
Am 29. Januar stellte die Europäische Kommission einen Fünfjahresplan für Migration vor, der die Erleichterung oder Einschränkung von Visa an die Zusammenarbeit Dritter bei Rückführungen koppelt. Länder, die sich weigern, ihre Staatsangehörigen zurückzunehmen, könnten mit einer Reduzierung der Schengen-Visa-Ausstellung rechnen, während „Partnerländer“, die Fachkräfte liefern, von schnelleren und günstigeren Verfahren profitieren würden.
Spanien berichtet auf Englisch, dass die Zahl der irregulären Ankünfte im vergangenen Jahr um über 40 % zurückging, Madrid aber weiterhin einer der wichtigsten Einreisepunkte Europas aus Nord- und Westafrika bleibt. Im Rahmen des neuen Programms könnte Spanien Herkunftsländer dazu drängen, Rückkehrer im Austausch gegen Saisonarbeitskontingente oder Talentpartnerschaften aufzunehmen – ähnlich den bestehenden GECCO-Programmen für zirkuläre Migration mit Marokko.
Für spanische Konsulate könnte die neue Politik die Einführung von IT-Modulen erfordern, die Staatsangehörige „nicht-kooperativer“ Länder kennzeichnen und längere Bearbeitungszeiten oder höhere Gebühren anwenden. Fluggesellschaften und Reiseveranstalter sollten Kommunikationskampagnen vorbereiten, falls bestimmte Märkte (zum Beispiel Senegal oder Guinea) vor der Sommersaison plötzlich Visa-Beschränkungen erfahren.
Gleichzeitig sieht der Entwurf vereinfachte Visa für Absolventen aus MINT-Fächern vor – ein Vorteil für Spaniens schnell wachsende Start-up-Zentren in Barcelona und Málaga. Bei Annahme könnten Unternehmen nicht-EU-Techniktalente mit weniger Dokumentenprüfungen einstellen, sofern die Gehaltsanforderungen erfüllt sind.
Der Vorschlag geht nun an den Rat und das Europäische Parlament. Spanische Vertreter, traditionell für Mobilität, dürften den Ansatz mit „Zuckerbrot und Peitsche“ unterstützen, werden jedoch Lobbyarbeit leisten, um den Tourismus aus Lateinamerika zu schützen, wo die Überziehungsraten gering sind.
Spanien berichtet auf Englisch, dass die Zahl der irregulären Ankünfte im vergangenen Jahr um über 40 % zurückging, Madrid aber weiterhin einer der wichtigsten Einreisepunkte Europas aus Nord- und Westafrika bleibt. Im Rahmen des neuen Programms könnte Spanien Herkunftsländer dazu drängen, Rückkehrer im Austausch gegen Saisonarbeitskontingente oder Talentpartnerschaften aufzunehmen – ähnlich den bestehenden GECCO-Programmen für zirkuläre Migration mit Marokko.
Für spanische Konsulate könnte die neue Politik die Einführung von IT-Modulen erfordern, die Staatsangehörige „nicht-kooperativer“ Länder kennzeichnen und längere Bearbeitungszeiten oder höhere Gebühren anwenden. Fluggesellschaften und Reiseveranstalter sollten Kommunikationskampagnen vorbereiten, falls bestimmte Märkte (zum Beispiel Senegal oder Guinea) vor der Sommersaison plötzlich Visa-Beschränkungen erfahren.
Gleichzeitig sieht der Entwurf vereinfachte Visa für Absolventen aus MINT-Fächern vor – ein Vorteil für Spaniens schnell wachsende Start-up-Zentren in Barcelona und Málaga. Bei Annahme könnten Unternehmen nicht-EU-Techniktalente mit weniger Dokumentenprüfungen einstellen, sofern die Gehaltsanforderungen erfüllt sind.
Der Vorschlag geht nun an den Rat und das Europäische Parlament. Spanische Vertreter, traditionell für Mobilität, dürften den Ansatz mit „Zuckerbrot und Peitsche“ unterstützen, werden jedoch Lobbyarbeit leisten, um den Tourismus aus Lateinamerika zu schützen, wo die Überziehungsraten gering sind.
Quelle: Spain in English