
Um das sogenannte „Course-Hopping“ zu unterbinden, hat das Bildungsministerium den Universitäten und Hochschulen verboten, Vermittlungsprovisionen an Bildungsagenten zu zahlen, wenn ein internationaler Student, der sich bereits in Australien aufhält, vor Abschluss seines ursprünglichen Kurses zu einem neuen Anbieter wechselt. Die neue Regelung, die am 31. März 2026 in Kraft treten soll, wurde diese Woche als Änderung des Education Services for Overseas Students (ESOS) Act im Amtsblatt veröffentlicht. (m.economictimes.com)
Bisher konnten Agenten eine zweite Provision erhalten, wenn sie einen Studenten dazu brachten, ein laufendes Programm abzubrechen und sich an einer anderen Einrichtung neu einzuschreiben – eine Praxis, die Kritiker oft als von Migrationsinteressen statt Bildungszielen getrieben ansehen. Nach dem neuen Rahmen dürfen Anbieter weiterhin Agenten für die Rekrutierung von Studierenden aus dem Ausland bezahlen, und Agenten können weiterhin Beratungsgebühren direkt von den Studierenden verlangen, doch jegliche Anreize, die mit einem Wechsel innerhalb Australiens verbunden sind, sind künftig verboten.
Regierungsvertreter argumentieren, dass die Änderung „die finanzielle Motivation für unnötige Wechsel“ beseitigen, die Integrität des Sektors stärken und Studierende vor aggressiven Verkaufsmethoden schützen werde. Den Institutionen wurde eine kurze Übergangsfrist eingeräumt: Wechsel, die bis zum 31. März akzeptiert werden, bleiben bestehen, sodass die Anbieter Zeit haben, ihre Marketingverträge anzupassen.
Für Mobility- und Global-Talent-Teams ergeben sich daraus zwei wesentliche Folgen: Erstens sollten weniger Kurswechsel zu stabilerer Visumskonformität und weniger Verwaltungsaufwand bei der Betreuung von Absolventen führen. Zweitens müssen Recruiter, die auf Pathway-Vereinbarungen setzen, ihre Agenturverträge schnell überprüfen, um Verstöße gegen das neue Provisionsverbot zu vermeiden – Verstöße können mit zivilrechtlichen Strafen von über 90.000 AUD pro Verstoß geahndet werden.
Da internationale Studierende etwa die Hälfte der temporären Migranten in Australien ausmachen, ist die Reform auch ein frühes Signal dafür, dass Canberra Schlupflöcher schließen will, die das Netto-Migrationswachstum antreiben, ohne dabei echte Studienwege zu blockieren.
Bisher konnten Agenten eine zweite Provision erhalten, wenn sie einen Studenten dazu brachten, ein laufendes Programm abzubrechen und sich an einer anderen Einrichtung neu einzuschreiben – eine Praxis, die Kritiker oft als von Migrationsinteressen statt Bildungszielen getrieben ansehen. Nach dem neuen Rahmen dürfen Anbieter weiterhin Agenten für die Rekrutierung von Studierenden aus dem Ausland bezahlen, und Agenten können weiterhin Beratungsgebühren direkt von den Studierenden verlangen, doch jegliche Anreize, die mit einem Wechsel innerhalb Australiens verbunden sind, sind künftig verboten.
Regierungsvertreter argumentieren, dass die Änderung „die finanzielle Motivation für unnötige Wechsel“ beseitigen, die Integrität des Sektors stärken und Studierende vor aggressiven Verkaufsmethoden schützen werde. Den Institutionen wurde eine kurze Übergangsfrist eingeräumt: Wechsel, die bis zum 31. März akzeptiert werden, bleiben bestehen, sodass die Anbieter Zeit haben, ihre Marketingverträge anzupassen.
Für Mobility- und Global-Talent-Teams ergeben sich daraus zwei wesentliche Folgen: Erstens sollten weniger Kurswechsel zu stabilerer Visumskonformität und weniger Verwaltungsaufwand bei der Betreuung von Absolventen führen. Zweitens müssen Recruiter, die auf Pathway-Vereinbarungen setzen, ihre Agenturverträge schnell überprüfen, um Verstöße gegen das neue Provisionsverbot zu vermeiden – Verstöße können mit zivilrechtlichen Strafen von über 90.000 AUD pro Verstoß geahndet werden.
Da internationale Studierende etwa die Hälfte der temporären Migranten in Australien ausmachen, ist die Reform auch ein frühes Signal dafür, dass Canberra Schlupflöcher schließen will, die das Netto-Migrationswachstum antreiben, ohne dabei echte Studienwege zu blockieren.
Quelle: The Economic Times
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