
Das Vereinigte Königreich wird am 25. Februar 2026 seine lang geplante Umstellung auf ein vollständig digitales Einwanderungssystem abschließen, wie aus einem heute veröffentlichten LawFlash der Kanzlei Morgan Lewis hervorgeht. Ab diesem Datum wird jede Art von vorübergehender Aufenthaltsgenehmigung – Besuchervisa, Berechtigungsnachweise, Reisedokumente des Innenministeriums und vor allem die Erlaubnis für visumfreie Reisende – ausschließlich in elektronischer Form vorliegen, verknüpft mit einem Online-Konto bei UKVI und dem Reisepass des Reisenden.
Kernstück der Änderung ist die strikte Durchsetzung des Electronic Travel Authorisation (ETA)-Systems. Alle visumfreien Staatsangehörigen, darunter Bürger der USA, Kanadas, Japans, Australiens und der EU-Mitgliedstaaten, müssen vor dem Boarding eines Flugzeugs, einer Fähre oder des Eurostar eine genehmigte ETA besitzen. Fluggesellschaften und andere Beförderer sind verpflichtet, den ETA-Status genauso zu überprüfen wie bisher die ESTA für Reisen in die USA. Die bisherige Kulanz, die einigen Passagieren ohne ETA das Boarding während der Testphase erlaubte, entfällt.
Für Arbeitgeber hat die Umstellung praktische Folgen. Mobility-Teams müssen häufig reisende Geschäftsreisende identifizieren, die ohne gültige ETA möglicherweise das Boarding verweigert wird, wenn sie fälschlicherweise nur auf den Reisepass vertrauen. Arbeitgeber werden dringend aufgefordert, ihre Mitarbeiter über die neuen Regeln zu informieren, interne Reiserichtlinien zu aktualisieren und britische Doppelstaatsbürger daran zu erinnern, dass sie mit einem gültigen britischen Reisepass (oder einem Berechtigungsnachweis) reisen müssen, da sie keine ETA erhalten können. Andernfalls könnten britische Mitarbeiter am Abflugort im Ausland stranden.
Das Dokument betont, dass Besuchervisa, die ab dem 25. Februar ausgestellt werden, ausschließlich als eVisa vorliegen; der bekannte Visastempel im Reisepass entfällt. Visumpflichtige Reisende müssen daher ein UKVI-Konto anlegen und pflegen, ihre Passdaten stets aktuell halten und beim Check-in am Flughafen einen digitalen „Share-Code“ vorzeigen können. Sponsoren benötigen neue Checklisten für die Erfassung dieser Informationen bei der Aufnahme von Mitarbeitern.
Beamte des Innenministeriums argumentieren, dass die Reformen die Grundlage für eine „kontaktlose“ britische Grenze schaffen und langfristig mit biometrischen Smart-Gates verknüpft werden, die den Chip im e-Pass lesen und den digitalen Status eines Reisenden in Sekunden abgleichen. Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass technische Ausfälle bei bestehenden e-Gates bereits mehrfach zu Chaos an Flughäfen geführt haben, und warnen, dass ein rein digitales System Reisende ausschließen könnte, wenn Datenbanken ausfallen.
Trotzdem lautet die Botschaft von Regierung und Fachleuten mit weniger als drei Wochen bis zum Start: Handeln Sie jetzt, überprüfen Sie Ihre Reisendenpopulationen und integrieren Sie die ETA-Prüfung in jede Reise nach Großbritannien.
Kernstück der Änderung ist die strikte Durchsetzung des Electronic Travel Authorisation (ETA)-Systems. Alle visumfreien Staatsangehörigen, darunter Bürger der USA, Kanadas, Japans, Australiens und der EU-Mitgliedstaaten, müssen vor dem Boarding eines Flugzeugs, einer Fähre oder des Eurostar eine genehmigte ETA besitzen. Fluggesellschaften und andere Beförderer sind verpflichtet, den ETA-Status genauso zu überprüfen wie bisher die ESTA für Reisen in die USA. Die bisherige Kulanz, die einigen Passagieren ohne ETA das Boarding während der Testphase erlaubte, entfällt.
Für Arbeitgeber hat die Umstellung praktische Folgen. Mobility-Teams müssen häufig reisende Geschäftsreisende identifizieren, die ohne gültige ETA möglicherweise das Boarding verweigert wird, wenn sie fälschlicherweise nur auf den Reisepass vertrauen. Arbeitgeber werden dringend aufgefordert, ihre Mitarbeiter über die neuen Regeln zu informieren, interne Reiserichtlinien zu aktualisieren und britische Doppelstaatsbürger daran zu erinnern, dass sie mit einem gültigen britischen Reisepass (oder einem Berechtigungsnachweis) reisen müssen, da sie keine ETA erhalten können. Andernfalls könnten britische Mitarbeiter am Abflugort im Ausland stranden.
Das Dokument betont, dass Besuchervisa, die ab dem 25. Februar ausgestellt werden, ausschließlich als eVisa vorliegen; der bekannte Visastempel im Reisepass entfällt. Visumpflichtige Reisende müssen daher ein UKVI-Konto anlegen und pflegen, ihre Passdaten stets aktuell halten und beim Check-in am Flughafen einen digitalen „Share-Code“ vorzeigen können. Sponsoren benötigen neue Checklisten für die Erfassung dieser Informationen bei der Aufnahme von Mitarbeitern.
Beamte des Innenministeriums argumentieren, dass die Reformen die Grundlage für eine „kontaktlose“ britische Grenze schaffen und langfristig mit biometrischen Smart-Gates verknüpft werden, die den Chip im e-Pass lesen und den digitalen Status eines Reisenden in Sekunden abgleichen. Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass technische Ausfälle bei bestehenden e-Gates bereits mehrfach zu Chaos an Flughäfen geführt haben, und warnen, dass ein rein digitales System Reisende ausschließen könnte, wenn Datenbanken ausfallen.
Trotzdem lautet die Botschaft von Regierung und Fachleuten mit weniger als drei Wochen bis zum Start: Handeln Sie jetzt, überprüfen Sie Ihre Reisendenpopulationen und integrieren Sie die ETA-Prüfung in jede Reise nach Großbritannien.
Quelle: Morgan Lewis LawFlash
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