Das britische Innenministerium bestätigt vollständige Umstellung auf digitale Visa und ETA-Pflicht ab dem 25. Februar 2026
„Keine Erlaubnis, keine Reise“: Innenministerium startet weltweite Medienkampagne vor Inkrafttreten der ETA-Regelung
Ein Szenario ohne Migration würde die britische Wirtschaft um 3,6 % schrumpfen lassen und ein Haushaltsloch von 37 Milliarden Pfund verursachen, so das NIESR.
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Britische Doppelstaatsbürger werden aufgefordert, einen Nachweis über die Befreiung mitzuführen, da die vollständige Durchsetzung der ETA bevorsteht
Fragomen erinnert Arbeitgeber und Reisende daran, dass ab dem 25. Februar 2026 das ETA-System im Vereinigten Königreich vollständig durchgesetzt wird. Doppelstaatsbürger Großbritannien-Irland – sowie alle anderen, die eine ETA-Ausnahme geltend machen – müssen bei der Abreise einen entsprechenden Nachweis vorlegen, andernfalls droht die Verweigerung des Boardings. Unternehmen sollten umgehend die Profile ihrer Reisenden überprüfen und ihre Richtlinien anpassen, um kurzfristige Störungen zu vermeiden.
Abgeordnete untersuchen Auswirkungen des 10-Jahres-ILR-Plans auf Kinder und Fachkräfte mit mittlerer Qualifikation
Während einer Anhörung des Innenausschusses am 3. Februar 2026 warnten Experten davor, den Weg zur unbefristeten Niederlassungserlaubnis auf zehn Jahre zu verlängern. Dies würde die Kosten für Familien erhöhen und die Rekrutierung in Mangelberufen erschweren. Die vorgelegten Erkenntnisse fließen in die laufende Regierungsberatung zur Reform des Niederlassungsrechts ein.
Hypothekengeber bringt spezielle Produkte für Inhaber von Fachkräftevisa auf den Markt
Die Dudley Building Society hat neue Hypotheken mit niedrigen Zinssätzen vorgestellt, die nun auch für Inhaber eines Skilled Worker-Visums zugänglich sind. Gleichzeitig wurden die Zinsen für das gesamte Produktportfolio gesenkt. Diese Angebote erleichtern die Finanzierung für international entsandte Fachkräfte und deuten darauf hin, dass etablierte Kreditgeber gesponserte Arbeitnehmer zunehmend als weniger risikoreiche Kreditnehmer einschätzen.
Abgeordnete prüfen Zuverlässigkeit der Migrationsdaten des Innenministeriums in Anhörung im Oberhaus
Eine Anhörung des Lords-Ausschusses am 3. Februar 2026 deckte weiterhin bestehende Schwächen bei den Migrationsstatistiken des Innenministeriums auf und ließ Zweifel daran aufkommen, ob bedeutende politische Reformen auf verlässlichen Daten basieren können. Arbeitgeber wurden gewarnt, dass unzuverlässige Daten das Risiko plötzlicher Regeländerungen erhöhen.
Neue Petition fordert Wiedereinführung von Passdiensten an britischen Botschaften im Ausland
Eine neue parlamentarische Petition, die am 3. Februar 2026 gestartet wurde, fordert die Rückkehr der Passausstellung zu den britischen Botschaften. Begründet wird dies mit den übermäßigen Verzögerungen, denen Antragsteller im Ausland derzeit ausgesetzt sind. Sollte die Kampagne an Unterstützung gewinnen, könnte dies eine langjährige Debatte darüber neu entfachen, wie das Vereinigte Königreich seine Bürger im Ausland unterstützt.