Madrid–Barcelona Hochgeschwindigkeitsbetreiber akzeptieren 25 Minuten längere Fahrzeiten wegen dringender Streckeninspektionen
NGO-Bericht warnt: Spaniens Schutzquote für Asylbewerber erreicht EU-Tiefstand – 218.731 Fälle warten auf Entscheidung
Eisenbahner protestieren in Madrid gegen chronische Verspätungen und mangelnde Investitionen
Neueste Nachrichten
Arbeitgeber in Kastilien und León starten Programm neu, um Unternehmen bei der Einstellung von legalisierten Migranten zu unterstützen
FAE ASEMAR und lokale NGOs veranstalten am 10. Februar einen Workshop, der Unternehmen durch die bevorstehenden Migrationsregulierungen in Spanien führt. Die Initiative soll kleinen und mittleren Unternehmen in der Provinz Burgos dabei helfen, neu zugelassene Arbeitskräfte schnell und rechtskonform einzustellen.
Spanien wird 500.000 undokumentierten Migranten im Rahmen einer historischen Legalisierung ihren Aufenthaltsstatus gewähren
Die spanische Regierung hat ein königliches Dekret verabschiedet, das ab April 2026 rund 500.000 undokumentierte Migranten und Asylsuchende legalisieren wird. Die Begünstigten erhalten ein einjähriges Aufenthaltsrecht, das in reguläre Kategorien umgewandelt werden kann und ihnen vollen Zugang zum Arbeitsmarkt ermöglicht. Mit diesem Schritt sollen Fachkräftemangel gemindert und die Steuerbasis Spaniens erweitert werden, obwohl konservative Parteien Widerstand leisten. Arbeitgeber sollten sich darauf vorbereiten, die neu regulierten Arbeitskräfte zu integrieren und die Bearbeitungsfristen im Blick behalten.
EU verschiebt vollständige Einführung des Ein- und Ausreisesystems auf September 2026 wegen Befürchtungen vor Überlastung
Die Europäische Kommission hat die Frist für die vollständige Einführung des Schengen-Ein- und Ausreisesystems von April auf September 2026 verschoben, nachdem an den Pilotflughäfen stundenlange Warteschlangen entstanden waren. Spanien erhält dadurch mehr Zeit, um die Installation der Terminals abzuschließen und das Personal zu schulen, was das Risiko von Engpässen im Sommer verringert. Geschäftsreisende sollten weiterhin mit schwankenden Bearbeitungszeiten rechnen und zusätzliche Puffer in ihre Reisepläne einbauen, während die Einführung von ETIAS de facto auf 2027 verschoben wird.
Spätabendliche Hochgeschwindigkeitszüge Madrid–Barcelona eingestellt, da Adif zusätzliche Sicherheitsprüfungen anordnet
Adif hat Renfe, Iryo und Ouigo angewiesen, ihre letzten Hochgeschwindigkeitsverbindungen Madrid–Barcelona einzustellen, um längere nächtliche Wartungsfenster nach jüngsten Sicherheitsvorfällen auf der Strecke zu ermöglichen. Die Kürzungen, die ab dem 2. Februar 2026 gelten, betreffen beliebte AVE-Verbindungen nach Feierabend und könnten Geschäftsreisende zu Umbuchungen oder Übernachtungen zwingen. Die Betreiber buchen Kunden um und bieten kostenlose Änderungen oder Rückerstattungen an, einen Zeitplan für die Wiederaufnahme der Fahrten gibt es jedoch nicht.