
Irlands Tourismus- und Geschäftsreisbranche schlagen Alarm wegen des EU-Einreise- und Ausreisesystems (EES), dem biometrischen Grenzprogramm der EU, das von allen Nicht-EU-Reisenden verlangt, bei der Ankunft Fingerabdrücke und Fotos abzugeben. Laut The Guardian wurden seit dem teilweisen Start im Oktober bereits Wartezeiten von bis zu drei Stunden an großen Drehkreuzen wie Madrid, Paris-CDG und Rom verzeichnet. Ab dem 10. April wird die Erfassung von 35 % auf 100 % aller Drittstaatsangehörigen ausgeweitet – just zum Beginn der Hauptsaison.
Obwohl Irland nicht zum Schengen-Raum gehört, reisen die meisten irischen Urlauber und Geschäftsreisenden über europäische Drehkreuze oder direkt in den Schengen-Raum ein. Mitglieder der Irish Travel Agents Association (ITAA) warnen, dass lange Warteschlangen auf dem Kontinent Reisende zwingen könnten, längere Umsteigezeiten einzuplanen, Übernachtungen zu buchen oder Umwege über Großbritannien zu nehmen – was Kosten und Komplexität für Geschäftsreisen erhöht. Fluggesellschaften kämpfen bereits mit der Slot-Koordination am Flughafen Dublin; lange Abfertigungszeiten im Ausland würden diese Probleme verschärfen.
Die Branchenverbände ACI Europe und ABTA haben gemeinsam bei Brüssel beantragt, vorübergehende Ausnahmen zu genehmigen – etwa durch Personalaufstockungen, gestaffelte Erfassungsquoten oder eine komplette Aussetzung an Spitzentagen –, um die von einigen Flughäfen prognostizierten fünfstündigen Warteschlangen zu vermeiden. Irisch geführte Airlines wie Aer Lingus und Ryanair fordern ein einheitliches, interoperables Kiosk-System, damit an einem Schengen-Flughafen erfasste Daten bei Anschlussflügen wiederverwendet werden können und Mehrfachkontrollen entfallen.
Reise-Risikoberater, die multinationale Unternehmen mit irischen Niederlassungen betreuen, raten Arbeitgebern, ihre Reiserichtlinien vor April zu aktualisieren. Empfohlen wird unter anderem, mindestens 90 Minuten Umsteigezeit für Schengen-Verbindungen einzuplanen, Mitarbeiter zur Teilnahme an Registered Traveller-Programmen zu ermutigen und Nachweise über Anschlussbuchungen mitzuführen, um Zweitkontrollen zu erleichtern. Personalabteilungen mit häufig reisenden Mitarbeitern werden zudem aufgefordert, ihre Fürsorgepflichten zu überprüfen – insbesondere für Beschäftigte mit eingeschränkter Mobilität, die mit langen Wartezeiten Schwierigkeiten haben könnten.
Während die Europäische Kommission betont, dass das neue System die Sicherheit der Außengrenzen stärkt und die Erkennung von Überziehungen automatisiert, bestätigt das irische Außenministerium, die Umsetzung „genau“ zu beobachten und die Reisehinweise bei systematischen Störungen anzupassen. Unternehmen wird geraten, den April-Termin als verbindlich zu betrachten und für alle Schengen-Reisen von oder nach Irland großzügige Zeitpuffer einzuplanen.
Obwohl Irland nicht zum Schengen-Raum gehört, reisen die meisten irischen Urlauber und Geschäftsreisenden über europäische Drehkreuze oder direkt in den Schengen-Raum ein. Mitglieder der Irish Travel Agents Association (ITAA) warnen, dass lange Warteschlangen auf dem Kontinent Reisende zwingen könnten, längere Umsteigezeiten einzuplanen, Übernachtungen zu buchen oder Umwege über Großbritannien zu nehmen – was Kosten und Komplexität für Geschäftsreisen erhöht. Fluggesellschaften kämpfen bereits mit der Slot-Koordination am Flughafen Dublin; lange Abfertigungszeiten im Ausland würden diese Probleme verschärfen.
Die Branchenverbände ACI Europe und ABTA haben gemeinsam bei Brüssel beantragt, vorübergehende Ausnahmen zu genehmigen – etwa durch Personalaufstockungen, gestaffelte Erfassungsquoten oder eine komplette Aussetzung an Spitzentagen –, um die von einigen Flughäfen prognostizierten fünfstündigen Warteschlangen zu vermeiden. Irisch geführte Airlines wie Aer Lingus und Ryanair fordern ein einheitliches, interoperables Kiosk-System, damit an einem Schengen-Flughafen erfasste Daten bei Anschlussflügen wiederverwendet werden können und Mehrfachkontrollen entfallen.
Reise-Risikoberater, die multinationale Unternehmen mit irischen Niederlassungen betreuen, raten Arbeitgebern, ihre Reiserichtlinien vor April zu aktualisieren. Empfohlen wird unter anderem, mindestens 90 Minuten Umsteigezeit für Schengen-Verbindungen einzuplanen, Mitarbeiter zur Teilnahme an Registered Traveller-Programmen zu ermutigen und Nachweise über Anschlussbuchungen mitzuführen, um Zweitkontrollen zu erleichtern. Personalabteilungen mit häufig reisenden Mitarbeitern werden zudem aufgefordert, ihre Fürsorgepflichten zu überprüfen – insbesondere für Beschäftigte mit eingeschränkter Mobilität, die mit langen Wartezeiten Schwierigkeiten haben könnten.
Während die Europäische Kommission betont, dass das neue System die Sicherheit der Außengrenzen stärkt und die Erkennung von Überziehungen automatisiert, bestätigt das irische Außenministerium, die Umsetzung „genau“ zu beobachten und die Reisehinweise bei systematischen Störungen anzupassen. Unternehmen wird geraten, den April-Termin als verbindlich zu betrachten und für alle Schengen-Reisen von oder nach Irland großzügige Zeitpuffer einzuplanen.
Quelle: The Guardian
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