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Italienisches Portal Visti weltweit vom 12. bis 18. Februar wegen großer Cloud-Migration außer Betrieb

Jan. 26, 2026
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Italienisches Portal Visti weltweit vom 12. bis 18. Februar wegen großer Cloud-Migration außer Betrieb
Das italienische Außenministerium hat weniger als drei Wochen im Voraus angekündigt, dass seine globale E-Visum-Plattform Portale Visti von Donnerstag, dem 12. Februar, 18:00 Uhr (MEZ) bis Mittwoch, dem 18. Februar, 00:00 Uhr, komplett offline sein wird. Ein knappes Bulletin der italienischen Botschaft in Maskat vom 25. Januar bestätigt, dass während der Umstellung auf eine neue cloudbasierte Architektur alle zugehörigen „IT-Anwendungen“ eingefroren werden.

Portale Visti ist das Nervensystem des italienischen Visanetzwerks und verbindet mehr als 120 Konsulate sowie zahlreiche Outsourcing-Zentren von VFS Global und TLScontact. Während der Ausfallzeit können keine neuen Termine gebucht, keine Visasticker gedruckt und keine laufenden Anträge eingesehen werden. Arbeitgeber, die Mitarbeiter nach Italien entsenden, und Reiseverantwortliche, die Geschäftsreisen organisieren, müssen daher mit einer unvermeidbaren sechstägigen Bearbeitungspause rechnen.

Italienisches Portal Visti weltweit vom 12. bis 18. Februar wegen großer Cloud-Migration außer Betrieb


Konsularische Quellen berichten gegenüber Global Mobility News, dass das Upgrade Portale Visti mit zwei EU-Grenzmanagementprojekten kompatibel machen soll, die 2025-26 in Betrieb gehen: dem biometrischen Ein- und Ausreisesystem (EES) und der ETIAS-Reisegenehmigung. Die Einbettung der Visadatenbank in eine moderne Cloud-Umgebung soll zudem die wiederkehrenden „Click-Day“-Ausfälle verhindern, die bei den Quotenvergaben des decreto-flussi im letzten Jahr für Probleme sorgten.

Unternehmen mit Mobilitätsteams wird empfohlen, Visumanträge möglichst vorzuziehen oder Reisen auf Ende Februar zu verschieben. Reisende, die in der zweiten Monatshälfte abreisen müssen, sollten prüfen, ob ihre lokale Vertretung handschriftlich befristete Laissez-Passer-Visa ausstellen kann – eine gelegentlich bei medizinischen oder humanitären Notfällen erlaubte Übergangslösung. Firmen mit großen Programme für Berufseinsteiger im März – typisch für Italiens Luxusgüter- und Automobilbranche – sollten Personal- und Onboarding-Teams auf den drohenden Engpass hinweisen.

Obwohl die Abschaltung Mitte Februar kurzfristig Probleme verursacht, begrüßen Migrationsanwälte den Schritt. „Die Plattform läuft noch auf Code aus dem Jahr 2007“, erklärt die in Mailand ansässige Rechtsberaterin Paola De Angelis. „Wenn Italien im Wettbewerb um Talente bestehen will, ist ein robustes, cloudbasiertes System unerlässlich.“
Quelle: Italian Embassy in Muscat

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