
Im Nachbarraum fand heute Vormittag die zehnte mündliche Anhörung des Justiz- und Innenausschusses des House of Lords statt. Dabei wurden Vertreter des National Audit Office und der ehemalige Leiter der Einwanderungsstatistik zu der Datenqualität im Innenministerium befragt. (committees.parliament.uk)
Die Zeugen räumten ein, dass die derzeitige Erfassung bei Ausreisekontrollen bis zu 8 % der Abreisen nicht erfasst und dass fragmentierte IT-Systeme es erschweren, das Ablaufdatum von Visa mit tatsächlichen Ausreisen abzugleichen. Lord Blunkett hakte bei den Beamten nach, ob politische Vorschläge – wie das neue beitragsbasierte Siedlungsmodell – ohne belastbare Belege umsetzbar seien.
Das National Audit Office berichtete, dass eine umfassende Effizienzprüfung des 1,3 Milliarden Pfund teuren e-Borders-Programms läuft, deren Ergebnisse im Mai erwartet werden. Zudem wurde bekannt, dass geplante Upgrades des Advance Passenger Information Gateway um neun Monate verzögert sind.
Für multinationale Arbeitgeber stehen viel auf dem Spiel: Ungenaue Statistiken fließen direkt in politische Narrative ein, die plötzliche Regeländerungen vorantreiben und die Personalplanung erschweren. Die Ausschussmitglieder forderten das Innenministerium auf, anonymisierte Passagierflussdaten mit akademischen Forschern zu teilen, um die Modellierung zu verbessern.
Die Anhörung verdeutlichte, dass trotz des raschen Voranschreitens zu einer vollständig digitalen Grenze Lücken in den zugrundeliegenden Daten das Vertrauen der Investoren untergraben und weitere gesetzliche Änderungen befeuern könnten. Der Ausschuss wird noch in diesem Monat schriftliche Empfehlungen veröffentlichen.
Die Zeugen räumten ein, dass die derzeitige Erfassung bei Ausreisekontrollen bis zu 8 % der Abreisen nicht erfasst und dass fragmentierte IT-Systeme es erschweren, das Ablaufdatum von Visa mit tatsächlichen Ausreisen abzugleichen. Lord Blunkett hakte bei den Beamten nach, ob politische Vorschläge – wie das neue beitragsbasierte Siedlungsmodell – ohne belastbare Belege umsetzbar seien.
Das National Audit Office berichtete, dass eine umfassende Effizienzprüfung des 1,3 Milliarden Pfund teuren e-Borders-Programms läuft, deren Ergebnisse im Mai erwartet werden. Zudem wurde bekannt, dass geplante Upgrades des Advance Passenger Information Gateway um neun Monate verzögert sind.
Für multinationale Arbeitgeber stehen viel auf dem Spiel: Ungenaue Statistiken fließen direkt in politische Narrative ein, die plötzliche Regeländerungen vorantreiben und die Personalplanung erschweren. Die Ausschussmitglieder forderten das Innenministerium auf, anonymisierte Passagierflussdaten mit akademischen Forschern zu teilen, um die Modellierung zu verbessern.
Die Anhörung verdeutlichte, dass trotz des raschen Voranschreitens zu einer vollständig digitalen Grenze Lücken in den zugrundeliegenden Daten das Vertrauen der Investoren untergraben und weitere gesetzliche Änderungen befeuern könnten. Der Ausschuss wird noch in diesem Monat schriftliche Empfehlungen veröffentlichen.
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