv.in.th)
Wie VisaHQ helfen kann
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