
Der Statistikbericht des finnischen Migrationsamts (Migri) für 2025 zeigt eine deutliche Abkühlung der internationalen Mobilität nach Finnland. Die Gesamtzahl der Anträge sank auf 180.521 und damit um 13 Prozent gegenüber 2024. Besonders stark zurückgingen die Anträge in den Bereichen, auf die Unternehmen bei der Besetzung von Fachkräftelücken angewiesen sind. Die Erstanträge auf Arbeitserlaubnisse fielen um 25 Prozent auf 11.324, während die erteilten Genehmigungen noch stärker zurückgingen – von 11.103 im Vorjahr auf 8.384. Arbeitgeber berichten, dass das langsamere Wirtschaftswachstum, die höhere Arbeitslosigkeit und eine unsichere Exportlage die Rekrutierung ausländischer Fachkräfte gebremst haben. (helsinkitimes.fi)
Auch die Mobilität von Studierenden – eine wichtige Quelle für hochqualifizierte Arbeitskräfte – hat nachgelassen. Migri erhielt 13.565 Erstanträge auf Studentenvisa, 4 Prozent weniger als 2024, und erteilte 10.486 positive Bescheide. Der Rückgang erfolgt trotz der anhaltenden Bemühungen der Universitäten, ihre Standorte zu internationalisieren. Finnische Hochschulen führen den Rückgang teilweise auf steigende Lebenshaltungskosten und strengere Nachweise der finanziellen Mittel zurück. Ein Lichtblick ist die postgraduale Aufenthaltserlaubnis, die um 33 Prozent auf 3.454 Anträge stieg, da mehr ausländische Absolventen Arbeit fanden oder Start-ups in Finnland gründeten. (helsinkitimes.fi)
Die familienbasierte Zuwanderung blieb mit 23.831 Erstanträgen stabil, was auf veränderte demografische Entwicklungen bei früheren Studentengruppen zurückzuführen ist, deren Angehörige nun nach Finnland nachziehen. Im Gegensatz dazu gingen die Asylanträge (2.047) und Wiederholungsanträge auf mehrjährige Tiefstände zurück, während Migri weiterhin eine große Zahl von Fällen mit vorübergehendem Schutz für Menschen aus der Ukraine bearbeitet. Die Zahl der Einbürgerungen erreichte mit 14.689 einen Rekordwert, getrieben durch einen Rückstau von berechtigten Bewohnern, die sich vor Inkrafttreten verschärfter Sprach- und Aufenthaltsanforderungen im Januar 2026 noch bewerben wollen. (helsinkitimes.fi)
Für Arbeitgeber bestätigen die Zahlen, was viele Personalabteilungen bereits anekdotisch wahrgenommen haben: Der Abschwung am finnischen Arbeitsmarkt verringert die Zuwanderung, während neue Gebühren für Aufenthaltserlaubnisse und strengere Regeln für den Daueraufenthalt bevorstehen. Verantwortliche für Mobilität sollten sich auf längere Vorlaufzeiten bei der Einstellung aus dem Ausland einstellen und verstärkt Maßnahmen zur Bindung bestehender ausländischer Mitarbeiter ergreifen. Die Universitäten werden voraussichtlich ihre Aktivitäten in Asien und Afrika intensivieren und auf das staatliche „Fast Track“-Verfahren mit zweiwöchiger Bearbeitungszeit setzen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Migri kündigte an, die Daten zu nutzen, um die Personalplanung im Vorfeld eines EU-weiten Asyl- und Migrationspakts, der noch in diesem Jahr in Kraft tritt, anzupassen.
Auch die Mobilität von Studierenden – eine wichtige Quelle für hochqualifizierte Arbeitskräfte – hat nachgelassen. Migri erhielt 13.565 Erstanträge auf Studentenvisa, 4 Prozent weniger als 2024, und erteilte 10.486 positive Bescheide. Der Rückgang erfolgt trotz der anhaltenden Bemühungen der Universitäten, ihre Standorte zu internationalisieren. Finnische Hochschulen führen den Rückgang teilweise auf steigende Lebenshaltungskosten und strengere Nachweise der finanziellen Mittel zurück. Ein Lichtblick ist die postgraduale Aufenthaltserlaubnis, die um 33 Prozent auf 3.454 Anträge stieg, da mehr ausländische Absolventen Arbeit fanden oder Start-ups in Finnland gründeten. (helsinkitimes.fi)
Die familienbasierte Zuwanderung blieb mit 23.831 Erstanträgen stabil, was auf veränderte demografische Entwicklungen bei früheren Studentengruppen zurückzuführen ist, deren Angehörige nun nach Finnland nachziehen. Im Gegensatz dazu gingen die Asylanträge (2.047) und Wiederholungsanträge auf mehrjährige Tiefstände zurück, während Migri weiterhin eine große Zahl von Fällen mit vorübergehendem Schutz für Menschen aus der Ukraine bearbeitet. Die Zahl der Einbürgerungen erreichte mit 14.689 einen Rekordwert, getrieben durch einen Rückstau von berechtigten Bewohnern, die sich vor Inkrafttreten verschärfter Sprach- und Aufenthaltsanforderungen im Januar 2026 noch bewerben wollen. (helsinkitimes.fi)
Für Arbeitgeber bestätigen die Zahlen, was viele Personalabteilungen bereits anekdotisch wahrgenommen haben: Der Abschwung am finnischen Arbeitsmarkt verringert die Zuwanderung, während neue Gebühren für Aufenthaltserlaubnisse und strengere Regeln für den Daueraufenthalt bevorstehen. Verantwortliche für Mobilität sollten sich auf längere Vorlaufzeiten bei der Einstellung aus dem Ausland einstellen und verstärkt Maßnahmen zur Bindung bestehender ausländischer Mitarbeiter ergreifen. Die Universitäten werden voraussichtlich ihre Aktivitäten in Asien und Afrika intensivieren und auf das staatliche „Fast Track“-Verfahren mit zweiwöchiger Bearbeitungszeit setzen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Migri kündigte an, die Daten zu nutzen, um die Personalplanung im Vorfeld eines EU-weiten Asyl- und Migrationspakts, der noch in diesem Jahr in Kraft tritt, anzupassen.
Quelle: Helsinki Times