
Der aktuelle Henley Passport Index, veröffentlicht am 23. Januar, hält die Vereinigten Arabischen Emirate auf dem fünftstärksten Platz weltweit, mit visafreiem oder Visum-bei-Ankunft-Zugang zu 184 Reisezielen. Nur Singapur, Japan, Südkorea und einige EU-Staaten liegen noch vor ihnen. Dieses Ergebnis krönt einen bemerkenswerten 20-jährigen Aufstieg, in dem der emiratische Pass um 57 Plätze geklettert ist – der größte Sprung, der seit Beginn des Index im Jahr 2006 verzeichnet wurde.
Für Bürger der VAE und ihre Arbeitgeber bedeutet das Ranking kürzere Vorlaufzeiten für Geschäftsreisen, weniger Konsulatsbesuche und geringere Dokumentationskosten. Mobilitätsexperten betonen, dass der visafreie Zugang inzwischen 90 Prozent der wichtigsten Handelspartner der VAE abdeckt, was Last-Minute-Reisen für Vertragsabschlüsse und Kundendienst erheblich erleichtert.
Hinter diesem Aufstieg steht eine aggressive diplomatische Strategie. Seit 2015 haben die VAE gegenseitige Visafreiheitsabkommen mit der EU, Russland, China, Israel und zuletzt mit Mexiko und Südafrika unterzeichnet. Offizielle Vertreter berichten, dass Verhandlungen mit mehreren lateinamerikanischen Staaten sowie mit Australien über eine Gleichstellung der elektronischen Reisegenehmigung (ETA) laufen.
Der Index verdeutlicht auch die wachsende Ungleichheit: Die Kluft zwischen den stärksten und schwächsten Pässen beträgt nun 168 Reiseziele, gegenüber 118 im Jahr 2006. Unternehmen, die Talente aus Ländern mit niedrigerem Rang versetzen, müssen daher mehr Zeit für Schengen-, UK- und US-Visa einplanen, während emiratische Mitarbeiter nahezu globale Mobilität genießen.
Praktischer Tipp: Beim Aufbau multinationaler Projektteams sollten Sie erwägen, VAE-Staatsangehörige für Märkte einzusetzen, die für andere Mitarbeiter visapflichtig bleiben, um administrative Hürden und Reiseverzögerungen zu minimieren.
Für Bürger der VAE und ihre Arbeitgeber bedeutet das Ranking kürzere Vorlaufzeiten für Geschäftsreisen, weniger Konsulatsbesuche und geringere Dokumentationskosten. Mobilitätsexperten betonen, dass der visafreie Zugang inzwischen 90 Prozent der wichtigsten Handelspartner der VAE abdeckt, was Last-Minute-Reisen für Vertragsabschlüsse und Kundendienst erheblich erleichtert.
Hinter diesem Aufstieg steht eine aggressive diplomatische Strategie. Seit 2015 haben die VAE gegenseitige Visafreiheitsabkommen mit der EU, Russland, China, Israel und zuletzt mit Mexiko und Südafrika unterzeichnet. Offizielle Vertreter berichten, dass Verhandlungen mit mehreren lateinamerikanischen Staaten sowie mit Australien über eine Gleichstellung der elektronischen Reisegenehmigung (ETA) laufen.
Der Index verdeutlicht auch die wachsende Ungleichheit: Die Kluft zwischen den stärksten und schwächsten Pässen beträgt nun 168 Reiseziele, gegenüber 118 im Jahr 2006. Unternehmen, die Talente aus Ländern mit niedrigerem Rang versetzen, müssen daher mehr Zeit für Schengen-, UK- und US-Visa einplanen, während emiratische Mitarbeiter nahezu globale Mobilität genießen.
Praktischer Tipp: Beim Aufbau multinationaler Projektteams sollten Sie erwägen, VAE-Staatsangehörige für Märkte einzusetzen, die für andere Mitarbeiter visapflichtig bleiben, um administrative Hürden und Reiseverzögerungen zu minimieren.
Quelle: The Indian Express
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