
Eine separate Analyse der englischsprachigen Helsinki Times zeichnet ein ähnliches Bild von nachlassendem Interesse an Mobilität in Finnland. Basierend auf denselben Migri-Daten hebt die Zeitung einen Rückgang der Erstanträge auf Arbeitserlaubnisse um 25 Prozent und einen Rückgang der Anträge auf Studentenvisa um vier Prozent hervor. Positive Entscheidungen für Arbeitsgenehmigungen sanken von 11.103 auf 8.384, während die Genehmigungen für Studierende auf 10.486 zurückgingen. (helsinkitimes.fi)
Die Einstellung von Fachkräften erwies sich als widerstandsfähiger: Anträge auf die EU Blue Card und für Top-Experten blieben mit etwa 1.150 stabil, was darauf hindeutet, dass Unternehmen auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten weiterhin auf spezialisierte Talente setzen. Im Gegensatz dazu verzeichneten traditionelle Arbeitserlaubnisbereiche wie Bauwesen, Pflege und Gastgewerbe zweistellige Rückgänge. Die führenden Herkunftsländer der Antragsteller – Indien, die Philippinen, China, Vietnam und Thailand – blieben unverändert.
Der Bericht weist zudem auf einen Anstieg der Post-Graduierten-Erlaubnisse um 33 Prozent hin, was darauf hindeutet, dass diejenigen, die in Finnland studieren, zunehmend bleiben, um Arbeit zu suchen oder Start-ups zu gründen. Anträge im Familiennachzug blieben mit 23.800 auf hohem Niveau, was die wachsende Bedeutung Finnlands als langfristiges Ziel und nicht nur als temporärer Einsatzort unterstreicht.
Für Mobility-Manager in Unternehmen bedeuten diese gemischten Signale, dass die „Fast-Track“-Bearbeitung für Fachkräfte mit kritischen Fähigkeiten weiterhin strategischen Wert hat, HR-Teams jedoch ihre Rekrutierungspläne und Gehaltsangebote an die verschärfte Genehmigungssituation anpassen sollten. Sowohl Universitäten als auch Arbeitgeber müssen möglicherweise die Stipendienförderung und Onboarding-Services ausbauen, um Finnland für internationale Studierende attraktiv zu halten.
Die Einstellung von Fachkräften erwies sich als widerstandsfähiger: Anträge auf die EU Blue Card und für Top-Experten blieben mit etwa 1.150 stabil, was darauf hindeutet, dass Unternehmen auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten weiterhin auf spezialisierte Talente setzen. Im Gegensatz dazu verzeichneten traditionelle Arbeitserlaubnisbereiche wie Bauwesen, Pflege und Gastgewerbe zweistellige Rückgänge. Die führenden Herkunftsländer der Antragsteller – Indien, die Philippinen, China, Vietnam und Thailand – blieben unverändert.
Der Bericht weist zudem auf einen Anstieg der Post-Graduierten-Erlaubnisse um 33 Prozent hin, was darauf hindeutet, dass diejenigen, die in Finnland studieren, zunehmend bleiben, um Arbeit zu suchen oder Start-ups zu gründen. Anträge im Familiennachzug blieben mit 23.800 auf hohem Niveau, was die wachsende Bedeutung Finnlands als langfristiges Ziel und nicht nur als temporärer Einsatzort unterstreicht.
Für Mobility-Manager in Unternehmen bedeuten diese gemischten Signale, dass die „Fast-Track“-Bearbeitung für Fachkräfte mit kritischen Fähigkeiten weiterhin strategischen Wert hat, HR-Teams jedoch ihre Rekrutierungspläne und Gehaltsangebote an die verschärfte Genehmigungssituation anpassen sollten. Sowohl Universitäten als auch Arbeitgeber müssen möglicherweise die Stipendienförderung und Onboarding-Services ausbauen, um Finnland für internationale Studierende attraktiv zu halten.
Quelle: Helsinki Times