
Während die Zahl der humanitären Genehmigungen gestiegen ist, verschärft Frankreich gleichzeitig die Durchsetzung gegenüber Personen ohne Aufenthaltsstatus. Die DGEF verzeichnete im Jahr 2025 insgesamt 15.569 Abschiebungen – ein Anstieg von 21 % gegenüber dem Vorjahr – womit die Gesamtzahl der Ausweisungen (zwangsweise und freiwillig) auf 24.985 steigt. (connexionfrance.com) Die Polizeikontrollen von irregulären Migranten nahmen um etwa 30 % zu, was auf gezielte Einsätze in informellen Lagern rund um Paris und Calais sowie verstärkte Kontrollen an Arbeitsstätten zurückzuführen ist.
Für Unternehmen erhöhen sich dadurch die Compliance-Anforderungen. Bau-, Logistik- und Gastgewerbebetriebe, die illegale Beschäftigung nachweisen, drohen Bußgelder von bis zu 30.000 Euro pro Person sowie ein vorübergehendes Beschäftigungsverbot für ausländische Arbeitskräfte. Laut dem Branchenverband CPME wurden bereits mehrere KMU in der Île-de-France überprüft.
Mobility-Manager sollten sicherstellen, dass alle Entsandten entweder eine Aufenthaltserlaubnis oder eine digitale APS/Recépissé besitzen und Kopien davon in den Personalakten aufbewahrt werden. Zufällige Kontrollen auf der Straße sind innerhalb von 10 km zu den Grenzen sowie an Verkehrsknotenpunkten erlaubt; das Nichtvorlegen der Dokumente kann zu einer vorläufigen Festnahme bis zur Überprüfung führen.
Politisch werden diese Zahlen die Debatte darüber befeuern, ob Frankreich gleichzeitig Talente willkommen heißen und gegen Überziehungen vorgehen kann. Das Innenministerium argumentiert, dass die gestiegenen Abschiebungen zeigen, dass das Einwanderungsgesetz von 2024 – mit strengeren Einreisevoraussetzungen, schnelleren Asylentscheidungen und erweiterter Haftkapazität – wirkt. NGOs hingegen warnen, dass die Zahl der Abschiebungen schneller steigt als die Kapazitäten für Berufungsverfahren, was das Risiko falscher Ausweisungen erhöht.
Für Unternehmen erhöhen sich dadurch die Compliance-Anforderungen. Bau-, Logistik- und Gastgewerbebetriebe, die illegale Beschäftigung nachweisen, drohen Bußgelder von bis zu 30.000 Euro pro Person sowie ein vorübergehendes Beschäftigungsverbot für ausländische Arbeitskräfte. Laut dem Branchenverband CPME wurden bereits mehrere KMU in der Île-de-France überprüft.
Mobility-Manager sollten sicherstellen, dass alle Entsandten entweder eine Aufenthaltserlaubnis oder eine digitale APS/Recépissé besitzen und Kopien davon in den Personalakten aufbewahrt werden. Zufällige Kontrollen auf der Straße sind innerhalb von 10 km zu den Grenzen sowie an Verkehrsknotenpunkten erlaubt; das Nichtvorlegen der Dokumente kann zu einer vorläufigen Festnahme bis zur Überprüfung führen.
Politisch werden diese Zahlen die Debatte darüber befeuern, ob Frankreich gleichzeitig Talente willkommen heißen und gegen Überziehungen vorgehen kann. Das Innenministerium argumentiert, dass die gestiegenen Abschiebungen zeigen, dass das Einwanderungsgesetz von 2024 – mit strengeren Einreisevoraussetzungen, schnelleren Asylentscheidungen und erweiterter Haftkapazität – wirkt. NGOs hingegen warnen, dass die Zahl der Abschiebungen schneller steigt als die Kapazitäten für Berufungsverfahren, was das Risiko falscher Ausweisungen erhöht.
Quelle: The Connexion
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