UN-Experten warnen: UK-Frankreich-Asylabkommen „ein rein, ein raus“ könnte Menschenrechtsgesetze verletzen
Strategie mit Visasanktionen zeigt Wirkung: Angola, Namibia und DR Kongo stimmen der Rücknahme von Abschiebungen zu
Reform der britischen Einwanderungspolitik verunsichert internationale Studierende – doch Kaimaninsulaner mit britischem Pass fühlen sich sicher
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Britische Reisebranche warnt vor Sommerchaos durch verstärkte biometrische Grenzkontrollen in der EU
Das bevorstehende Ein- und Ausreisesystem der EU, das alle Nicht-EU-Besucher per Fingerabdruck und Foto erfassen soll, sorgt bereits jetzt an mehreren Flughäfen für stundenlange Warteschlangen – obwohl bislang nur ein Drittel der Passagiere registriert wird. Reise- und Wirtschaftsverbände aus Großbritannien warnen vor „katastrophalen“ Störungen, sobald ab April die vollständige Erfassung verpflichtend wird, und fordern Brüssel auf, die Regeln zu lockern oder zu verschieben. Die Warnung ist besonders relevant, da britische Staatsbürger die größte Gruppe von Drittstaatenreisenden in Europa stellen – Verzögerungen würden somit vor allem britische Unternehmen und Urlauber treffen.
Das Innenministerium stellt Sponsor-Lizenzen für Unternehmen, die zuvor wegen Missbrauchs von Wanderarbeitnehmern bestraft wurden, wieder her
The Times berichtet, dass das Innenministerium zahlreichen Unternehmen – vor allem im Bereich der Sozialfürsorge – trotz vorheriger Lizenzentzüge wegen schwerwiegender Verstöße erneut den Status als Sponsor für Fachkräfte erteilt hat. Kritiker bemängeln, dass die schnellen Wiedereinsetzungen die Abschreckung untergraben, und fordern strengere sowie längere Sperrzeiten. Der Vorfall deutet auf eine mögliche Verschärfung der Compliance-Regeln und ein erhöhtes Prüfungsrisiko für alle Visumsponsoren im Vereinigten Königreich hin.
Pflicht-ETA für Großbritannien läuft in den Endspurt – Tourismusbranche muss Last-Minute-Reisen neu überdenken
Das Vereinigte Königreich führt ab dem 25. Februar die elektronische Reisegenehmigung (Electronic Travel Authorisation) ein. Besucher aus 85 visumfreien Ländern müssen vor dem Boarding eine digitale Genehmigung einholen. Branchenexperten erwarten, dass diese Neuerung spontane Reisen einschränkt und Fluggesellschaften sowie Hotels dazu zwingt, ihre Kunden schnell zu informieren, um Bußgelder und Nichterscheinen zu vermeiden.
China gewährt britischen Staatsangehörigen 30 Tage visafreien Aufenthalt – Beginn einer neuen Ära im bilateralen Reiseverkehr
Peking hat für Inhaber britischer Reisepässe ab sofort eine 30-tägige visumfreie Einreise eingeführt. Dies folgt auf hochrangige Gespräche zwischen Premierminister Keir Starmer und Präsident Xi Jinping. Die Maßnahme soll den Tourismus zwischen Großbritannien und China ankurbeln, Geschäftsreisen erleichtern und symbolisch die seit Jahren angespannten bilateralen Beziehungen neu ausrichten.