
Vermögende Personen, die einen Umzug nach Italien planen, müssen künftig mit höheren Kosten rechnen. Eine technische Mitteilung der Beratungsgesellschaft Interconsulting vom 5. Februar bestätigt, dass das Haushaltsgesetz 2026 die jährliche Pauschalsteuer im Rahmen des „Regime dei Nuovi Residenti“ von 200.000 auf 300.000 Euro für den Hauptantragsteller anhebt, für jeden Angehörigen steigt sie von 25.000 auf 50.000 Euro. Die Erhöhung gilt für alle, die sich ab dem 1. Januar 2026 als italienische Steuerresidenten anmelden.
Italien führte die Pauschalsteuer 2017 mit 100.000 Euro ein, um ausländische Milliardäre und flexible Unternehmer anzulocken. Ein Dekret von 2024 verdoppelte den Betrag, dennoch blieb die Nachfrage hoch: Die Beratungsgesellschaft Fidal meldete im vergangenen Jahr 1.150 aktive Begünstigte. Regierungsquellen erklären, dass die jüngste Erhöhung die Wettbewerbsfähigkeit erhalten und gleichzeitig die Beiträge an die gestiegenen Anforderungen an öffentliche Dienstleistungen anpassen soll. Wichtig ist, dass bestehende Teilnehmer ihre ursprünglichen Sätze behalten – eine Übergangsregelung, die Italiens Glaubwürdigkeit bei mobilen Vermögensinhabern sichert.
Private-Banking-Berater sehen die 300.000-Euro-Abgabe weiterhin als attraktiv im Vergleich zu den Ausgaben-basierten Modellen der Schweiz und dem Remittance-Basis-System des Vereinigten Königreichs, insbesondere nach der Abschaffung des Non-Dom-Status in Großbritannien ab April 2026. Kurzfristig wird jedoch mit einem Antragsanstieg im restlichen Jahr 2025 gerechnet, da viele Kunden noch den 200.000-Euro-Satz sichern wollen.
Spezialisten für Unternehmensmobilität weisen auf indirekte Folgen hin: Das Pauschalsteuersystem ist oft Grundlage für die Versetzung von Führungskräften und Remote-Work-Regelungen, da es den Spitzensteuersatz Italiens von 43 % neutralisiert. Unternehmen, die 2026 oder später Führungskräfte verlegen wollen, sollten ihre Kostenkalkulationen überdenken und alternative Anreize wie die 50-prozentige Einkommensbefreiung für „Impatriates“ prüfen.
Einwanderungsanwälte warnen zudem vor möglichen Engpässen bei der Bearbeitung in den unterbesetzten „Sportello Unico“-Ämtern, falls der Antragsanstieg Ende 2025 zu einem Jahresend-Ansturm auf Codice-Fiscale-Nummern und Aufenthaltserlaubnisse führt.
Italien führte die Pauschalsteuer 2017 mit 100.000 Euro ein, um ausländische Milliardäre und flexible Unternehmer anzulocken. Ein Dekret von 2024 verdoppelte den Betrag, dennoch blieb die Nachfrage hoch: Die Beratungsgesellschaft Fidal meldete im vergangenen Jahr 1.150 aktive Begünstigte. Regierungsquellen erklären, dass die jüngste Erhöhung die Wettbewerbsfähigkeit erhalten und gleichzeitig die Beiträge an die gestiegenen Anforderungen an öffentliche Dienstleistungen anpassen soll. Wichtig ist, dass bestehende Teilnehmer ihre ursprünglichen Sätze behalten – eine Übergangsregelung, die Italiens Glaubwürdigkeit bei mobilen Vermögensinhabern sichert.
Private-Banking-Berater sehen die 300.000-Euro-Abgabe weiterhin als attraktiv im Vergleich zu den Ausgaben-basierten Modellen der Schweiz und dem Remittance-Basis-System des Vereinigten Königreichs, insbesondere nach der Abschaffung des Non-Dom-Status in Großbritannien ab April 2026. Kurzfristig wird jedoch mit einem Antragsanstieg im restlichen Jahr 2025 gerechnet, da viele Kunden noch den 200.000-Euro-Satz sichern wollen.
Spezialisten für Unternehmensmobilität weisen auf indirekte Folgen hin: Das Pauschalsteuersystem ist oft Grundlage für die Versetzung von Führungskräften und Remote-Work-Regelungen, da es den Spitzensteuersatz Italiens von 43 % neutralisiert. Unternehmen, die 2026 oder später Führungskräfte verlegen wollen, sollten ihre Kostenkalkulationen überdenken und alternative Anreize wie die 50-prozentige Einkommensbefreiung für „Impatriates“ prüfen.
Einwanderungsanwälte warnen zudem vor möglichen Engpässen bei der Bearbeitung in den unterbesetzten „Sportello Unico“-Ämtern, falls der Antragsanstieg Ende 2025 zu einem Jahresend-Ansturm auf Codice-Fiscale-Nummern und Aufenthaltserlaubnisse führt.
Quelle: Pragma International