
Zyperns Kampagne zur Anziehung von Investoren aus der Wissensökonomie verzeichnete am 4. Februar einen weiteren Erfolg: Das in Melbourne ansässige Start-up HUMRN bestätigte, dass es seinen Firmensitz im zweiten Quartal 2026 nach Limassol verlegen wird. In einem Interview mit Cyprus Inform erklärte Mitgründer und CEO David May, dass das wachsende Angebot an Anreizen für digitale Nomaden und Start-ups auf der Insel – kombiniert mit dem Zugang zu EU-Märkten – größere Zentren wie Berlin und Dublin übertrifft.
HUMRN entwickelt menschenzentrierte KI-Tools, die darauf abzielen, Stress am Arbeitsplatz zu reduzieren und nachhaltige Produktivität zu fördern. Das Unternehmen plant, in den nächsten 18 Monaten acht leitende Manager zu verlegen und bis zu 40 Softwareingenieure vor Ort einzustellen. Die Verlegung wurde durch das zyprische Programm „Company Relocation Fast-Track“ erleichtert, das 12-monatige Arbeitserlaubnisse für Schlüsselpersonal und deren Familienangehörige bietet, mit Verlängerungsmöglichkeiten bis zu fünf Jahren. May betonte, dass sich die Bürokratie seit der Einführung der Online-Antragsportale im vergangenen Jahr „dramatisch verbessert“ habe, wodurch die durchschnittliche Bearbeitungszeit auf vier Wochen gesunken sei.
Die Ankündigung fiel mit neuen Zahlen des Amts für Land- und Vermessungswesen zusammen, die im Januar einen Anstieg der Immobiliengeschäfte um 11 Prozent im Jahresvergleich zeigten – ein Hinweis auf anhaltende Nachfrage von zuziehenden Expats. Immobilienmakler in Limassol und Paphos berichten, dass Tech-Mitarbeiter und Gründer inzwischen fast ein Viertel der Mietverträge über 2.500 Euro pro Monat ausmachen – ein Segment, das vor der Pandemie praktisch nicht existierte.
Für Manager der Unternehmensmobilität unterstreicht der Umzug von HUMRN die wachsende Attraktivität Zyperns als alternative EU-Basis: Englisch wird weit verbreitet gesprochen, das Non-Dom-Steuersystem begrenzt die Einkommensteuer für Neuankömmlinge auf 17 Prozent, und die Intellectual-Property-Box bietet eine effektive Steuer von 2,5 Prozent auf qualifizierte Softwareeinnahmen. Allerdings bleibt der Wohnraum knapp; der Arbeitgeber- und Industriellenverband (OEB) hat die Regierung aufgefordert, temporäre Wohnprojekte in der Nähe von Technologieparks zu beschleunigen, um Preissteigerungen zu vermeiden, die den Kostenvorteil der Insel schmälern könnten.
Das stellvertretende Ministerium für Forschung, Innovation und Digitale Politik begrüßte HUMRN als „Beweis dafür, dass unsere Reformen im Bereich Talentvisa Früchte tragen.“ Beobachter erwarten, dass bis Ende des ersten Quartals mindestens drei weitere Scale-ups aus Australien und Israel ihre Verlegung nach Zypern ankündigen werden.
HUMRN entwickelt menschenzentrierte KI-Tools, die darauf abzielen, Stress am Arbeitsplatz zu reduzieren und nachhaltige Produktivität zu fördern. Das Unternehmen plant, in den nächsten 18 Monaten acht leitende Manager zu verlegen und bis zu 40 Softwareingenieure vor Ort einzustellen. Die Verlegung wurde durch das zyprische Programm „Company Relocation Fast-Track“ erleichtert, das 12-monatige Arbeitserlaubnisse für Schlüsselpersonal und deren Familienangehörige bietet, mit Verlängerungsmöglichkeiten bis zu fünf Jahren. May betonte, dass sich die Bürokratie seit der Einführung der Online-Antragsportale im vergangenen Jahr „dramatisch verbessert“ habe, wodurch die durchschnittliche Bearbeitungszeit auf vier Wochen gesunken sei.
Die Ankündigung fiel mit neuen Zahlen des Amts für Land- und Vermessungswesen zusammen, die im Januar einen Anstieg der Immobiliengeschäfte um 11 Prozent im Jahresvergleich zeigten – ein Hinweis auf anhaltende Nachfrage von zuziehenden Expats. Immobilienmakler in Limassol und Paphos berichten, dass Tech-Mitarbeiter und Gründer inzwischen fast ein Viertel der Mietverträge über 2.500 Euro pro Monat ausmachen – ein Segment, das vor der Pandemie praktisch nicht existierte.
Für Manager der Unternehmensmobilität unterstreicht der Umzug von HUMRN die wachsende Attraktivität Zyperns als alternative EU-Basis: Englisch wird weit verbreitet gesprochen, das Non-Dom-Steuersystem begrenzt die Einkommensteuer für Neuankömmlinge auf 17 Prozent, und die Intellectual-Property-Box bietet eine effektive Steuer von 2,5 Prozent auf qualifizierte Softwareeinnahmen. Allerdings bleibt der Wohnraum knapp; der Arbeitgeber- und Industriellenverband (OEB) hat die Regierung aufgefordert, temporäre Wohnprojekte in der Nähe von Technologieparks zu beschleunigen, um Preissteigerungen zu vermeiden, die den Kostenvorteil der Insel schmälern könnten.
Das stellvertretende Ministerium für Forschung, Innovation und Digitale Politik begrüßte HUMRN als „Beweis dafür, dass unsere Reformen im Bereich Talentvisa Früchte tragen.“ Beobachter erwarten, dass bis Ende des ersten Quartals mindestens drei weitere Scale-ups aus Australien und Israel ihre Verlegung nach Zypern ankündigen werden.
Quelle: Cyprus Inform
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