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Golfkooperationsrat kündigt Pilotprojekt für einheitliches Touristenvisum im vierten Quartal 2026 unter Führung des Wirtschaftsministers der VAE an

Jan. 29, 2026
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Golfkooperationsrat kündigt Pilotprojekt für einheitliches Touristenvisum im vierten Quartal 2026 unter Führung des Wirtschaftsministers der VAE an
Tourismusminister der sechs Mitgliedstaaten des Golf-Kooperationsrats (GCC) haben den „späten 2026“ als Starttermin für das Pilotprojekt des lang erwarteten GCC Grand Tourist Visa festgelegt – oft als „Golf-Schengen“ bezeichnet. Abdulla bin Touq Al Marri, Wirtschaftsminister der VAE, bestätigte den Zeitplan am 28. Januar 2026 und unterstrich damit die führende Rolle der Emirate bei diesem Projekt.

Das einheitliche Visum ermöglicht es Freizeitreisenden, mit einer einzigen Erlaubnis bis zu 30 Tage lang frei zwischen den VAE, Saudi-Arabien, Katar, Bahrain, Kuwait und Oman zu reisen, mit der Möglichkeit zur Verlängerung. Während die endgültigen Gebührenstrukturen und IT-Plattformen noch verhandelt werden, soll der elektronische Antrag dem GCC-Bahn-Buchungsportal ähneln, das im vergangenen Jahr vorgestellt wurde, um schnelle Überprüfungen der Gegenseitigkeit zwischen den Mitgliedstaaten zu gewährleisten.

Golfkooperationsrat kündigt Pilotprojekt für einheitliches Touristenvisum im vierten Quartal 2026 unter Führung des Wirtschaftsministers der VAE an


Für multinationale Unternehmen verspricht das Programm eine Vereinfachung der Reiseplanung für Incentive-Reisen, regionale Konferenzen und kurzfristige Projekte, die zwischen Golfstädten wechseln. Im aktuellen System müssen Reisende oft zwei oder drei E-Visa oder Visa-on-Arrival-Gebühren innerhalb einer einwöchigen Reiseroute verwalten.

Einwanderungsanwälte warnen, dass das neue Visum ausschließlich für touristische Zwecke gilt; Arbeitsgenehmigungen und geschäftliche Aktivitäten unterliegen weiterhin den nationalen Vorschriften der einzelnen Länder. Dennoch erwarten Mobilitätsteams, dass dieses Modell die Verhandlungen über ein separates „GCC Business Visa“ beschleunigen wird – insbesondere da Saudi-Arabien sich auf die Expo 2030 und umfangreiche Bauprojekte vorbereitet, die auf Dienstleister aus den VAE angewiesen sind.

Die Regierungen arbeiten mit Hochdruck an der Finalisierung von Datenabkommen zu Überziehungen und Sicherheitsüberprüfungen. Ein gemeinsames Operationszentrum wird in Riad errichtet, wobei die Emirates Identity Authority die biometrische Infrastruktur liefert, die bereits an Dubais Smart Gates getestet wurde.
Quelle: GST Hub

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