
Vermögende Privatpersonen, die das in Italien beliebte Pauschalsteuerregime in Anspruch nehmen wollen, müssen im neuen Jahr mit höheren Kosten rechnen. Das Haushaltsgesetz 2026, veröffentlicht im Amtsblatt am 30. Dezember 2025 und von Steuerberatern am 8. Januar 2026 analysiert, erhöht die jährliche Pauschalsteuer auf ausländische Einkünfte von 200.000 auf 300.000 Euro für Hauptantragsteller, die ab dem 1. Januar 2026 ihren steuerlichen Wohnsitz nach Italien verlegen. Die Abgabe für jedes Familienmitglied steigt von 25.000 auf 50.000 Euro.
Das 2017 eingeführte Regime begann bei 100.000 Euro und positionierte Italien als mediterranen Konkurrenten zum britischen Non-Dom-System und dem portugiesischen NHR-Modell. Die jüngste Erhöhung – die zweite innerhalb von zwei Jahren – soll die Staatseinnahmen steigern und der Kritik im Inland begegnen, dass das Regime vor allem ultra-reichen Neuankömmlingen zugutekommt.
Bestehende Begünstigte behalten ihren festgeschriebenen Satz und profitieren somit von Italiens Zusage zur Steuergestaltungssicherheit. Neue Antragsteller müssen jedoch die höheren Kosten gegen Vorteile wie die Befreiung von ausländischer Erbschafts- und Schenkungssteuer sowie vereinfachte Meldepflichten abwägen. Das Haushaltsgesetz belässt die 50-prozentige „Impatriate“-Einkommensteuerbefreiung für zurückkehrende italienische Fachkräfte unverändert, obwohl frühere Entwürfe eine Kürzung dieser Förderung vorsahen.
Für Programme zur Unternehmensmobilität ist die Änderung ambivalent: Italien bleibt attraktiv für Führungskräfte mit Offshore-Portfolios über einer Million Euro, doch die 300.000-Euro-Grenze könnte mittelstufige Talente abschrecken, die stattdessen Schweiz oder Griechenland in Betracht ziehen könnten. Unternehmen, die 2026 Senior-Umzüge planen, sollten ihre Kostenkalkulationen unter Berücksichtigung der höheren Abgaben und Familienmitgliedsgebühren überarbeiten.
Steuerberater weisen darauf hin, dass das Regime weiterhin die gezielte Auswahl ausländischer Jurisdiktionen erlaubt, die der Pauschalsteuer unterliegen. Das bedeutet, dass Zuwanderer Einkünfte aus bestimmten Ländern ausschließen und dennoch von Doppelbesteuerungsabkommen profitieren können. Dennoch wird mit einem Anstieg von Vorabentscheidungsanfragen (Interpelli) gerechnet, da Neuankömmlinge vor der endgültigen Entscheidung Rechtssicherheit suchen.
Das 2017 eingeführte Regime begann bei 100.000 Euro und positionierte Italien als mediterranen Konkurrenten zum britischen Non-Dom-System und dem portugiesischen NHR-Modell. Die jüngste Erhöhung – die zweite innerhalb von zwei Jahren – soll die Staatseinnahmen steigern und der Kritik im Inland begegnen, dass das Regime vor allem ultra-reichen Neuankömmlingen zugutekommt.
Bestehende Begünstigte behalten ihren festgeschriebenen Satz und profitieren somit von Italiens Zusage zur Steuergestaltungssicherheit. Neue Antragsteller müssen jedoch die höheren Kosten gegen Vorteile wie die Befreiung von ausländischer Erbschafts- und Schenkungssteuer sowie vereinfachte Meldepflichten abwägen. Das Haushaltsgesetz belässt die 50-prozentige „Impatriate“-Einkommensteuerbefreiung für zurückkehrende italienische Fachkräfte unverändert, obwohl frühere Entwürfe eine Kürzung dieser Förderung vorsahen.
Für Programme zur Unternehmensmobilität ist die Änderung ambivalent: Italien bleibt attraktiv für Führungskräfte mit Offshore-Portfolios über einer Million Euro, doch die 300.000-Euro-Grenze könnte mittelstufige Talente abschrecken, die stattdessen Schweiz oder Griechenland in Betracht ziehen könnten. Unternehmen, die 2026 Senior-Umzüge planen, sollten ihre Kostenkalkulationen unter Berücksichtigung der höheren Abgaben und Familienmitgliedsgebühren überarbeiten.
Steuerberater weisen darauf hin, dass das Regime weiterhin die gezielte Auswahl ausländischer Jurisdiktionen erlaubt, die der Pauschalsteuer unterliegen. Das bedeutet, dass Zuwanderer Einkünfte aus bestimmten Ländern ausschließen und dennoch von Doppelbesteuerungsabkommen profitieren können. Dennoch wird mit einem Anstieg von Vorabentscheidungsanfragen (Interpelli) gerechnet, da Neuankömmlinge vor der endgültigen Entscheidung Rechtssicherheit suchen.
Quelle: Andersen Tax Insight