
Rund 300 Eisenbahner und Gewerkschaftsanhänger versammelten sich am 3. Februar vor dem spanischen Verkehrsministerium, um dringend benötigte Mittel für die Modernisierung von Gleisen und Fahrzeugen zu fordern. Ironischerweise wurden einige Demonstranten auf dem Weg durch genau die Infrastrukturprobleme aufgehalten, die sie anprangerten: Dieselben Störungen, die die Hochgeschwindigkeitsstrecke Madrid–Barcelona ausbremsen, verzögerten auch Züge von Tarragona in die Hauptstadt.
Die Gewerkschaften werfen den aufeinanderfolgenden Regierungen vor, neue Prestigeprojekte über die Instandhaltung bestehender Strecken zu stellen, was zu wiederholten Signalstörungen und Geschwindigkeitsbeschränkungen führt, die sowohl Pendlerzüge (Rodalies) als auch Fernverbindungen beeinträchtigen. Gefordert wird ein mehrjähriger Investitionsplan in der Größenordnung des 100-Milliarden-Euro-Schienenmodernisierungsprogramms Frankreichs sowie Garantien, dass künftige Konzessionen nicht zu Arbeitsplatzverlusten führen.
Für multinationale Arbeitgeber unterstreicht der Protest die zunehmenden Arbeitskonflikte im spanischen Verkehrssektor. Im Februar sind bereits Streiks in Regional- und Pendlernetzen geplant; ähnliche Aktionen des Sicherheitspersonals führten kürzlich zu erheblichen Verzögerungen am Flughafen Madrid-Barajas. Mobilitätsmanager sollten Streikpläne genau beobachten und Notfallstrategien wie flexible Arbeitszeiten oder alternative Routen für Mitarbeiter, die auf den Zug angewiesen sind, in Betracht ziehen.
Das Verkehrsministerium hat die Einrichtung einer Arbeitsgruppe angeboten, jedoch keine neuen Mittel zugesagt. Sollten die Verhandlungen scheitern, deuten die Gewerkschaften für den Frühling rollierende 24-Stunden-Streiks an – ein Szenario, das das gesamte inländische Mobilitätssystem Spaniens erheblich beeinträchtigen würde.
Die Gewerkschaften werfen den aufeinanderfolgenden Regierungen vor, neue Prestigeprojekte über die Instandhaltung bestehender Strecken zu stellen, was zu wiederholten Signalstörungen und Geschwindigkeitsbeschränkungen führt, die sowohl Pendlerzüge (Rodalies) als auch Fernverbindungen beeinträchtigen. Gefordert wird ein mehrjähriger Investitionsplan in der Größenordnung des 100-Milliarden-Euro-Schienenmodernisierungsprogramms Frankreichs sowie Garantien, dass künftige Konzessionen nicht zu Arbeitsplatzverlusten führen.
Für multinationale Arbeitgeber unterstreicht der Protest die zunehmenden Arbeitskonflikte im spanischen Verkehrssektor. Im Februar sind bereits Streiks in Regional- und Pendlernetzen geplant; ähnliche Aktionen des Sicherheitspersonals führten kürzlich zu erheblichen Verzögerungen am Flughafen Madrid-Barajas. Mobilitätsmanager sollten Streikpläne genau beobachten und Notfallstrategien wie flexible Arbeitszeiten oder alternative Routen für Mitarbeiter, die auf den Zug angewiesen sind, in Betracht ziehen.
Das Verkehrsministerium hat die Einrichtung einer Arbeitsgruppe angeboten, jedoch keine neuen Mittel zugesagt. Sollten die Verhandlungen scheitern, deuten die Gewerkschaften für den Frühling rollierende 24-Stunden-Streiks an – ein Szenario, das das gesamte inländische Mobilitätssystem Spaniens erheblich beeinträchtigen würde.
Quelle: ARA
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