
Die Europäische Kommission hat stillschweigend bestätigt, dass das neue Ein- und Ausreisesystem der EU (EES) nun erst im September 2026 statt wie geplant im April 2026 voll einsatzbereit sein wird. Diese Entscheidung folgt auf eine Reihe von Praxistests, die Personalengpässe, Engpässe bei den Kiosken und Probleme mit der Terminalgestaltung an großen Flughäfen, Fährhäfen und im Eurotunnel aufgedeckt haben.
Das EES ersetzt den physischen Passstempel für Nicht-EU-Besucher – wie britische Urlauber und Geschäftsreisende – durch eine digitale Erfassung, die bei der ersten Einreise Fingerabdrücke und ein Gesichtsfoto speichert und bei späteren Reisen überprüft. Seit dem schrittweisen Start im Oktober 2025 haben bereits rund 35 % der Drittstaatsangehörigen an ausgewählten Einreisestellen das neue Verfahren durchlaufen. Fluggesellschaften, Hafenbetreiber und Reiseverbände berichteten während der Weihnachtsspitze von Wartezeiten von über zwei Stunden, was Warnungen vor einem möglichen „Kapazitätsengpass“ im Sommer nach sich zog, der die Sicherheit in überfüllten Terminals gefährden könnte.
Durch die Verschiebung der Ausweitung verschafft Brüssel den Schengen-Staaten eine siebenmonatige Frist, um zusätzliche Kioske zu beschaffen, Ankunftshallen umzugestalten und Personal zu schulen. Britische Fluggesellschaften und Busunternehmen, die Europa bedienen, begrüßten diesen Schritt; viele befürchteten Verzögerungen auf britischer Seite, da abreisende Passagiere, die an Kontinentalhäfen aufgehalten werden, ihre gebuchten Rückfahrten verpassen könnten. Auch Reiseveranstalter sehen kurzfristig Entlastung für Familien- und Schulferienprogramme, die auf enge Zeitpläne in Dover und Folkestone angewiesen sind.
Dennoch bedeutet die Verzögerung keine Abschaffung des Systems – Reisende müssen auch 2026 mit einer Mischung aus manuellen Stempeln und biometrischen Kontrollen rechnen. Unternehmen mit europaweit entsandten Mitarbeitern sollten ihre Beschäftigten auf mögliche Verzögerungen bei der erstmaligen Registrierung vorbereiten und zusätzliche Aufenthaltszeiten in Reisepläne einrechnen. Mittelfristig sollten Mobilitätsmanager ihre Reiserichtlinien überprüfen, FAQ-Dokumente aktualisieren und beobachten, ob Ziel-Flughäfen spezielle „Vorregistrierungs“-Schalter anbieten, um den Prozess zu beschleunigen.
Langfristig wird das EES Daten in die verknüpfte ETIAS-Reisegenehmigungsplattform einspeisen, was bedeutet, dass britische Staatsangehörige künftig sowohl eine bezahlte ETIAS-Genehmigung als auch eine erfolgreiche biometrische Registrierung benötigen. Die Kommission betonte, dass der neue Zeitplan das politische Ziel beibehalte, die Kontrolle der Außengrenzen zu stärken und gleichzeitig „Störungen für legitime Reisen zu minimieren“.
Das EES ersetzt den physischen Passstempel für Nicht-EU-Besucher – wie britische Urlauber und Geschäftsreisende – durch eine digitale Erfassung, die bei der ersten Einreise Fingerabdrücke und ein Gesichtsfoto speichert und bei späteren Reisen überprüft. Seit dem schrittweisen Start im Oktober 2025 haben bereits rund 35 % der Drittstaatsangehörigen an ausgewählten Einreisestellen das neue Verfahren durchlaufen. Fluggesellschaften, Hafenbetreiber und Reiseverbände berichteten während der Weihnachtsspitze von Wartezeiten von über zwei Stunden, was Warnungen vor einem möglichen „Kapazitätsengpass“ im Sommer nach sich zog, der die Sicherheit in überfüllten Terminals gefährden könnte.
Durch die Verschiebung der Ausweitung verschafft Brüssel den Schengen-Staaten eine siebenmonatige Frist, um zusätzliche Kioske zu beschaffen, Ankunftshallen umzugestalten und Personal zu schulen. Britische Fluggesellschaften und Busunternehmen, die Europa bedienen, begrüßten diesen Schritt; viele befürchteten Verzögerungen auf britischer Seite, da abreisende Passagiere, die an Kontinentalhäfen aufgehalten werden, ihre gebuchten Rückfahrten verpassen könnten. Auch Reiseveranstalter sehen kurzfristig Entlastung für Familien- und Schulferienprogramme, die auf enge Zeitpläne in Dover und Folkestone angewiesen sind.
Dennoch bedeutet die Verzögerung keine Abschaffung des Systems – Reisende müssen auch 2026 mit einer Mischung aus manuellen Stempeln und biometrischen Kontrollen rechnen. Unternehmen mit europaweit entsandten Mitarbeitern sollten ihre Beschäftigten auf mögliche Verzögerungen bei der erstmaligen Registrierung vorbereiten und zusätzliche Aufenthaltszeiten in Reisepläne einrechnen. Mittelfristig sollten Mobilitätsmanager ihre Reiserichtlinien überprüfen, FAQ-Dokumente aktualisieren und beobachten, ob Ziel-Flughäfen spezielle „Vorregistrierungs“-Schalter anbieten, um den Prozess zu beschleunigen.
Langfristig wird das EES Daten in die verknüpfte ETIAS-Reisegenehmigungsplattform einspeisen, was bedeutet, dass britische Staatsangehörige künftig sowohl eine bezahlte ETIAS-Genehmigung als auch eine erfolgreiche biometrische Registrierung benötigen. Die Kommission betonte, dass der neue Zeitplan das politische Ziel beibehalte, die Kontrolle der Außengrenzen zu stärken und gleichzeitig „Störungen für legitime Reisen zu minimieren“.
Quelle: TravelWise
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