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VAE verschärfen Regeln für Remote-Arbeitsvisa und verdoppeln Anforderungen an Kontoauszüge

Jan. 29, 2026
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VAE verschärfen Regeln für Remote-Arbeitsvisa und verdoppeln Anforderungen an Kontoauszüge
Die Vereinigten Arabischen Emirate haben die Anforderungen für ihr beliebtes Remote-Working-Visum (Digital Nomad Visum) still und heimlich, aber deutlich verschärft. Ab dem 27. Januar 2026 müssen Antragsteller nun sechs aufeinanderfolgende Monate an Kontoauszügen vorlegen, statt wie bisher drei Monate. Experten für Einwanderungsrecht erklären, dass diese Änderung die Mindestdauer der Beschäftigung bei einem ausländischen Arbeitgeber effektiv auf ein halbes Jahr anhebt, da Gehaltseingänge als Hauptnachweis für ein kontinuierliches Einkommen dienen.

Das Remote-Working-Visum, das erstmals 2020 in Dubai pilotiert und 2022 bundesweit eingeführt wurde, ermöglicht es ausländischen Fachkräften, bis zu zwölf Monate in den VAE zu leben, während sie für einen Arbeitgeber im Ausland arbeiten. Es ist besonders attraktiv für Start-ups, verteilte Teams und Einzelberater, die die Steuervorteile, die Zeitzonenüberschneidung mit Europa und Asien sowie die erstklassige digitale Infrastruktur des Landes schätzen. Die Nachfrage stieg 2025 stark an, als weltweit immer mehr Unternehmen auf „Remote-First“-Arbeitsmodelle umstellten.

VAE verschärfen Regeln für Remote-Arbeitsvisa und verdoppeln Anforderungen an Kontoauszüge


Fragomen und mehrere regionale Medien bestätigten, dass die Einwanderungsportale in Abu Dhabi und Dubai über Nacht aktualisiert wurden, um Anträge ohne sechs Monate Gehaltseingänge abzulehnen. Praktisch bedeutet das, dass neue Freelancer oder kürzlich gewechselte Arbeitnehmer länger warten müssen oder zusätzliche Nachweise wie Gehaltsabrechnungen, Steuererklärungen oder Verträge über langfristige Beschäftigung vorlegen müssen.

Rechtskanzleien raten Arbeitgebern, Bescheinigungen auszustellen, die eine Genehmigung für Remote-Arbeit von mindestens zwölf Monaten ausdrücklich bestätigen, und ihre Mitarbeiter auf eine etwas längere Vorlaufzeit bei der Umsiedlung in die Emirate vorzubereiten. Remote-Arbeitnehmer, die bereits ein einjähriges Visum besitzen, sind bis zur Verlängerung nicht betroffen, müssen dann aber ebenfalls den Nachweis über sechs Monate erbringen.

Für multinationale Unternehmen, die die VAE als regionalen Standort für Projektteams nutzen, ist die Regeländerung ein Hinweis darauf, dass die Regierung weiterhin neue Visakategorien anpasst. Personalabteilungen sollten größere Zeitpuffer in ihre Mobilitätspläne einbauen und sicherstellen, dass die Gehaltsabrechnungen klare, regelmäßige Einzahlungen ausweisen, die von den Einwanderungsbehörden nachvollzogen werden können.
Quelle: The Economic Times / Pakistan Today / ProPakistani

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