
Indien nimmt nach 15 Jahren Pause die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen (FTA) mit dem sechsköpfigen Golf-Kooperationsrat (GCC) wieder auf. Die Verhandlungsgrundlagen wurden am 5. Februar 2026 in Neu-Delhi unterzeichnet. Handelsminister Piyush Goyal erklärte, dass die wiederaufgenommenen Gespräche auf dem bestehenden umfassenden Wirtschaftskooperationsabkommen mit den VAE sowie einem kürzlich initiierten Abkommen mit Oman aufbauen sollen. Ziel ist es, den Handel mit Waren, Dienstleistungen und vor allem die Arbeitsmobilität abzudecken.
Der GCC beherbergt gemeinsam über acht Millionen indische Gastarbeiter, deren Rücküberweisungen jährlich mehr als 45 Milliarden US-Dollar betragen. Die aktuellen Visa- und Arbeitserlaubnisregelungen unterscheiden sich von Land zu Land, was grenzüberschreitende Einsätze indischer Auftragnehmer bei regionalen Infrastruktur- oder IT-Projekten erschwert. Indische Behörden streben daher gegenseitige Anerkennungsvereinbarungen für Berufsqualifikationen, eine gemeinsame elektronische Visa-Überprüfungsplattform sowie großzügigere Kontingente für kurzfristige Geschäftsreisen an.
Für indische Unternehmen könnte ein modernisiertes FTA die Mobilisierungszeiten für Projekte um bis zu 40 % verkürzen, so der Branchenverband FICCI. Personalabteilungen müssen derzeit sechs unterschiedliche Einwanderungssysteme managen; eine einheitliche Regelung würde die Einhaltung von Vorschriften erleichtern und Rechtskosten senken. Experten warnen jedoch, dass die Verhandlungen komplex werden dürften, insbesondere bei Fragen des Lohnschutzes und der Sozialversicherungsbeiträge.
Trotzdem signalisiert die Wiederaufnahme der Gespräche politischen Willen. Unternehmen sollten bereits jetzt wichtige Fachkräftegruppen – etwa Ingenieure, Pflegekräfte und Köche – identifizieren, die von vereinfachten Arbeitsvisa profitieren könnten, und sich auf evidenzbasierte Stellungnahmen vorbereiten, sobald die Konsultationen mit den Interessengruppen später in diesem Jahr beginnen.
Der GCC beherbergt gemeinsam über acht Millionen indische Gastarbeiter, deren Rücküberweisungen jährlich mehr als 45 Milliarden US-Dollar betragen. Die aktuellen Visa- und Arbeitserlaubnisregelungen unterscheiden sich von Land zu Land, was grenzüberschreitende Einsätze indischer Auftragnehmer bei regionalen Infrastruktur- oder IT-Projekten erschwert. Indische Behörden streben daher gegenseitige Anerkennungsvereinbarungen für Berufsqualifikationen, eine gemeinsame elektronische Visa-Überprüfungsplattform sowie großzügigere Kontingente für kurzfristige Geschäftsreisen an.
Für indische Unternehmen könnte ein modernisiertes FTA die Mobilisierungszeiten für Projekte um bis zu 40 % verkürzen, so der Branchenverband FICCI. Personalabteilungen müssen derzeit sechs unterschiedliche Einwanderungssysteme managen; eine einheitliche Regelung würde die Einhaltung von Vorschriften erleichtern und Rechtskosten senken. Experten warnen jedoch, dass die Verhandlungen komplex werden dürften, insbesondere bei Fragen des Lohnschutzes und der Sozialversicherungsbeiträge.
Trotzdem signalisiert die Wiederaufnahme der Gespräche politischen Willen. Unternehmen sollten bereits jetzt wichtige Fachkräftegruppen – etwa Ingenieure, Pflegekräfte und Köche – identifizieren, die von vereinfachten Arbeitsvisa profitieren könnten, und sich auf evidenzbasierte Stellungnahmen vorbereiten, sobald die Konsultationen mit den Interessengruppen später in diesem Jahr beginnen.
Quelle: The Times of India