
Der finnische Migrationsdienst (Migri) hat seine Jahresstatistik veröffentlicht und bestätigt, dass die Nachfrage nach Einwanderung im Jahr 2025 deutlich zurückgegangen ist. Laut der Behörde gingen im vergangenen Jahr über 180.000 Anträge aller Art ein – ein Rückgang gegenüber mehr als 196.000 im Jahr 2024.
Der stärkste Rückgang zeigte sich bei der wichtigsten Wachstumsquelle des Landes: der arbeitsbasierten Migration. Die Erstanträge auf Aufenthaltserlaubnisse sanken hier um 25 Prozent auf 11.324. Migri führt diesen Trend auf die schwächelnde finnische Wirtschaft, Einstellungsstopps in Unternehmen und die erhöhte Arbeitslosigkeit zurück, die die Nachfrage nach ausländischen Fachkräften gedämpft haben.
Auch die Mobilität von Studierenden nahm ab. Die Erstanträge auf Studienaufenthalte gingen um vier Prozent auf etwas über 13.500 zurück, wobei die größten Bewerbergruppen weiterhin aus Südasien stammen. Während immer mehr internationale Absolventen in Finnland bleiben – die Genehmigungen für Aufenthaltserlaubnisse nach dem Abschluss stiegen um 33 Prozent – verengt sich die Zulaufbasis.
Die Familienzusammenführung bildete eine Ausnahme vom Abwärtstrend. Fast 24.000 Erstanträge wurden gestellt, was einen leichten Anstieg gegenüber 2024 bedeutet. Migri erklärt, dass dieser Anstieg teilweise darauf zurückzuführen ist, dass ausländische Studierende inzwischen routinemäßig Partner und Kinder nachziehen, sobald sie sich niedergelassen haben. Gleichzeitig sank der Anteil positiver Entscheidungen in allen Kategorien auf 80 Prozent (nach 84 Prozent im Vorjahr), da strengere Einkommens- und Integrationsvorschriften der Mitte-rechts-Koalitionsregierung Wirkung zeigen.
Auch die Asylzahlen gingen zurück: Erstanträge sanken um 15 Prozent auf etwas über 2.000, trotz anhaltender Konflikte in wichtigen Herkunftsländern wie Afghanistan, Irak und Somalia. Die Behörden warnen jedoch, dass die Schutzzahlen „sehr empfindlich auf plötzliche geopolitische Schocks“ reagieren und schnell wieder ansteigen könnten. Die Anträge auf vorübergehenden Schutz durch Ukrainer blieben mit etwa 12.000 hoch, was den anhaltenden Krieg an Finnlands östlicher Grenze widerspiegelt.
Für multinationale Unternehmen mit finnischen Niederlassungen verdeutlichen die Daten zwei wichtige Punkte: Erstens könnten Finnlands Branchen mit Fachkräftemangel – von der IT bis zum Gesundheitswesen – 2026 Schwierigkeiten haben, Talente lokal zu ersetzen, sofern sich die Gesamtwirtschaft nicht erholt. Zweitens könnten sich die Bearbeitungszeiten verlängern, da Migri in diesem Jahr Kostendeckungsmaßnahmen und höhere Gebühren einführt. Unternehmen wird geraten, Anträge frühzeitig einzureichen, sicherzustellen, dass die Gehaltsgrenzen (aktuell 1.600 € für reguläre Arbeitnehmer) eingehalten werden, und gegebenenfalls Integrations- und Sprachlernpläne nachzuweisen.
Der stärkste Rückgang zeigte sich bei der wichtigsten Wachstumsquelle des Landes: der arbeitsbasierten Migration. Die Erstanträge auf Aufenthaltserlaubnisse sanken hier um 25 Prozent auf 11.324. Migri führt diesen Trend auf die schwächelnde finnische Wirtschaft, Einstellungsstopps in Unternehmen und die erhöhte Arbeitslosigkeit zurück, die die Nachfrage nach ausländischen Fachkräften gedämpft haben.
Auch die Mobilität von Studierenden nahm ab. Die Erstanträge auf Studienaufenthalte gingen um vier Prozent auf etwas über 13.500 zurück, wobei die größten Bewerbergruppen weiterhin aus Südasien stammen. Während immer mehr internationale Absolventen in Finnland bleiben – die Genehmigungen für Aufenthaltserlaubnisse nach dem Abschluss stiegen um 33 Prozent – verengt sich die Zulaufbasis.
Die Familienzusammenführung bildete eine Ausnahme vom Abwärtstrend. Fast 24.000 Erstanträge wurden gestellt, was einen leichten Anstieg gegenüber 2024 bedeutet. Migri erklärt, dass dieser Anstieg teilweise darauf zurückzuführen ist, dass ausländische Studierende inzwischen routinemäßig Partner und Kinder nachziehen, sobald sie sich niedergelassen haben. Gleichzeitig sank der Anteil positiver Entscheidungen in allen Kategorien auf 80 Prozent (nach 84 Prozent im Vorjahr), da strengere Einkommens- und Integrationsvorschriften der Mitte-rechts-Koalitionsregierung Wirkung zeigen.
Auch die Asylzahlen gingen zurück: Erstanträge sanken um 15 Prozent auf etwas über 2.000, trotz anhaltender Konflikte in wichtigen Herkunftsländern wie Afghanistan, Irak und Somalia. Die Behörden warnen jedoch, dass die Schutzzahlen „sehr empfindlich auf plötzliche geopolitische Schocks“ reagieren und schnell wieder ansteigen könnten. Die Anträge auf vorübergehenden Schutz durch Ukrainer blieben mit etwa 12.000 hoch, was den anhaltenden Krieg an Finnlands östlicher Grenze widerspiegelt.
Für multinationale Unternehmen mit finnischen Niederlassungen verdeutlichen die Daten zwei wichtige Punkte: Erstens könnten Finnlands Branchen mit Fachkräftemangel – von der IT bis zum Gesundheitswesen – 2026 Schwierigkeiten haben, Talente lokal zu ersetzen, sofern sich die Gesamtwirtschaft nicht erholt. Zweitens könnten sich die Bearbeitungszeiten verlängern, da Migri in diesem Jahr Kostendeckungsmaßnahmen und höhere Gebühren einführt. Unternehmen wird geraten, Anträge frühzeitig einzureichen, sicherzustellen, dass die Gehaltsgrenzen (aktuell 1.600 € für reguläre Arbeitnehmer) eingehalten werden, und gegebenenfalls Integrations- und Sprachlernpläne nachzuweisen.
Quelle: Suomenmaa / STT