
Die französische Generaldirektion für Ausländer (DGEF) hat ihre jährlichen Einwanderungsstatistiken veröffentlicht – und die Zahl ist beeindruckend: Am 31. Dezember 2025 waren 4,54 Millionen gültige Aufenthaltstitel im Umlauf, 3 % mehr als im Vorjahr und der höchste Wert, der je verzeichnet wurde. Dieses Wachstum spiegelt sowohl eine historisch große Zahl an Neuankömmlingen als auch die Tatsache wider, dass immer mehr Ausländer ihre Aufenthaltstitel verlängern, anstatt weiterzuziehen.
Die Erstausstellung von Aufenthaltstiteln stieg im Jahresvergleich um 11,2 % auf 384.230. Studierendentitel bleiben mit rund 118.000 die größte Einzelkategorie, da französische Universitäten weiterhin zahlungskräftige Talente aus Asien und Afrika anziehen. Familienzusammenführungen machen etwa ein Drittel der Gesamtzahl aus. Auch Kurzzeit-Schengen-Visa nahmen zu, was bestätigt, dass Geschäfts- und Freizeitreisen sich vollständig von der Pandemie erholt haben.
Für Manager globaler Mobilität sind diese Zahlen von großer Bedeutung. Jeder zusätzliche Aufenthaltstitel bedeutet einen Neuankömmling, der eine Wohnung, ein Bankkonto, eine Sozialversicherungsanmeldung und oft auch Schulplätze für Kinder benötigt – Dienstleistungen, die von Relocation-Anbietern erbracht werden müssen. Arbeitgeber sollten zudem beachten, dass die Bearbeitungszeiten in den Präfekturen deutlich über dem Niveau von 2019 liegen, sodass die Wartezeiten für Verlängerungen in den einzelnen Departements weiterhin schwanken.
Politisch unterstreicht der Rekord die wachsende Belastung für Präsident Macrons Regierung, vor den Wahlen 2027 die Kontrollen zu verschärfen. Oppositionsparteien auf der rechten Seite sehen in den Zahlen bereits den Beweis, dass Frankreich „zu attraktiv“ sei, während Wirtschaftsverbände davor warnen, dass ein Einfrieren der legalen Einwanderung kritische Fachkräftelücken verursachen würde. Das Innenministerium hat angedeutet, dass noch in diesem Jahr ein kanadisches Quotensystem diskutiert werden könnte, ein entsprechender Gesetzentwurf liegt jedoch noch nicht vor.
Praktischer Tipp: Unternehmen, die planen, nicht-EU-Mitarbeiter 2026–27 nach Frankreich zu entsenden, sollten längere Wartezeiten für Termine einkalkulieren – oft sechs bis acht Wochen in der Pariser Region – und vollständige digitale Dossiers über das ANEF-Portal vorbereiten, um Ablehnungen bei strengeren Dokumentenkontrollen zu vermeiden.
Die Erstausstellung von Aufenthaltstiteln stieg im Jahresvergleich um 11,2 % auf 384.230. Studierendentitel bleiben mit rund 118.000 die größte Einzelkategorie, da französische Universitäten weiterhin zahlungskräftige Talente aus Asien und Afrika anziehen. Familienzusammenführungen machen etwa ein Drittel der Gesamtzahl aus. Auch Kurzzeit-Schengen-Visa nahmen zu, was bestätigt, dass Geschäfts- und Freizeitreisen sich vollständig von der Pandemie erholt haben.
Für Manager globaler Mobilität sind diese Zahlen von großer Bedeutung. Jeder zusätzliche Aufenthaltstitel bedeutet einen Neuankömmling, der eine Wohnung, ein Bankkonto, eine Sozialversicherungsanmeldung und oft auch Schulplätze für Kinder benötigt – Dienstleistungen, die von Relocation-Anbietern erbracht werden müssen. Arbeitgeber sollten zudem beachten, dass die Bearbeitungszeiten in den Präfekturen deutlich über dem Niveau von 2019 liegen, sodass die Wartezeiten für Verlängerungen in den einzelnen Departements weiterhin schwanken.
Politisch unterstreicht der Rekord die wachsende Belastung für Präsident Macrons Regierung, vor den Wahlen 2027 die Kontrollen zu verschärfen. Oppositionsparteien auf der rechten Seite sehen in den Zahlen bereits den Beweis, dass Frankreich „zu attraktiv“ sei, während Wirtschaftsverbände davor warnen, dass ein Einfrieren der legalen Einwanderung kritische Fachkräftelücken verursachen würde. Das Innenministerium hat angedeutet, dass noch in diesem Jahr ein kanadisches Quotensystem diskutiert werden könnte, ein entsprechender Gesetzentwurf liegt jedoch noch nicht vor.
Praktischer Tipp: Unternehmen, die planen, nicht-EU-Mitarbeiter 2026–27 nach Frankreich zu entsenden, sollten längere Wartezeiten für Termine einkalkulieren – oft sechs bis acht Wochen in der Pariser Region – und vollständige digitale Dossiers über das ANEF-Portal vorbereiten, um Ablehnungen bei strengeren Dokumentenkontrollen zu vermeiden.
Quelle: The Connexion