
Das Staatssekretariat für Migration (SEM) veröffentlichte am 26. Januar 2026 die vorläufigen Migrations- und Asylstatistiken für das Jahr 2025. Demnach sank die Nettozuwanderung zur ständigen ausländischen Wohnbevölkerung in der Schweiz im vergangenen Jahr auf rund 75.000 Personen – ein Rückgang von zehn Prozent gegenüber 2024. Die Abwanderung stieg auf etwa 83.000, während die Zuwanderung um drei Prozent auf 165.000 zurückging. Für Arbeitgeber bedeutet dies, dass der Druck auf den Arbeitsmarkt durch Bevölkerungswachstum leicht nachgelassen hat, obwohl in Branchen wie dem Gesundheitswesen und der ICT weiterhin akuter Fachkräftemangel herrscht.
Auch die Asylgesuche gingen zurück. Die Behörden registrierten 2025 insgesamt 25.781 Erstanträge, was einem Rückgang von 7,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht, sowie 4.820 sogenannte Folgegesuche, darunter Geburten, Familiennachzüge und Wiederholungsanträge. Die Zahl der offenen Fälle sank dank interner Prozessreformen und schnelleren Dublin-Überstellungen um 22 Prozent auf rund 9.400. Die meisten Antragsteller kamen weiterhin aus Afghanistan, Eritrea und der Türkei.
Die Anträge auf Schutzstatus „S“ von ukrainischen Flüchtlingen gingen um 22 Prozent auf 12.897 zurück, was die Stabilisierung der Flüchtlingsbewegungen aus der Ukraine widerspiegelt. Die wirtschaftliche Integration dieser Gruppe verbessert sich: 46 Prozent der Ukrainer, die seit mehr als drei Jahren in der Schweiz leben, sind mittlerweile erwerbstätig, so das SEM.
Für die Zukunft rechnet die Regierung im Basisszenario mit einem weiteren leichten Rückgang auf rund 25.000 Asylgesuche im Jahr 2026 sowie 12.000 weiteren „S“-Anträgen. Die Behörden warnen jedoch, dass eine Eskalation der Konflikte in der Türkei oder entlang der zentralen Mittelmeerroute die Lage schnell verändern könnte.
Für Teams im Bereich globale Mobilität und Personalwesen deuten die Zahlen darauf hin, dass der Druck auf die Bundesaufnahmezentren nachlässt und die Bearbeitungszeiten sich verkürzen sollten. Arbeitgeber, die Arbeitsbewilligungen für Drittstaatsangehörige beantragen, werden voraussichtlich keine unmittelbaren Änderungen bei den Kontingenten erleben (diese bleiben für 2026 unverändert), könnten jedoch von einem etwas entspannteren politischen Klima in Bezug auf Migration profitieren. Unternehmen sollten dennoch weiterhin regionale Wohnungsknappheit und die steigende Nachfrage nach Integrationsangeboten bei der Planung langfristiger Einsätze berücksichtigen.
Auch die Asylgesuche gingen zurück. Die Behörden registrierten 2025 insgesamt 25.781 Erstanträge, was einem Rückgang von 7,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht, sowie 4.820 sogenannte Folgegesuche, darunter Geburten, Familiennachzüge und Wiederholungsanträge. Die Zahl der offenen Fälle sank dank interner Prozessreformen und schnelleren Dublin-Überstellungen um 22 Prozent auf rund 9.400. Die meisten Antragsteller kamen weiterhin aus Afghanistan, Eritrea und der Türkei.
Die Anträge auf Schutzstatus „S“ von ukrainischen Flüchtlingen gingen um 22 Prozent auf 12.897 zurück, was die Stabilisierung der Flüchtlingsbewegungen aus der Ukraine widerspiegelt. Die wirtschaftliche Integration dieser Gruppe verbessert sich: 46 Prozent der Ukrainer, die seit mehr als drei Jahren in der Schweiz leben, sind mittlerweile erwerbstätig, so das SEM.
Für die Zukunft rechnet die Regierung im Basisszenario mit einem weiteren leichten Rückgang auf rund 25.000 Asylgesuche im Jahr 2026 sowie 12.000 weiteren „S“-Anträgen. Die Behörden warnen jedoch, dass eine Eskalation der Konflikte in der Türkei oder entlang der zentralen Mittelmeerroute die Lage schnell verändern könnte.
Für Teams im Bereich globale Mobilität und Personalwesen deuten die Zahlen darauf hin, dass der Druck auf die Bundesaufnahmezentren nachlässt und die Bearbeitungszeiten sich verkürzen sollten. Arbeitgeber, die Arbeitsbewilligungen für Drittstaatsangehörige beantragen, werden voraussichtlich keine unmittelbaren Änderungen bei den Kontingenten erleben (diese bleiben für 2026 unverändert), könnten jedoch von einem etwas entspannteren politischen Klima in Bezug auf Migration profitieren. Unternehmen sollten dennoch weiterhin regionale Wohnungsknappheit und die steigende Nachfrage nach Integrationsangeboten bei der Planung langfristiger Einsätze berücksichtigen.