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Neuer Erlass verbindet AIRE-Datenbank mit Passsystemen und verkürzt Wartezeiten für im Ausland lebende Italiener erheblich

Feb. 1, 2026
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Neuer Erlass verbindet AIRE-Datenbank mit Passsystemen und verkürzt Wartezeiten für im Ausland lebende Italiener erheblich
Die neueste „PNRR-Vereinfachungsverordnung“ der Meloni-Regierung, die am 29. Januar verabschiedet und am 31. Januar von Fatti Nostri vorgestellt wurde, führt eine vollständige digitale Interoperabilität zwischen dem AIRE-Register der im Ausland lebenden Italiener und den konsularischen Plattformen zur Ausstellung von Reisepässen und Personalausweisen ein. Bisher mussten Konsulate bei italienischen Gemeindeverwaltungen papierbasierte Nulla-Osta-Anfragen stellen – ein Verfahren, das die Bearbeitungszeiten bei Verlängerungen und Erstausstellungen oft um Monate verlängerte. Die neue Regel ermöglicht einen automatischen Datenaustausch, was eine Validierung der persönlichen Daten am selben Tag und eine deutlich schnellere Dokumentenausgabe ermöglicht (fattinostri.it).

Die Verordnung geht noch weiter: Bürger über 70 Jahre erhalten eine elektronische ID-Karte auf Lebenszeit, und es wird ein Pilotprojekt für eine digitale Wahlkarte gestartet, die über die nationale ANPR-Datenbank zugänglich ist. Für Fachkräfte im Bereich Mobilität ist der größte Vorteil operativer Natur: Mitarbeiter im Auslandseinsatz, die ihren Reisepass verlieren oder ein zweites Reisedokument benötigen, können laut Angaben des Außenministeriums, die von italienischen Medien eingeholt wurden, mit einer Verkürzung der Bearbeitungszeit von 8–12 Wochen auf nur noch etwa 10 Tage rechnen.

Neuer Erlass verbindet AIRE-Datenbank mit Passsystemen und verkürzt Wartezeiten für im Ausland lebende Italiener erheblich


Arbeitgeber mit großen italienischen Expatriate-Belegschaften profitieren von kürzeren Ausfallzeiten und weniger Notfall-Reisegenehmigungen. Globale Mobilitätsteams sollten ihre Entsendungsrichtlinien an die schnelleren Erneuerungszyklen anpassen und möglicherweise teure Kurierdienste für die Beschaffung papierbasierter Bescheinigungen abschaffen. Die Verordnung steht zudem im Einklang mit den EU-Zielen zur digitalen Identität und deutet auf eine zukünftige grenzüberschreitende Anerkennung der italienischen CIE für die Nutzung von e-Gates außerhalb des Schengen-Raums hin.

Die Umsetzung erfordert, dass die Konsulate ihre IT-Schnittstellen bis Juni 2026 aufrüsten. Unternehmen wird empfohlen, die Ankündigungen der lokalen Vertretungen aufmerksam zu verfolgen und ihre Mitarbeiter zu ermutigen, SPID-Zugangsdaten zu aktivieren, da diese künftig die Hauptauthentifizierungsmethode für Pass-Termine sein werden.
Quelle: Fatti Nostri

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